Vorbild: Donald Trump

Finnischer Präsident: Europa sollte direkt mit Russland sprechen

Der finnische Präsident Sauli Niinistö fordert die europäischen Staats- und Regierungschefs auf, sich stärker zu engagieren und direkte Gespräche mit Moskau zu führen, um den Krieg in der Ukraine zu beenden.

Sauli Niinistö

Europa verliert Einfluss 

Gleichzeitig warnt er, dass Europa an Einfluss verliert und in der Weltpolitik an Bedeutung verliert. Sauli Niinistö erklärte gegenüber Yle, dass die EU-Staats- und Regierungschefs direkte Gespräche mit dem Kreml lange vermieden hätten, während US-Präsident Donald Trump mit Wladimir Putin spreche. Laut Niinistö läuft Europa Gefahr, außen vor zu bleiben, wenn andere die Agenda bestimmen. Er ist daher der Ansicht, dass die EU eigene Kanäle nach Moskau öffnen sollte. "Wenn man sich in einer solchen Situation befindet, wäre es ratsam, diese Gespräche ebenfalls selbst zu führen. Genau wie Trump."

EU nur noch Randfigur

Der Präsident sieht einen schwindenden europäischen Einfluss im Vergleich zu den USA, China und Russland und beschreibt die Situation als Wendepunkt, an dem die EU ihre Kräfte bündeln muss, um nicht zum „Zwischenspieler“ zwischen den Großmächten zu werden. „Europa muss europäisch bleiben und darf sich keinesfalls spalten lassen, sodass die einen dem einen und die anderen dem anderen Lager angehören“, sagte Sauli Niinistö gegenüber Yle.

Verstärkte Anstrebgungen im Zivilschutz gefordert 

Er forderte zudem einen umfassenderen Sicherheitsansatz im Bildungsbereich, der auch das Gesundheitswesen, Rettungsdienste und den Katastrophenschutz einschließt. Abschließend betonte Niinistö die Notwendigkeit einer eigenen Richtung: „Wir sind Europäer und wir brauchen einen europäischen Willen.“

Sven von Storch

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Comments

Wozu brauchen wir einen "europäischen Willen", wo sich doch unsere(?) EU-Politker bereits mehrheitlich verpflichtet sehen, den Willen der US-Globalisten umzusetzen? Europa ist längst nicht mehr "europäisch" ...

Und die wären "not amused", wenn sich ihre Marionetten in der EU oder auch in einzelnen EU-Ländern erdreisten würden, sich für gute Beziehungen zu Russland einzusetzen. Wehe den Abweichlern wie Orban oder der AfD! 

"Europa" als künstliches Gebilde aus Nationen mit völlig unterschiedlichen Historien, Kulturen, Sprachen, Mentalitäten und Wirtschaften kann gar nicht wirklich mit einer Stimme sprechen. 

Nur wenn sich die Nationen Europas einen Großteil ihrer von Landesverrätern an die EU abgetretenen Macht zurückholen, kann auch das Joch der globalistischen Fremdherrschaft abgeschüttelt werden. 

Die deutschen Regierungs-Politiker sind lieber im "Kriegsrausch". Merz will die größte Armee in der EU aufbauen und die Rüstungsindustrie ist die einzige Industrielandschaft, die in der BRD noch funktioniert, weil sie nicht der "Klimaneutralität" unterliegt. Wehrtauglichkeitsmusterung wird für alle eingeführt.  Leider ist noch unklar, ob dies nur für Einpass-Deutsche oder auch für Doppelpass-Ausländer  gilt!

AfD-Politiker wollen mit Moscow Gespräche führen und werden als Spione oder Volksverräter bezeichnet. A. Weidel hat sich doch hoffentlich nicht von diesen AfDler distanziert, wie es in der WELT zu lesen war? Man muss diese Regierung mit dem Nasenring durch ihre politische Unfähigkeit ziehen. Es ist erstaunlich, wie die Mainstream-Propaganda auf die Kommentare in der WELT Einfluss genommen haben.

Oder liegt es an der mangelnden Staats-Souveränität der Deutschen? Siehe auch Artikel in der "Berliner Zeitung"!

