Erfolgreicher Kandidat
Sollte er gewinnen, würde er seine fünfte Amtszeit antreten – Hitler regiert Ompundja seit 2004 und erhielt bei der Wahl 2020 84,88 Prozent der Stimmen. Seitdem berichteten deutsche Medien unter anderem über Hitlers Bemühungen, "toxische Männlichkeit" in Namibia zu bekämpfen. Gleichzeitig herrscht in der Region große Unzufriedenheit. Die Bewohner beklagen, dass die Entwicklung zu langsam voranschreitet.
Wähler unzufrieden mit Hitlers Arbeit
"Wir bezahlen ihn nicht dafür, dass er während der Arbeit Karten spielt", sagte ein verärgerter Wähler in der Lokalzeitung "The Namibian". In Wahlwerbung tritt er nun als "Genosse Adolf Uunona" ohne seinen zweiten Vornamen auf. In offiziellen Dokumenten und auf den Wahlzetteln bleibt jedoch sein vollständiger Name "Adolf Hitler Uunona" bestehen. Die regierende Swapo-Partei, die er vertritt, gilt als linksgerichtet, und ihre Unterstützung soll schwinden, obwohl "Hitler" in seinem Wahlkreis weiterhin als Favorit gilt.
Regionale Schwerpunkte in politischer Arbeit
Ein Streitpunkt war die Asphaltstraße zwischen Oshakati und Ompundja. Jahrelang setzte sich "Adolf Hitler" erfolglos für das Projekt ein und musste sich sogar vor dem Finanzministerium rechtfertigen. Hitler nahm auch an einem Workshop des Ministeriums für ländliche Angelegenheiten zum Thema "Schwierigkeiten bei der Umsetzung laufender Projekte" teil. Erst jetzt, kurz vor der Wahl, konnte Hitler verkünden, dass ein erster Abschnitt – etwa zwölf Kilometer – zu Kosten von umgerechnet knapp 1,5 Millionen Euro gebaut wird. Der Spatenstich fand im Beisein von Parteigenossen und vor laufenden Kameras statt.
Namensvergabe ohne politische Absicht des Vaters
Hitlers Name erregt seit Langem Aufmerksamkeit. In einem Interview mit der Bild-Zeitung im Jahr 2020 erklärte er: "Ich strebe nicht nach Weltherrschaft."
Er erklärte dann, dass sein Vater ihm den Namen "Adolf Hitler" gegeben habe und dass dieser wahrscheinlich nicht verstanden habe, wofür der deutsche Diktator stand. Namibia war zwischen 1884 und 1915 eine deutsche Kolonie, und viele Straßen, Orte und Personen tragen noch heute deutsche Namen.
Symbolik im Wahlkampf durchaus merkwürdig
Uunona erwähnt in der Öffentlichkeit oft den Namen "Hitler", distanziert sich aber gleichzeitig klar vom Nationalsozialismus. In einem Interview mit der Zeitung "The Namibian" betont er: "Ich bin nicht wie er." Dennoch tauchen immer wieder Symbole auf, die Reaktionen in seinem Umfeld hervorrufen. So trägt beispielsweise ein Wahlkampffahrzeug in seiner Region das Kennzeichen "N 88 W", eine Zahlenkombination, die von Neonazis als Code für den Hitlergruß verwendet wird. "Adolf Hitler" selbst distanziert sich von solchen Verbindungen.


Comments
Das kommt wohl dabei heraus,
wenn die Europäischen "Mächte" andere Territorien
in der Welt überfallen, um daraus Kolonien zu machen,
die Rohstoffe zu rauben, die Menschen dort zu
unterdrücken, und so zu diversen "Anpassungshandlungen"
direkt, oder indirekt zu veranlassen.
Das "Pleasing" der neuen "Herren" nimmt dann schon mal eigentümliche Formen an, von denen die
Namensgebung wohl noch die harmloseste sein mag. ..
Allerdings sollten Sie .....
Allerdings sollten Sie nicht vergessen, dass die Deutschen damals in ihren Kolonien für viel Fortschritt - auch - zum Wohle der Bevölkerung gesorgt hatten - im Gegensatz insbesondere zu den Engländern! Sie haben moderne Wasserversorgungsanlagen gebaut, ebenso Eisenbahnlinien, Schulen, in der auch die einheimischen Kinder unterrichtet wurden u.v.m.! Oder was glauben Sie, warum es heute nach über 100 Jahren dort noch Orte, Straßen etc. gibt, die immer noch deutsche Namen tragen?? Sicher nicht, weil die Deutschen dort so verhasst waren!!
Wenn das ser Führer wüsste1
Wenn das ser Führer wüsste1
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