Selenskij und Europäer nur Zuschauer

Friedensgipfel in Moskau beginnt

Am heutigen Dienstag beginnt der Friedensgipfel mit Delegationen aus Russland und den USA in Moskau. Die knapp 20 Punkte des Plans könnten die Weichen für einen dauerhaften Frieden im Donbas legen. Selenskij und die Europäer bleiben von den Gesprächen ausgeschlossen und jaulen entsprechend laut auf.

Trump und Putin, Friedensplan
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Estin Kallas besorgt

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas äußerte ihre Befürchtung, dass die Gespräche zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Donald Trumps Sondergesandten Steve Witkoff den Druck auf die Ukraine erhöhen werden, Zugeständnisse zu machen. Die beiden Männer werden sich vermutlich bereits heute treffen.

"Ich befürchte, dass die Ukraine Zugeständnisse machen und Verpflichtungen eingehen muss", sagte Kallas mit Blick auf das bevorstehende Treffen zwischen Witkoff und Putin. 

Europäer monierenn aus dem Hintergrund den Friedensplan

Europäische Staats- und Regierungschefs zeigten sich alarmiert über einen US-Plan zur Beendigung des Krieges, der im vergangenen Monat veröffentlicht wurde. Er sah vor, Moskau Gebiete in der Ostukraine zuzusprechen, die es noch nicht kontrollierte, und Kiew zu zwingen, die Größe seiner Armee zu begrenzen und seinen NATO-Beitrittswunsch aufzugeben. Obwohl der Plan inzwischen geändert wurde, sind die europäischen Verbündeten der Ukraine weiterhin besorgt über jeden Plan, der die erzwungene Grenzänderung festschreiben könnte. An den Verhandlungen an sich werden sie nicht teilnehmen.

Selenskij versucht, politisch mobil zu machen

Selenskij erklärte am gestrigen Montag im Rahmen einer diplomatischen Kampagne zur Gewinnung der Unterstützung europäischer Verbündeter, Russland dürfe "nicht belohnt werden". "Wir müssen sicherstellen, dass Russland selbst nichts als Belohnung für diesen Krieg ansieht", sagte er auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Außerdem telefonierte er mit einem Dutzend weiterer Staats- und Regierungschefs, darunter Starmer und Merz.

Von Paris aus sprachen Macron und Selenskij auch mit Witkoff und Rustem Umerov, dem Leiter der ukrainischen Delegation bei den Gesprächen mit den USA. Macron sagte, nur die Ukraine könne in Friedensverhandlungen mit Russland über ihre Gebiete entscheiden, und die Europäer müssten am Verhandlungstisch sitzen, um Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu gewährleisten.

Europäer versuchen, sich in die Gespräche einzumischen

Merz erklärte nach seinem Telefonat mit Selenskij im Beisein des polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk, es dürfe in der Ukraine keinen "diktierten Frieden" geben und Kiew sowie seine europäischen Verbündeten müssten in jedes Abkommen zur Beendigung des Krieges einbezogen werden. "Wir haben einen klaren Kurs: Keine Entscheidung über die Ukraine und Europa ohne Ukrainer und ohne Europäer", sagte er.

Kallas, die die Bemühungen um ein Ende des Krieges in der Ukraine als potenziell entscheidende Woche bezeichnete, warnte davor, dass ein gewaltsames Grenzverlegen Russlands einen gefährlichen Präzedenzfall für die ganze Welt schaffen würde. Zuvor hatte sie die am Wochenende in Florida geführten Gespräche zwischen den USA und der Ukraine als "schwierig, aber produktiv" bezeichnet. Auf die Frage, ob sie den USA zutraue, eine gute Lösung für die Ukraine zu finden, sagte sie: "Die Ukrainer stehen allein da. An der Seite der Europäer wären sie sicherlich viel stärker, aber ich vertraue darauf, dass die Ukrainer für sich selbst einstehen."

Sven von Storch

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Kommentare

"Merz erklärte nach seinem Telefonat mit Selenskij..."

Der Lügenkanzler ohne Kapitänsmütze rafft es einfach nicht, daß er auf internationalem Parkett nur noch die Arschkarte hat - seine Sauerland-Power ist nicht gefragt!!!

In welchem Wolkenkuckucksheim lebt die Kallas eigentlich? Sie fürchtet einen Präzedenzfall, der für die ganze Welt geschaffen würde, wenn gewaltsame Grenzverlegungen durch Russland durchgeführt würden. Was ist mit Deutschland und den Ostgebieten? Was ist mit dem Kosovo und die diversen willkürlichen Grenzziehungen durch die Engländer im Nahen Osten. Und was ist mit Israel? Dieses hirnlose Gesülze ist schwer zu ertragen. 

