Rumen Radew mit starkem Rückhalt

Erdrutschsieg für EU-kritische Partei "Progressives Bulgarien"

Eine Woche, nachdem die Parlamentswahl in Ungarn mit einem Sieg der EU-hörigen Tisza-Partei von Peter Magyar geendet hatte, muss Brüssel eine herbe Niederlage einstecken. Denn die Parlamentswahl am Sonntag in Bulgarien endete mit einem Erdrutschsieg der Partei "Progressives Bulgarien" des früheren Staatspräsidenten Rumen Radew.

Rumen Radew


Wahlergebnis und politische Lage

Die EU-kritische Partei PB erzielt laut Hochrechnungen einen möglichen Erdrutschsieg und könnte sogar die absolute Mehrheit im Parlament erreichen. Die frühere Regierungspartei GERB fällt auf 13,5 % zurück; ihre Regierung war nach Protesten gegen Korruption zurückgetreten. Die Wahl ist Teil einer anhaltenden politischen Instabilität (acht Wahlen in fünf Jahren).

Wählerstimmung und politische Ziele

Wunsch nach Stabilität und gleichzeitig nach einem politischen Kurswechsel. DerFokus von Radew liegt auf der Korruptionsbekämpfung und der Verbesserung der Beziehungen zu Russland, auch wegen wirtschaftlicher Folgen der EU-Sanktionen.

Außenpolitik und EU-Haltung

Kritik an uneingeschränkter Unterstützung der Ukraine; mögliche Blockade von Finanz- und Militärhilfen. Deutlich EU-skeptische Haltung mit Forderung nach mehr Pragmatismus statt moralischem Anspruch.

Europäischer Kontext

Das Ergebnis wird als Hinweis gewertet, dass souveränistische und EU-kritische Kräfte in Europa weiterhin starken Rückhalt haben.

Sven von Storch

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Comments

Und - wann kommt endlich ein Erdrutschsieg für die AfD für ein (wieder) progressives Deutschland?

Rumen Radews Sieg ist immerhin ein kleiner Trost für die Abwahl Orbans und ein neuer Bremsklotz gegen die immer schnellere Talfahrt der fremdhörigen EU.

Und dann ist im Beitrag noch die Rede von einem "moralischen Anspruch" der EU. Da frage ich mich schon, was der Gehorsam gegenüber den europafeindlichen, menschenverachtenden, profit- und machtgierigen und kriegstreiberischen US-Globalisten mit "Moral" zu tun hat ...

 

 

Ekkehardt Fritz Beyer

21.04.2026 | 11:46

... „Das Ergebnis wird als Hinweis gewertet, dass souveränistische und EU-kritische Kräfte in Europa weiterhin starken Rückhalt haben.“ ...

Wofür mich vor den Bulgaren voller Hochachtung verneige!!!

 

Else Schrammen

21.04.2026 | 15:19

Hoffentlich gibt's in Brüssel genügend Therapeuten, die das arme Uraselchen aus dem Tal der Tränen heraus helfen können!

Ronald Schroeder

21.04.2026 | 23:10

Die Wahlen in Rumänien vom November 2024 wurden auch annuliert, nachdem der EU-kritische Kandidat die meisten Stimmen erhalten hatte. Um das im zweiten Wahlgang zu verhindern, wurde er dort erst gar nicht mehr zugelassen.

Bleibt abzuwarten, wie die EU-Nomenklatura auf das Abstimmverhalten des bulgarischen Volkes reagiert.

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