Civey-Umfrage Ohrfeige für den Staatsfunk

Keine ausgewogene Berichterstattung bei ARD und ZDF

Eine aktuelle Civey-Umfrage erbringt ein für die Staatssender vereheerendes Ergebnis hinsichtlich der Ausgewogenheit der Berichterstattung. Weitaus mehr als die Hälfte der Befragten ist der Ansicht, dass die Berichtersttattung der besagten Sender nicht ausgewogen ist.

Umfrageergenbis Civey

Urteil des Bundesverwaltungsgericht Leipzig wie ein Damoklesschwert über ARD und ZDF

Wenige Tage nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgericht Leipzig über die Verfassungsmäßigkeit der GEZ-Zwangsabgabe respektive der Verweigerung der Zahlung dieser, gibt es die nächste Ohrfeige für die linientreuen Staatssender ARD und ZDF. In einer Civey-Umfrage votierten 55,6 Prozent der Befragten dafür, dass die Berichterstattung der Sender einseitig ist. Den Höchstwert bei den einzelnen Antwortoptionen entfiel auf die Kategorie »sehr einseitig« mit 42,1 Prozent. Sollten sich weitere Gerichte in anhängigen Verfahren dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts in Zusammenhang mit dem Meinungsbild der Öffentlichkeit anschließen, könnte die Verweigerung zur Abgabe des GEZ-Zwangsbeitrages schon sehr schnell als rechtmäßig darstellen. Das wäre das Ende der lininetreuen Staatssender.

Wenig Unterstützung für ARD und ZDF

Leidglich etwas mehr als ein Viertel der Befragten betrachtete die Berichterstattung der betreffenden Sender für ausgewogen, was ein vernichtendes Ergebnis ist. Denn genau die Prämisse der angeblichen Ausgewogenheit ist gemäß Selbstverständnis bei ARD und ZDF faktisch die Geschäftsgrundlage. Ist diese nicht mehr gegeben, so wie es der »Konsument« sieht, ist diese Geschäftsgrundlage nicht mehr gegeben. Und ohne Geschäftsgrundlage fehlt die Existenzberechtigung vollständig.

Selbst im Westen schwindet das Vertrauen

Bisher konnten sich ARD und ZDF auf hinreichende Unterstützung im Westen der Republik verlassen. Viele Zuschauer gehören zur »Generation Tagesschau«. Die Sprecher der Hauptnachrichtensendung des ARD gehörten zu den Personen, denen die Menschen im Land über sämtliche sozialen Grenzen hinweg das größte Vertrauen entgegen brachten. Doch damit ist es lange vorbei. Noch schlimmer ist es beim ZDF. Dort sorgen einige äußerst umstrittene Individuen (Böhmermann, Hayali, Lanz, Theveßen und so weiter) dafür, dass das Vertrauen in den Sender noch deutlich geringer ist als in die ARD. 

Der Osten ist ohnehin skeptisch

Im Osten der Republik sind die Zahlen für ARD und ZDF nicht anders als verheerend zu bezeichnen. Das Vertrauen in die Sender erreicht in keinem der Bundesländer auch nur annähernd die Quote von 20 Prozent. Anders ausgedrückt: mehr als drei Viertel der dort Befragten betrachtet die Berichterstattung der linientreuen Staatssender als einseitig. 

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Kommentare

Nicht nur was berichtet wird, ist einseitig! Fast noch schlimmer ist, was nicht berichtet bzw. kritisch hinterfragt wird!

Erwähnt seien nur der Mißbrauch unseres(!) Asylrechts, die heuchlerischen Klimaschikanen, der Flop mit der Energiewende, die schleichende Machtabtretung an die von den WEF-Globalisten beherrschte EU, das Schüren von Russenhaß, die fremdbefohlene Unterstützung der Ukraine oder das Mobbing der AfD.

Es kommt ganz einfach auf die Entscheidung an darüber, was eine Nachricht und was von öffentlichem Interesse ist, und was nicht. Das heißt, es kommt mit der Selektion der Nachricht und der Information an auf ein Prinzip, das der deutsche Parteienstaat und seine Presseorgane und die Deutschen an sich traditionell so gut beherrschen, wie in kaum einem anderen Staat.  