 

Russland hat unter schweren Verlusten die Gebiete erobert und sollte sie tunlichst behalten. Die Bevölkerung ist überwiegend russisch und hätte nach Freigabe dieser Gebiete sicherlich nichts zu lachen. Die Europäer sollten sich endgültig aus diesem Konflikt heraushalten. Sie haben dort nichts zu suchen. Es ist eine Angelegenheit zwischen den Kriegstreibern USA unter Joe Biden und Russland. Wenn ein Frieden zustande kommen kann, dann nur zwischen diesen beiden Protagonisten.

Da kann ich Ihnen nur voll zustimmen!

Und - was die "Europäer" betrifft, hätten sie sich wohl auch von Anfang an weitgehend aus diesem Konflikt herausgehalten, wenn sie sich nicht von den globalistischen Kriegstreibern kaufen und/oder erpreßen lassen hätten ...

"Europäer versuchen, sich in die Gespräche einzumischen"

Sollte man nicht ehrlicher schreiben: "Die globalistischen Kriegstreiber versuchen, unter Mißbrauch der ihnen hörigen Europäer, ... "?

Und die Russenhasserin Kallas tut sich als besonders schlau hervor, wenn sie befürchtet, daß die Ukraine "Zugeständnisse" machen muß ...

Während Trump und Putin über Realitäten verhandeln ,um endlich einen Frieden für die zu retten ,die ihr Leben zu verlieren haben ,...........................                                                                                     möchten EU Kriegstreiber gerne  Gipel mit Kaffeekränzchen und kleinen Atombomben als besonderes Parfait beigeben .

Gut,dass man solche Jaulekätzchen im kalten Wind aussperrt !Bevor solche Einlass bekommen sollten sie erst mal doppeltverboostert geimpft werden .Und bitte alle Masken absetzen !

https://rtde.press/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/

Putin: Wenn Europa Krieg will, sind wir bereit Russlands Präsident Wladimir Putin hat erklärt, sein Land gehe in der Ukraine "vorsichtig, chirurgisch" vor. Zugleich warnte er, ein möglicher Krieg mit Europa würde "ganz anders" verlaufen. Er sagte vor Journalisten: "Wenn Europa plötzlich Krieg mit uns beginnt, wird das sehr schnell gehen. Das ist nicht die Ukraine. In der Ukraine handeln wir chirurgisch, vorsichtig. Das ist kein Krieg im direkten, modernen Sinne des Wortes." Er betonte erneut, Russland habe "nicht vor, mit Europa zu kämpfen." Doch falls Europa einen Konflikt beginnen sollte, sei Moskau "sofort bereit"." Wir wollen keinen Krieg mit Europa, das habe ich hundertmal gesagt. Aber wenn Europa plötzlich beschließt, gegen uns zu kämpfen, und anfängt – wir sind bereit. Daran kann es keinen Zweifel geben."

Die russische Armee kann froh sein, dass sich die USA/NATO so zurückhält. Denn wenn die wollten, wäre die russische Armee schneller platt gemacht als die irakische Armee 1991 bei der Operation "Desert Storm".

@ Anonym 2.12.2025  20:38

Russland ist eine der größten Atommächte auf diesen Planet gegen die die kleinen europäischen  US - Vasallen keine Chancen hätten. Ihren geistlosen Kommentar können sie vergessen. Ich ahne welcher Depp diesen Kommentar geschrieben hat. Er ist doch für seine Russophobie hier in diesem Blog bekannt.

Deutschland ist keine Weltmacht und Herr Merz ist kein Anführer, sondern Banker. Herr Merz sollte erst einmal in seinem eigenen Land wieder Ordnung und Sicherheit herstellen.

Es ist meiner Meinung nach richtig, dass die wirklichen Weltmächte endlich diesen Krieg beenden, nachdem sich die deutsche Regierung ausschließlich als Kriegstreiber erwiesen hat. Zusammen mit Rheinmetall und Blackrock sind sie nur noch am Geld interessiert und machen neue Rüstungs- und Munitionsfabriken in der EU auf. Nur noch die Dollar-Zeichen in den Augen. Gier schlägt Verstand.

Ferner finde ich es verwerflich, dass sich die Diplomaten und die Kirche nicht aktiv für Frieden einsetzen. Dafür muss man Herrn Orban und Herrn Trump wirklich loben.

Laut Gerüchten im Internet soll Herr Selensky mittlerweile über 1 Milliarde an Privatvermögen haben. Ich könnte mir vorstellen, dass er vor dem Ende weg ist. In einem Land ohne Auslieferungsabkommen.

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