Druck aus der EU
Diese Aussagen fallen in eine Zeit, in der europäische Staats- und Regierungschefs Druck auf Washington ausüben, ein Abkommen nicht durchzusetzen, das ihrer Ansicht nach Russland zugute kommt. Kiew arbeitet derzeit an einer überarbeiteten Version des 28-Punkte-Vorschlags der USA, der sowohl der Ukraine als auch mehreren EU-Ländern als zu moskaufreundlich gilt. Laut Selenskij könnte ein neuer Entwurf bereits am heutigen Dienstag an das Weiße Haus übermittelt werden.
"Wir werden nichts aufgeben!"
Die AFP zitiert ihn mit den Worten: "Russland besteht darauf, dass wir Gebiete aufgeben, aber wir wollen nichts aufgeben." Die Erklärung erfolgte nach einem Treffen in London mit Starmer, Macron und Merz – ein Treffen, das faktisch ein Zeichen gegen den amerikanischen Druck war. Laut Downing Street waren sich die Länder einig, dass sich der Prozess an einem "entscheidenden Punkt" befinde und der Ukraine ein "gerechter und dauerhafter Frieden" mit robusten Sicherheitsgarantien gewährleistet werden müsse.
Gekürzter Friedensentwurf
Selenskij erklärte außerdem, der ursprüngliche amerikanische Friedensentwurf sei nun auf 20 Punkte gekürzt worden und es seien "keine pro-ukrainischen Passagen" gestrichen worden. In den Territorialfragen sei jedoch kein Kompromiss erzielt worden. Er bezeichnete den Donbass und das Atomkraftwerk Saporischschja als "zu den heikelsten" Punkten. Die zuvor durchgesickerte Version des Vorschlags hätte Russland die volle Kontrolle über den überwiegend von einer russisch-stämmigen Bevölkerung besiedelten Donbas gegeben. Laut dem Entwurf sollte die Energie aus Saporischschja zwischen Russland und der Ukraine aufgeteilt werden.
Keine Einigung zwischen Washington und Kiew
Selenskijs Europareise folgt auf mehrtägige intensive Verhandlungen zwischen amerikanischen und ukrainischen Vertretern, die zu keiner Einigung führten. Unterdessen dauern die Kämpfe an. Am Montagabend wurde die Stadt Sumy nach einem russischen Drohnenangriff, bei dem mehr als ein Dutzend Drohnen die Infrastruktur zerstörten, vom Strom abgeschnitten. Es wurden keine Todesopfer gemeldet.
Europäer blockieren Fortschritte bei den Verhandlungen
In London wurden auch künftige Sicherheitsgarantien erörtert. Mehrere Länder, darunter Großbritannien und Frankreich, befürworten nach einer Einigung die Stationierung internationaler Streitkräfte in der Ukraine. Andere – wie Deutschland und Italien – sind skeptisch. Unklar ist auch, wie weit die Vereinigten Staaten in einem solchen Abkommen zu gehen bereit sind. Nach den Treffen in London reiste Selenskij zu Gesprächen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach Brüssel. Am Dienstag setzte er seine Reise in Italien mit Ministerpräsidentin Giorgia Meloni fort.


Kommentare
Solange diese Marionette…
Solange diese Marionette weiter fremdfinaziert wird - wird er den Schnabel nicht halten.
Die Bevölkerung von den…
Die Bevölkerung von den eigenständigen Provinzen in der Ukraine, wollten schon immer zu Russland gehören. Sie probten schon einmal einen Aufstand und wurden von den Ukrainern niedergeschlagen. Hier geht es einzig und allein um Rohstoffe.
Ukraine
Klar, dass der tapferste aller tapferen Feldherren von Ihro Gnaden der EU nicht auf Trumps Vorschlag in puncto Gebietsabtretung des Donbass eingehen wird. Seine ind der EU Version des Friedens heißt: Russland zieht sich klaglos aus der Ukraine uzurück, die russischstämmigen Ukrainer bleiben im Donbass und der Bürgerkriegr, begonnen nach den "Maidan" (die Vorarbeit hatte die Timoschenko mit ihrer Hetze gegen alles Russische schon geleistet), kann fortgeführt werden. Dafür braucht der Selenskyi auch zukünftig ein 800.000 Mann starkes Heer, um die russuschstämmigen Landsleute zu massakrieren. Ach übrigens, eine Frage zu der Aussage :"... laut Downing Street waren sich die Länder einig ...", Die Länder oder ihre Herrscher?
So geht dieser Krieg solange…
So geht dieser Krieg solange weiter bis die Ukraine völlig besiegt ist und möglicherweise ganz Europa mit in diesen Irrsinn hineingezogen und mit untergehen wird.
Wenn Selenski wieder viel…
Wenn Selenski wieder viel reist, ist er schon mal zuhause aus der Schußlinie (man munkelt ja schon von einem bevorstehenden Militärputsch gegen ihn).
Am besten für alle (mit Ausnahme der Kriegstreiber) und für ihn selbst, wäre es allerdings, wenn auch er nach Israel reisen und dort bleiben würde.
Der Plan der USA hat 28…
Der Plan der USA hat 28 Punkte, der Plan der EU hat 19 Punkte, und der Plan Russlands hat einen Punkt: Tag für Tag siegreich weiter vorrücken!
Der EU-Tiefstaat will…
Der EU-Tiefstaat will unbedingt Krieg und Wolodomir hat es zu machen.
So einfach ist das.
Der hat im Grunde garnichts mitzureden. Er kann nur versuchen nicht vor Gericht zu stehen wenn alles vorbei ist.
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