 

 

Else Schrammen

21.10.2025 | 14:54

Die heutigen ARD- und ZDF-Konsumenten gehören zumeist der Generation S an (Senioren, Alter 70 - 110). Und unsere misstrauischen Brüder und Schwestern im Osten? Die wissen noch wie's zu DDR-Zeiten war, wenn beim Staatfunk die "Aktuelle Kamera" lief: Einfach weghören und wegsehen, ist sowieso alles gelogen! Die hatten zudem ihren "Schwarzen Kanal" mit Eduard von Schnitzler (Sudel-Ede), wir haben ZDF Royal mit Böhmermann oder den preisgekrönten USA-Berichterstatter Theveßen!

Man neigt dazu, nicht von einem "Staatsfunk", sondern vielmehr von einem "Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda" und von "besten Schüler[n und Schülerinnen] von Dr. Joseph Goebbels" zu sprechen, dies alles dieses Mal allerdings um Größenordnungen solider finanziert als zu Zeiten von Reichspropagandaminister Dr. Joseph Goebbels, der an den (post)modernen Möglichkeiten heute bestimmt seine helle Freude hätte, die Bevölkerung zu steuern, zu manipulieren und zu täuschen. 

Man sagt immer, der Fisch stinkt vom Kopfe her. Demzufolge aber an der Spitze dieses Rotfunks Intendanten stehen, die sich der Staatsdoktrin über Information unterwarfen und dafür ein Salär erhalten, wofür ein normaler Arbeitnehmer ~17 Jahre für hart arbeiten müsste. Dieses Dogma geht runter bis zum Volontär. Dafür, dass man uns mit einer Informationsstrategie umhüllt, auf Basis von Auslassungen und Verdrehungen von Tatsachen, verpackte Hetze und Hass gegen Kritiker und ewige Belehrungen über was wir Denken dürfen und wie unsere "Haltung" sein soll. Dazu die vielen Komiker - Böhmermann, Kebekus, Nuhr, MaiThink X, ... die uns auch noch den Klima-Untergang prophezeien, wenn wir nicht ins Mittelalter bereit sind zu gehen, auf alles modern verzichten und dazu diese sülzigen geframten Tagesschausprecher... Die Politnarren eines unerträglichen Framings der "Erziehungswissenschaften".  Humboldtuni ist nicht weit und Linke und Grüne frohlocken, der Marsch durch die Institutionen ist fast vollendet, mit einer roten Richterin sogar abgeschlossen. Schon Goebbels hat es vorgemacht: Wer die Macht über Medien hat - hat Macht über die Köpfe. Und diese Weisheit verkörpern alle Medien(-Arten) in diesem Land. Man sollte nicht vergessen, diese großen Dach-Medienimperien - wie Burda & Co - die Einflussname des auf unser Denken wird nicht in erster Linie von einem pharisären Intendanten-Kodex bestimmt. Dazu muss man weit zurück gehen, in die Jahre der Gründung der BRD und den vertraulichen alliierten Protokollen.

Ändern kann man es nur durch Zerschlagung dieses Systems Öffentlich-Rechtliche

 

 

Johannes Friedrich

22.10.2025 | 08:53

Die Einseitigkeit zeigt sich bereits beim ansehen der "Tagesschau" oder dem ZDF-Pendant "heute".

Eine kleine Themenauswahl, damit die Sendezeit voll wird, möglichst ausführlich und dann noch Sportnachrichten über völlig belanglose Themen, die kaum jemanden interessieren.

Wer sich nicht über alternative Medien informiert, wird dumm gehalten. Keine Hintergrund-Informationen, keine auch nur Erwähnung der zahlreichen Kirchenschändungen und weltweiten Christenverfolgung und und und ...

Bei dieser Desinformation braucht man sich auch nicht zu wundern, daß noch immer so Viele die Lügen über die AfD für bare Münze nehmen und den Linken hinterherlaufen und "rechts" für ein Schimpfwort halten, weil sie überhaupt nicht wissen, was "rechts" überhaupt bedeutet.

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.