So geht regieren!

Orbán senkt Benzinpreise

Die ungarische Regierung führt nach den starken Schwankungen am Ölmarkt infolge des Militärkonflikts im Iran umgehend eine Preisobergrenze für Benzin und Diesel ein. Dies gab Ministerpräsident Viktor Orbán bekannt.

Viktor Orbán
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Preisobergrenze für Benzin und Diesel

Die ungarische Regierung versucht nun, den Anstieg der Kraftstoffkosten durch eine staatlich festgelegte Preisobergrenze zu dämpfen. In einer Live-Übertragung auf Facebook verkündete Ministerpräsident Viktor Orbán, dass die Regierung beschlossen habe, einen sogenannten Schutzpreis für Benzin und Diesel einzuführen. Das seien 595 Forint für Benzin und 615 Forint für Diesel, sagte er. 

Staatliche Kraftstoffreserven werden verwendet

Um die Preise auf diesem Niveau zu halten, wird das Land Teile seiner staatlichen Kraftstoffreserven nutzen. Die Maßnahme gilt jedoch nicht für alle Fahrzeuge. Der Schutzpreis gelte nur für Fahrzeuge mit ungarischen Kennzeichen und ungarischer Zulassung und umfasst Privatpersonen, Landwirte, Transportunternehmen und Unternehmer, sagte Orbán. 

Preisschwankungen auf dem internationalen Ölmarkt sind Auslöser

Hintergrund sind die starken Turbulenzen auf dem Energiemarkt seit Beginn des Iran-Konfliktsrieg und der Schließung der Straße von Hormus. Der Preis für Brent-Öl stieg am Montag auf über 100 US-Dollar pro Barrel, fiel später aber wieder unter 90 US-Dollar. Gleichzeitig hat die ungarische Währung gegenüber dem Dollar an Wert verloren, was den Kraftstoffpreis im Land zusätzlich unter Druck setzt. 

Weitere Maßnahmen sind geplant

Die Regierung plant weitere Maßnahmen. Laut Wirtschaftsminister Márton Nagy soll die Kraftstoffsteuer auf das EU-Mindestniveau gesenkt werden. In einem Facebook-Post erklärt er, die Maßnahmen würden eingeführt, "um die Belastung zu reduzieren und die Versorgungssicherheit zu erhöhen". Zusätzlich zur Steuersenkung ist der Export von Rohöl, Benzin (95 Oktan) und Diesel aus Ungarn verboten.

Sven von Storch

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Kommentare

Ich warte auf den prolitiker, der einen EU- einheitlichen Kraftstoffpreis einfordert.

Auch die Differenz zwischen Benzin und Diesel ist nicht gerechtfertigt und diese Sonderbrühen braucht sowieso kein Mensch.

Da werden aber die EU-Behörden "not amused" sein, denn bestimmt hat Orban einmal mehr nicht gefragt, ob er das darf.

Unsere(?) Regierung würde sich nicht zu so einem Alleingang erdreisten ...

 

Von einem solchen, sich für sein Volk einsetzenden Staatsoberhaupt können die Deutschen nur träumen!! In Deutschland herrscht genau das Gegenteil. Da setzen sich die Regierenden stets mit allen nur denkbaren Maßnahmen gegen das eigene Volk ein!

Else Schrammen

11.03.2026 | 14:26

Warum ist Orban in der EU wohl so unbeliebt? Immer gegen den Strom und für sein Volk!

Werner Hill

11.03.2026 | 15:27

In reply to by Else Schrammen

Da könnte man auch im Umkehrschluß fragen, warum ist Merz bei seinem(?) Volk so unbeliebt? Immer für die Interessen seiner Black-Rock-Globalisten (die auch die EU dominieren) und nie für sein(?) Volk ...

Orban, Melloni z.B kümmern sich um ihr Land. Wo ist der Fischer Fritz ? Keine Ahnung, irgendwo auf Reisen. Derweil spielt Wadephul den Kanzler.

Es gibt Politiker, die dafür gewählt wurden um ihrem Land und ihrem Volk zu dienen. Und haben eine überweltigende Unterstützung der Menschen im Land.

Die Gruppierungen die Orbán stürzen wollen, werden von Brüssel und Zelenskiy bezahlt und unterstützt. Nun drohen die Ukrainer schon Orbáns Familie, seine Kinder und Enkel zu ermorden.

Und Ursula schweigt..... so schön kann westliche Demokratie sein.

 

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