Dmitri Medwedew:

Unsere Antwort: Russlands Sicherheit durch Europas tierische Angst

Der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew hat einen verbalen Angriff auf die EU-Länder gestartet. Er erklärt nun, Europa müsse "tierische Angst" vor Russland empfinden, um von einen militärischen Angriff auf das Land abzuschrecken.

Medwedew in der Duma


Wachsende Militarisierung des Westens

Im Vorfeld des 81. Jahrestages des Sieges über Nazideutschland hat Medwedew einen Artikel veröffentlicht, in dem er vor der – wie er es beschreibt – wachsenden Militarisierung des Westens warnt. Medwedew zufolge versuchen die europäischen Regierungen, Russland zu einem äußeren Feindbild zu stilisieren, um von innenpolitischen Problemen abzulenken. Zudem behauptet er, der Westen deute jeden russischen Versuch, guten Willen zu zeigen, als Schwäche. Er schlägt vor, darauf zu reagieren, indem man dem Gegner Angst einjagt.

"Sicherheit durch Angst"

"Es ist kein Geheimnis, dass sie versuchen, uns die Doktrin ‚Frieden durch Stärke‘ aufzuzwingen. Unsere Antwort kann nur lauten: ‚Russlands Sicherheit durch Europas tierische Angst‘", schreibt er laut RT.

Medwedew, der derzeit stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates ist, nimmt dabei insbesondere Deutschland ins Visier. Er bezieht sich auf den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz und die Pläne der Bundesregierung, die stärkste konventionelle Armee Europas aufzubauen.

Im vergangenen Monat stellte das deutsche Verteidigungsministerium einen Plan vor, bis zum Jahr 2039 über 460.000 einsatzbereite Soldaten zu verfügen. Gleichzeitig haben deutsche und andere europäische Vertreter das Jahr 2029 als ersten wichtigen Stichtag genannt, um für einen möglichen Krieg mit Russland gerüstet zu sein.

Diplomatie und vertrauensbildende Maßnahmen sinnlos

"Verhandlungen, gute Absichten, guter Wille und einseitige Schritte zum Aufbau von Vertrauen dürfen nicht unsere Instrumente sein, um ein Blutbad zu verhindern. Die einzige Garantie liegt darin, Deutschland und das ‚vereinte Europa‘, das es unterstützt, die unausweichliche Gewissheit unerträglicher Verluste begreifen zu lassen – sollten sie jemals eine ‚Operation Barbarossa 2.0‘ starten", schreibt er.

Sven von Storch

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Comments

Ekkehardt Fritz Beyer

07.05.2026 | 12:10

... "Verhandlungen, gute Absichten, guter Wille und einseitige Schritte zum Aufbau von Vertrauen dürfen nicht unsere Instrumente sein, um ein Blutbad zu verhindern. Die einzige Garantie liegt darin, Deutschland und das ‚vereinte Europa‘, das es unterstützt, die unausweichliche Gewissheit unerträglicher Verluste begreifen zu lassen – sollten sie jemals eine ‚Operation Barbarossa 2.0‘ starten", schreibt er.“

Weil das „Pentagon warnt: Russland könnte die Nato innerhalb von 60 Stunden besiegen“? ... https://www.focus.de/politik/videos/ueberrannt-und-unterlegen-russland-koennte-die-nato-innerhalb-von-60-stunden-besiegen_id_5644714.html

Was scheinbar völlig unmöglich(?) ist, weil sich die Bundeswehr im Baltikum bereits festsetze!? https://www.google.com/search?q=pistorius+stationierte+eine+brigade+der+bundeswehr+im+baltikum&sca_esv=f25428a13226d96a&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&ei=ivT6adLjGd2Xxc8P7__MgA0&ved=0ahUKEwjS0JSvmKSUAxXd…

Könnte das nicht ein weiterer Grund dafür sein, dass immer Weniger zur Bundeswehr wollen??? https://www.youtube.com/watch?v=e1XVb4GfO1k

Diese Koalition CDU/SPD provoziert absichtlich ein schlechtes Verhältnis zu Russland, das absolut, nicht im geringsten existiert.

Medwedew weis genausogut wie Putin, daß das nicht wirklich "die Pläne der Bundesregierung" oder der EU sind, sondern die der weltmachtgierigen globalistischen Kriegstreiber.

Umso schändlicher, daß sich das "vereinte Europa" auf eigenes Risiko, gegen besseres Wissen und sogar weitgehend auf eigene Kosten, zum Deppen dieser fremden Mächte erniedrigen läßt.

Was mich bei Medwedew Rede allerdings stört ist, dass er die USA als guten Geschäftspartner bezeichnet und absolut nicht zur Sprache bringt, dass es doch insbesondere die USA sind, die seit Jahrzehnten einen Keil zwischen Deutschland und Russland treiben. Und dass sie es sind, die die deutschen Regierungen spätestens seit der "Vereinigung" der beiden deutschen Staaten dazu gebracht haben, Gleiches zu tun und Russland peu a peu zu ihrem Feind zu erklären! Und seit Bestehen der EU wurde dieser Russland-Hass auf alle EU-Staaten ausgeweitet - mit dem jetzigen Ergebnis!

Warum benennt Medwedew diese Wahrheit nicht??

Ich würde aus Therapiegründen Frau Strack-Zimmermann, Frau v. d. Leyen, Herrn Merz, Herrn Freuding und Herrn Kiesewetter zur Teilnahme an der Siegesparade am 09.05.2026 nach Moskau verpflichten. Die müssen versuchen, ihre Russophobie in den Griff zu bekommen. Vielleicht begreifen sie in den Momenten vor Ort auch, dass es keinen Sinn macht, Moskau ein 2. Mal versuchen zu stürmen.

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