Neue Hetzkampagne deutscher "Qualitätsmedien" gegen Russland

Wrack der "Estonia" werde angeblich zu Spionagezwecken genutzt

In der Nacht des 28. September 1994 sank bei einem Sturm über der Ostsee die Fähre MS "Estonia" auf dem Weg von Tallinn nach Stockholm. Das Wrack liegt etwa 35 Kilometer südöstlich der finnischen Insel Utö in rund 80 Metern Tiefe am Meeresgrund und gilt offiziell als Grabstätte. 

Archivbild Wrack der Estonia

Brisante Behauptungen, Beweise Mangelware
Spektakuläre Informationen kursieren derzeit in den deutschen Medien. Russische Militäreinheiten sollen das Wrack der Estonia in der nördlichen Ostsee für Geheimdienstaktivitäten gegen die NATO genutzt haben.

Wieder einmal das dubiose "Recherchenetzwerk"
NDR und WDR veröffentlichen die Informationen gemeinsam mit der Süddeutschen Zeitung. Medienberichten zufolge wurde die NATO darüber informiert, dass das Wrack südlich von Utö als Übungsgelände für Unterwasseroperationen genutzt wurde – und dass dort möglicherweise erst vor wenigen Jahren russische Spionageausrüstung stationiert wurde.

Strategisch fast ideale Lage
Die Ausrüstung soll eine präzise Navigation für Marinedrohnen und -raketen ermöglichen. Mehrere NATO-Staaten sollen über die Informationen informiert sein. Die Lage in der Wasserstraße zwischen Finnland, Schweden und dem Baltikum wird von Militärkreisen als „ideal“ für die Signal- und Seepositionserfassung beschrieben.

Wrack ist als Grabstätte deklariert - Tauchen verboten
Das von der Politik beschlossene Schweigen um das Wrack bedeutet zugleich ein Tauchverbot, das Medienberichten zufolge unabhängige Kontrollen erschwert und Russland größeren Handlungsspielraum geben könnte. Im Gegensatz zu Sensoren auf dem Meeresboden ist die an einem Wrack befestigte Ausrüstung schwieriger zu erkennen.

Sven von Storch

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Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

27.10.2025 | 11:23

... „Wrack ist als Grabstätte deklariert - Tauchen verboten                                                                        Das von der Politik beschlossene Schweigen um das Wrack bedeutet zugleich ein Tauchverbot, das Medienberichten zufolge unabhängige Kontrollen erschwert und Russland größeren Handlungsspielraum geben könnte. Im Gegensatz zu Sensoren auf dem Meeresboden ist die an einem Wrack befestigte Ausrüstung schwieriger zu erkennen.“

Ein Tauchverbot, welches von den Rechercheuren des dubiosen "Recherchenetzwerk" von
NDR, WDR gemeinsam mit der Süddeutschen Zeitung ungestraft umgangen – und konkret bitte ´was` gefunden wurde???

knapp 75 % aller medien gehören gesichert in irgend einer form direkt dem staat.... er finanziert und unterstützt diese jeden tag... ergebniss... wessen brot ich ess, dessen lied ich sing...

Else Schrammen

27.10.2025 | 15:10

OMG! Russische Spionage allerorten! Drohnen, AfD, Schiffe, Flugzeuge, wo wird das enden? Ab sofort sollte ein jeder braver Deutsche vor dem Einschlafen unterm Bett nachsehen, ob da nicht eun russischer Spion lauscht!

Zur Estonia hat Jutta Rabe viele Erkenntnisse, die uns vorenthalten werden. Dazu schweigen wieder wie zum WK II beide Hälften der Welt, die uSA und die Russen. Warum? Halten die seit 100 Jahren zusammen wie die Mafia? Sind ihre Grabenkämpfe wie der Kalte Krieg oder die Jetzt-Zeit nur gespielt? 

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