Greta Thunberg als Paradebeispiel derer, die man nicht im Land haben will

Dänemark will Einreiseverbot für ausländische "Aktivisten"

Greta Thunberg ist im Vorfeld der Wahlen Ende März zu einer festen Größe in der dänischen Politik geworden. Die Dänischen Demokraten wollen ein Einreiseverbot für ausländische Aktivisten einführen – und verweisen dabei insbesondere auf Schwedens Schulstreikerin.

Greta Thunberg und Inger Støjberg


Keine Teilnahme ausländischer "Aktivisten" an illegalen Protestaktionen in Dänemark

Inger Støjberg, die Vorsitzende der Dänischen Demokraten, will ausländischen Aktivisten die Einreise verweigern, wenn sie an illegalen Protesten teilnehmen. Die Schwedin Greta Thunberg wird als Paradebeispiel angeführt. "Sie lebt offensichtlich in einer Aktivisten-Fantasiewelt", schreibt Støjberg in einem Kommentar. Am Mittwoch veröffentlichte die Parteivorsitzende ein Foto auf Instagram, auf dem sie ein Schild mit der Aufschrift "Dänemark ist nicht dein Spielplatz, Greta Thunberg!" hochhält. 

Gretas Antwort: "Rassisten"

Die Dänischen Demokraten schlagen vor, dass Personen, die nach Dänemark reisen, um im Zusammenhang mit Demonstrationen gegen das Gesetz zu verstoßen, an der Grenze gestoppt werden können. "Genau solche Leute, die sie (Thunberg) im Visier hat, richtet sich auch unsere Kampagne. Ungezogene Jugendliche, die nur Ärger machen wollen", schreibt Støjberg. Greta Thunberg reagierte mit einem heftigen Gegenangriff auf die Partei. In einer schriftlichen Stellungnahme an die dänische Zeitung Berlingske bezeichnete sie die Dänischen Demokraten als "Rassisten". "Wenn dänische Politiker weniger Zeit damit verbringen würden, sich über diejenigen zu beschweren, die versuchen, ihre Beteiligung an der Klimakrise, dem Völkermord und dem Neokolonialismus zu stoppen, und stattdessen diese existenziellen Probleme angehen würden, zu denen diese Rassisten aktiv beitragen, müssten Menschen wie ich nicht protestieren", schreibt sie.

Sven von Storch

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Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

09.03.2026 | 11:34

... „Die Schwedin Greta Thunberg wird als Paradebeispiel angeführt. "Sie lebt offensichtlich in einer Aktivisten-Fantasiewelt", schreibt Støjberg in einem Kommentar.“ ...

Verhält sich´s bei Merz nicht ähnlich??????? 

https://www.google.com/search?q=merz+verst%C3%B6%C3%9Ft+st%C3%A4ndig+gegen+das+gesetz&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&oq=merz+verst%C3%B6%C3%9Ft+st%C3%A4ndig+gegen+das+gesetz&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEUYO…

 

Else Schrammen

09.03.2026 | 17:57

Isse jetzt mal wieder beim "Klima" und so? Nix mehr Böötchen und Gaza? Bis heute wusste ich nicht, dass Dänemark an der Verfolgung der Terroristen der Hamas beteiligt war. Mit dem Kolonialismus könnten die Dänen gerade so noch leben, mit ihrer einzigen, riesigen Kolonie Grönland. Aber "Rassisten"? Niemals! Die lassen sogar einen Habeck bei sich wohnen! Aber eine Frage noch: Wer schafft es diese geifernde Göre endlich ruhig zu stellen? Die Welt wäre schlagartig ein schönerer Ort!

Wenn das irre Gör so geifert, weiß ich, dass ich dieses Jahr wieder drei wundervolle Wochen in Dänemark verbringen werde. Und zwar als Gleiche unter Gleichen. Und unter uns alten Rassisten: Nirgendwo ist es weißer, als im ländlichen Dänemark; nirgendwo sind die Leute freundlicher, höflicher und lächeln mehr. Wenn ich nur 5 Minuten aus dem Fenster schaue, sehe hier (Kleinstadt in NRW) mehr Bunte, als in drei Wochen im Nachbarland. Resümee: Unter Rassisten lebt es sich einfach entspannter. 

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