"Wir werden bald Leichen finden!"

Gleitschirme – neue Methode, um illegal nach Europa zu gelangen

Illegale Migranten aus Afrika versuchen, auf dem Luftweg in die spanische Exklave Ceuta einzureisen. Laut spanischen Medienberichten werden sie von Schleusern im Gleitschirmfliegen geschult, um die Grenzzäune zu überwinden.

Gleitschirmfliegen "Flüchtlinge"


Zahl der "Flüchtlinge" hat wieder zugenommen

Der Druck auf Ceuta hat stark zugenommen. Laut der Zeitung "La Gaceta" wurden in diesem Jahr bereits über 2.000 illegale Grenzübertritte registriert – etwa viermal so viele wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die traditionellen Versuche, zu Fuß oder auf dem Seeweg einzureisen, bestehen weiterhin – doch nun warnen die spanischen Behörden vor einer neuen Methode.

Gleitschirmfliegen - das neue Geschäftsmodell der Schleuser, Schlepper und Konsorten

Ein Schleusernetzwerk in Marokko soll Migranten aus Subsahara-Afrika im Gleitschirmfliegen schulen, um die doppelten Grenzzäune zu überwinden. Bilder, die in großen Chatgruppen kursieren, zeigen, wie das Training abläuft, und das Interesse an dieser Methode wächst offenbar.

Die spanische Polizei hat bereits mehrere Fälle registriert. Unter anderem wurde in der Gegend von El Príncipe in Ceuta, nahe der Grenze, ein verlassener Gleitschirm gefunden. Ähnliche Vorfälle wurden auch aus Melilla gemeldet.

"Es ist nicht mehr nur ein Problem auf See oder an Land, sondern hat nun auch eine Luftdimension", so eine Sicherheitsquelle.

Risiko unüberschaubar

Gleichzeitig warnen die Behörden vor den Risiken. Im Februar verfing sich ein illegaler Einwanderer im Zaun, nachdem er beim Versuch, in das Grenzgebiet zu fliegen, an Höhe verloren hatte.

"Wir verfügen nicht über die Ressourcen, den Luftraum wie nötig zu überwachen. Die kriminellen Organisationen wissen bereits, wo die Beamten stationiert sind, und Gleitschirmfliegen ist eine Möglichkeit, sie auszutricksen. Gleitschirmfliegen erfordert zudem ein gewisses Können, daher werden wir bald Leichen finden", sagte eine Quelle der Guardia Civil gegenüber 20 Minutos.

Sven von Storch

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Comments

Hans-Peter Klein

28.04.2026 | 11:12

Wer eine derartige "Ausbildung" inkl. Gleitschirm, Gurtzeug, etc. erwirbt, 
der gehört nicht zu den Ausgebeuteten, Benachteiligten, Chancenlosen  der Welt, der ist nicht verzweifelt wegen seiner Perspektivlosigkeit, er sucht das Risiko und Abenteuer.

Ekkehardt Fritz Beyer

28.04.2026 | 14:11

... „Gleitschirmfliegen erfordert zudem ein gewisses Können, daher werden wir bald Leichen finden", sagte eine Quelle der Guardia Civil gegenüber 20 Minutos“!!!

 Ja mei – ich denke, dass dieses Risiko von den entsprechenden Leuten sehr bewusst in Kauf genommen wird, denn: Wie forderten sie vor nicht allzu langer Zeit noch öffentlich? https://www.focus.de/wissen/mensch/zehn-leitsaetze-in-acht-sprachen-seit-den-70er-jahren-ungeloest-steintafel-monument-in-den-usa-gibt-raetsel-auf_id_8300145.html

Sollte das „Gleitschirmfliegen“ dieser Leute von der genannten Obrigkeit etwa auch deshalb als Mittel zum Zweck gesehen werden, weil es von den angeblichen Flüchtlingen ein gewisses Können voraussetzt, welches sicherlich nur die Allerwenigsten mitbringen???

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