Teheran: "Befreundete Staaten"

Russische und indische Schiffe dürfen Straße von Hormuz passieren

Der Iran öffnet die Straße von Hormus für Schiffe aus Russland, Indien und anderen "befreundeten Nationen". Gleichzeitig wird gefordert, dass diese Länder keine Angriffe auf den Iran unterstützen.

Straße von Hormuz


Einige Durchfahrtsländer benannt

Die Ankündigung stammt vom iranischen Außenminister Abbas Araghchi. In einer Mitteilung des iranischen Konsulats in Mumbai werden mehrere Länder als zugelassene Durchfahrtsländer genannt. Es handelt sich dabei um China, Russland, Indien, Irak und Pakistan – "befreundete Nationen", heißt es in der Erklärung. 

Chinas Tanker hatten ohnehin freie Fahrt

Chinesischen Öltankern wurde die Durchfahrt durch die Straße bereits zuvor gestattet. Gleichzeitig wird klargestellt, dass die Genehmigung nicht bedingungslos ist. Der Iran verlangt, dass Schiffe, die passieren wollen, sich nicht am Krieg beteiligen oder ihn unterstützen. "Nicht-feindliche Schiffe, einschließlich solcher, die anderen Staaten gehören oder mit ihnen verbunden sind, dürfen passieren – vorausgesetzt, sie beteiligen sich weder an Angriffen auf den Iran noch unterstützen sie diese", schrieb die iranische UN-Mission in einer früheren Erklärung. 

Weitere Sicherheitsbestimmungen gelten

Darüber hinaus müssen die Schiffe die vom Iran festgelegten Sicherheitsbestimmungen einhalten. Indien ist besonders abhängig vom Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, da ein großer Teil seiner Energieimporte über diese Straße abgewickelt wird. Tankschiffen anderer Nationen wird keine freie Passage gewährt.

Sven von Storch

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Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

27.03.2026 | 10:24

... „Der Iran öffnet die Straße von Hormus für Schiffe aus Russland, Indien und anderen befreundeten Nationen". ...

Ja Kreuz, Kruzifix, Allahu Akbar und beim tödlich-gewaltigen A... unserer heißgeliebten(?) Göttin(?):

Ist das nicht aber schon e x t r e m obergrauslich-hinterfotzig(?) und gemein(?)???

Diese Entscheidung des Iran kann man absolut nachvollziehen. Denn wer den Iran angreift oder dabei mithilft kann nicht erwarten, dass auf ihn Rücksicht genommen wird - auch nicht beim Transport von Öl oder sonstigen Handelswaren durch die Straße von Hormus.

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