Johannes Friedrich

13.11.2025 | 14:00

Da die EU offensichtlich Krieg will, ihn ständig herbeizureden versucht, ist es ja wohl klar, daß sie keinen Kontakt zu Rußland sucht.

Ekkehardt Fritz Beyer

13.11.2025 | 14:32

... „Gleichzeitig warnt er, dass Europa an Einfluss verliert und in der Weltpolitik an Bedeutung verliert. Sauli Niinistö erklärte gegenüber Yle, dass die EU-Staats- und Regierungschefs direkte Gespräche mit dem Kreml lange vermieden hätten, während US-Präsident Donald Trump mit Wladimir Putin spreche. Laut Niinistö läuft Europa Gefahr, außen vor zu bleiben, wenn andere die Agenda bestimmen. Er ist daher der Ansicht, dass die EU eigene Kanäle nach Moskau öffnen sollte. "Wenn man sich in einer solchen Situation befindet, wäre es ratsam, diese Gespräche ebenfalls selbst zu führen. Genau wie Trump." ...

Weil die USA quasi nicht nur politisch bankrott sind    https://www.youtube.com/watch?v=cuIWNapbOSw                                                sondern mit ihnen Uschis gesamte EU???

Wäre es da nicht nachvollziehbar, wenn der gesamte Westen für Russland und China längst zur Randfigur mutierte??? 

Interessant ,dass man dazu einen Finnen braucht ,der für Europa eine Finne schlägt .Statt seine Verantwortung abzugeben an andere Laienpolitiker ,hätte er schon einen Termin anfragen sollen !

Hat das in der Vergangenheit schon einmal was gebracht?

Die Tschetschenen haetten auch gerne mit Putin gesprochen um Ende 1999 seine Invasion abzuwenden. Der wollte das NICHT, ist einmarschiert, erobert, besetzt, annektiert, die Hauptstadt GROZNY ausgeloescht, eine Marionettenregierung eingesetzt, 160 000 Zivilisten und Soldaten getoetet.

In 2008 das Selbe in Sued Ossetien & Abkazien wiederholt.

In 2014 im Donbas einmarschiert, erobert, besetzt, eine weitere Marionettenregierung eingesetzt, ueber 12 000 ukrainische Zivilisten und Soldaten getoetet. Die eigenen Verlusste von 2000 Soldaten wurden streng geheim in Zinnsaergen zurueck transportiert.

22.02.22 die Ukraine auf der gesamten Front um 5.00 Uhr wie sein Vorbild Hitler angegriffen. 

Verliert die Ukraine den Krieg, wird das unweigerlich zum 3ten Weltkrieg fuehren, genauso wie Hitler's Eroberungen und Annektionen zum zweiten Weltkrieg gefuehrt haben.

So ist es immer. Bildet sich eine Gemeinschaft für ein gemeinsames Projekt, gibt es solche die die ehrenvolle Dreckarbeit machen und jene die mitschwimmen und sich auf die geleistete oder zu leistende Arbeit der anderen verlassen. Das funktioniert aus bekannten Grunden nur anfänglich. Wird die Führungs schlechter, scheint es keiner zu bermerken bzw. ess fällt leichter sich an der Spitze einzurichten und von ihr zu profitieren und deswegem am Status festzuhalten, zu aller Schaden. Diesen Status hat die EU spätestens jetzt erreicht. Anstatt demokratischer und transparenter zu werden, will sie die Geiheimniskrämerei mit einem neuen Geheimdienst weiter ausweiten oder vertiefen. Gott bewahre! Und die einzelnen Staatsregierungen ? Sie finden gefallen sich hinter der EU zu verstecken und ihr die gesamten unpopulären  Wünsche  unterzu jubeln , um sie nachher der EU anzulasten . "Wir müssen die Vorgaben der EU umsetzen" heißt es dann immer so leicht. Die Eu muss reformiert werden . Aus sich selbt heraus schafft sie es nicht. Die Veränderungen müssen von den Nationalstaaten ausgehen, wenn es nicht schon zu spät ist.

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