NRW-Staatskanzleichef Liminski mit seltsamen Äußerungen

Für ihn sei die AfD "keine patriotische Partei"

In einem Interview mit der FAZ tritt NRW-Staatskanzleichef Nathanael Liminski wild gegen die AfD aus. Für ihn seien AfD-Mitglieder "vaterlandslose Gesellen“. Liminski gehört der CDU an, also genau jener Partei, die der AfD in unschöner Regelmäßigkeit "übertriebenen Nationalismus" vorwirft.

Nathanael Liminski bei einer Veranstaltung in Köln

Widersprüchliche Beurteilung der AfD in der CDU

Innerhalb der CDU ist man sich in vielen Bereichen uneins. So unter anderem auch bei den Ansichten über die AfD. Denn während sich Unions-Mitglieder im Bundestag extrem oft den angeblichen "übertriebenen Nationalismus" der AfD zum Thema zu machen versucht, wirft jetzt NRW-Staatskanzleichef Nathanael Liminski der AfD vor, sie bestünde aus "vaterlandslosen Gesellen". Das steht absolut konträr zu "übertriebenen Nationalismus". Bei der CDU sollte man sich - vielleicht - einmal darauf einigen, wie man es den gerne hätte bezüglich der AfD.

Kritik an der AfD und deren Patriotismus

Nathanael Liminski wirft der Partei vor, fremden Mächten zu nahe zu kommen, ohne den nötigen Patriotismus zu zeigen. Besonders kritisiert er die AfD für ihre Haltung zu Russland und China, indem sie den russischen Präsidenten Putin nicht kritisiert und keine Verantwortung bei der angeblichen Beschäftigung chinesischer Spione im Bundestag zeigt. Liminski betont, dass für ihn echter Patriotismus die Verteidigung der europäischen Kultur und der Rechtstradition erfordere,; das vermisse er bei der AfD.

AfD als angeblich "umstürzlerische Partei"

Liminski widerspricht der AfD-Aussage, sie sei eine Fortsetzung der alten CDU. Er sieht die Partei als umstürzlerisch und nicht als Teil des konservativen Spektrums. Er betont, dass die CDU ihre Werte – wie Westbindung, europäische Orientierung, föderale Idee, liberale Demokratie und Soziale Marktwirtschaft – wieder stärker betonen müsse.

Kritik an Beatrix von Storch und ihrer Haltung zu den USA

Die von Beatrix von Storch angekündigte Absicht, US-Politiker zu benennen, die sich gegen die Regulierung von Digitalunternehmen stellen, wird von Liminski ebenfalls als angeblich unpatriotisch bezeichnet.

Haltung zu konservativen Werten

Liminski kritisiert auch die angebliche Feindseligkeit und ebenso angebliche Gewaltverherrlichung bestimmter konservativer Bewegungen, wie sie in den USA während des Sturms auf das Kapitol am 6. Januar 2021 zu beobachten war. Er sieht diese Haltung als unvereinbar mit echter Konservativität.

Sven von Storch

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Comments

M.E. sind das keine "Russlandhasser", sondern erbärmliche Globalistenkriecher ...

Die haben doch nicht den geringsten Grund, Russland zu "hassen"!

Wenn sie aber nicht bei den Kriegstreibern buckeln, sind sie ihre Pfründen und ihre Scheinmacht los und werden medial gemeuchelt.

Und schon wieder ein Bilderbuch-Eigentor für die wahren "vaterlandslosen Gesellen" von Union & Co.!

Da machen sie Politik ausschließlich für eine dem "Vaterland" feindlich gesinnte Fremdherrschaft und schämen sich nicht, genau denen, die das bekämpfen, mangelnden Patriotismus vorzuwerfen.

Müßte da nicht auch der letzte Unionswähler stutzig werden?

Ein Witz auch, daß Liminski die total "westgebundene" und "europäisch orientierte" CDU zu noch mehr davon auffordert! Soll das ein Karrierebooster sein? 

erwin stettner

24.11.2025 | 13:44

Liminski betont, dass für ihn echter Patriotismus die Verteidigung der europäischen Kultur und der Rechtstradition erfordere..

Warum 'schaufelt er und seine Partei dann Millionen Andersgläubige' ins Land?

eiswürfelverleih

24.11.2025 | 13:53

....Gähn....Ich bin deren verlogenen Phrasen die sie Gebetsmühlenartig immer und immer wieder herunter leiern satt.Genau diese CDU ist der verlogenste Verein mit null Demokratiebewusstsein.

 

Sein Vater, Jürgen Liminski, einst Autor und Journalist für die Junge Freiheit,  wird ob der widerlichen und  erbärmlichen Ausfälle seines Sohnes im Grabe vor Kummer und Enttäuschung rotieren. Er hinterließ 10 Kinder und war sehr christlich, überzeugt fair und anständig eingestellt und hat einen derartigen verbalen Lügner und Hetzer posthum nicht verdient.  N. war Laschets einstiger Günstling sollte sich in Grund und Boden schämen,  doch unter dem Wüstling scheint er jeden Funken Anstand verloren zu haben. Pfui. 

Was hat der denn für Probleme??Weiß er nicht das gerade seine Partei in Richtung 15% rutscht?Auch nur ne grosse Schnauze und nix dahinter.Ja ich rede von in Richtung 15% denn meines Erachtens sind 27%Fake.Jeder kennt die FAZ muss man diese noch erläutern??

Mittlerweile sind die selbst ernannten Antifaschisten endgültig in der Argumentationsspirale der N***S gelandet! 

"N. war Laschets einstiger Günstling sollte sich in Grund und Boden schämen,  doch unter dem Wüstling scheint er jeden Funken Anstand verloren zu haben. Pfui."

Die Lachnummer Laschet - dieser Kaiser-Karl-Verschnitt - schätzt ihn; weiterer Kommentar überflüssig!!!

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