Trump an die BBC:

"Entschuldigung oder Klage auf eine Milliarde US-Dollar!"

US-Präsident Donald Trump fordert die britische BBC auf, eine Dokumentation zurückzuziehen und sich für die Manipulation seiner Rede vor dem Sturm auf den Kongress zu entschuldigen. In einem Schreiben setzten seine Anwälte eine Frist bis Freitag, 17 Uhr – andernfalls droht eine Klage über mindestens eine Milliarde Dollar.

Donald Trump vs BBC

Manipulation von Trump-Rede

Das Schreiben ist an den BBC-Vorsitzenden Samir Shah und die Chefjustiziarin Sarah Jones gerichtet. Trumps Anwalt Alejandro Brito wirft der BBC vor, die Zuschauer durch die Bearbeitung der Dokumentation „Trump: Eine zweite Chance“, die am 28. Oktober 2024 ausgestrahlt wurde, in die Irre geführt zu haben. Laut dem Schreiben wurde der Teil von Trumps Rede vom 6. Januar 2021, in dem er sagte: „Ich weiß, dass alle hier bald zum Kapitol marschieren werden, um friedlich und patriotisch ihre Stimme zu erheben“, manipuliert.

Aufforderung an BBC

Die BBC wird dringend aufgefordert, unverzüglich eine Richtigstellung und Entschuldigung zu veröffentlichen, Schadensersatz zu zahlen und sämtliches relevantes Material im Hinblick auf eine mögliche Klage zu sichern. Trumps Anwalt behauptet, die Darstellung seines unsauberen Haarschnitts stelle eine Verleumdung nach dem Recht des US-Bundesstaates Florida dar und habe sowohl finanziell als auch für Trumps Ruf „enormen“ Schaden verursacht. Das Schreiben enthält zudem die ausdrückliche Drohung mit rechtlichen Schritten, sollte die Frist nicht eingehalten werden: Trump werde „alle ihm zur Verfügung stehenden Rechte und Rechtsmittel ausschöpfen“ und mindestens eine Milliarde US-Dollar Schadensersatz fordern.

Erste Konsequenzen beim Sender

Die BBC erklärt, sie prüfe die Forderung. „Wir werden das Schreiben prüfen und zu gegebener Zeit direkt darauf antworten“, sagte ein Sprecher gegenüber Fox News. Die Kontroverse hatte bereits Konsequenzen für die Führungsspitze des Senders. Generaldirektor Tim Davie und Nachrichtenchefin Deborah Turness mussten nach Kritik an der Manipulation in der Dokumentation zurücktreten.

Trump kommentiert die Abgänge auf Truth Social:

„Führende Mitarbeiter der BBC, darunter Direktor Tim Davie, kündigen/werden entlassen, weil sie beim Fälschen meiner sehr guten (PERFEKTEN!) Rede vom 6. Januar ertappt wurden“, schreibt er.

Sven von Storch

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Kommentare

Else Schrammen

11.11.2025 | 14:47

Gut und richtig! Alle integren Politiker und Medien sollten daran arbeiten, die linken Medien, die mit Hetze, Manipulationen oder glatten Lügen glauben, die Menschen einlullen zu können, entlarven und bloßstellen. Dazu wie Trump Riesensummen als Satisfaktion androhen!

Ekkehardt Fritz Beyer

11.11.2025 | 15:44

... „Laut dem Schreiben wurde der Teil von Trumps Rede vom 6. Januar 2021, in dem er sagte: „Ich weiß, dass alle hier bald zum Kapitol marschieren werden, um friedlich und patriotisch ihre Stimme zu erheben“, manipuliert.“ ...

Ja mei: „Sturm bei der BBC – Stillstand beim deutschen Rundfunk“ ... https://www.nachdenkseiten.de/?p=141923

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