US-Präsident Donald Trump kündigte Strafzölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Länder an
Hintergrund ist der Streit um Grönland, das zu Dänemark gehört und von den USA gekauft werden soll. Ab 1. Februar sollen 10 Prozent Zölle, ab 1. Juni sogar 25 Prozent auf alle Einfuhren aus den betroffenen Ländern in die USA gelten.
Reaktion der EU
Die EU ringt um eine gemeinsame Antwort und diskutiert Gegenzölle, Sanktionen und den Einsatz neuer, weitreichender Instrumente. Medienberichten zufolge erwägt die EU Zölle im Wert von 93 Milliarden Euro auf US-Waren. Betroffen wären u. a. Bourbon, Flugzeugteile, Sojabohnen und Geflügel. Diese Maßnahmen könnten automatisch am 6. Februar in Kraft treten, falls es keine Einigung gibt.
"Bazooka des Handels"
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron drängt auf den Einsatz des EU-„Instruments zur Bekämpfung von Zwangsmaßnahmen“. Dieses bisher nie genutzte Instrument erlaubt Einschränkungen von Warenimporten und Maßnahmen gegen Dienstleistungen mit dem Ziel, wirtschaftlichen Druck auf die USA auszuüben.
Position Deutschlands und weiterer Akteure
Deutschland unterstützt die Prüfung von Zöllen und Sanktionen. Bundeskanzler Friedrich Merz und weitere Staaten betonen, dass die Zolldrohungen die transatlantischen Beziehungen gefährden. Andererseits aber wolle Europa angeblich seine Souveränität wahren
Hintergrund
Als das Königreich Dänemark 1973 der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft beitrat, wurde Grönland als Bestandteil des Königreichs automatisch ebenfalls Mitglied. Bei der entsprechenden dänischen Volksabstimmung am 2. Oktober 1972 stimmte aber eine große Mehrheit der Grönländer gegen den Beitritt zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Am 23. Februar 1982 fand in Grönland ein Referendum über den Verbleib in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft statt, in dessen Folge ein Austritt aus der EG beschlossen wurde. Dieser wurde mit Inkrafttreten des Grönland-Vertrags am 1. Januar 1985 vollzogen. Grönland gehört somit NICHT zur EU. Da drängst sich doch die Frage auf, mit welchem Recht EU-Politiker sich in die internen Angelegenheiten eines Nicht-EU-Mitglieds einmischen.


Comments
Kümmert euch doch lieber um den eigenen Mist
Die EU sollte sich lieber um die eigene Wirtschaftskraft kümmern, welche flöten geht. Die ungewählte Vonderleyen kümmert sich auch viel zu viel um die Ukraine, welche bekanntermaßen auch nicht Mitglied ist. Ebenso die Nato: ist die Ukraine Natomitglied? Nein. Geht uns alles NULL an, aber man wirft die Milliarden einfach so hin. Werden ja von den dummen Untertanen erarbeitet.
"EU-Repräsentanten" haben…
"EU-Repräsentanten" haben sich doch schon bei den Friedensverhinderungs-Verhandlungen in Sachen Ukraine bewährt.
Da wird "man" bezüglich Grönland bestimmt auch ungern auf deren Rat verzichten. Und sei es auch nur bei der Schaffung von "Sondervermögen" ...
Wolodja21La@web.de
Es gibt ein Abkommen zwischen Dänemark und Grönland. Danach bestimmt Dänemark die außenpolitischen Richtlinien von Grönland. Zudem wollen 80 % der Grönländer nicht Teil der USA werden. Die deutsche Regierung hat sich völlig lächerlich gemacht, nachdem die 13 deutschen Soldaten wieder zurückgekehrt sind, als TRUMP FÜR DEUTSCHLAND STRAFZÖLLE WEGEN DER UNTERSTÜTZUNG FÜR GRÖNLAND ausgesprochen hat.
MERZ hat mal wieder "die Hosen voll", wenn TRUMP Druck macht....
USA/EU
Aber ja, die EU muss mal wieder ganz "dicke" tun, ob beim Thema Ukraine (es dem Putin mal zeigen) oder jetzt noch zusätzlich in Grönland (es dem Trump mal zeigen), frei nach dem Motto: Die EU ist stark, mächtig, kann in der Welt den Ton angeben - oder ist sie eher schwach, schmächtig und hat die Klappe zu halten, wenn die Großen sprechen. Sie kann sich gewaltig aufblasen, vergisst aber, dass in einem Ballon meist nur heiße Luft drinsteckt. Und Deutschland? Immer mit der Nase vorne dabei, ganz egal, ob es um martialische Worte oder gleich um Aufrüstung geht. Deutschland ist soooo groß, dass sich sogar der Franzmann schon wieder vor ihm fürchtet!
Es wäre schön, wenn Trumps…
Es wäre schön, wenn Trumps Politik dazu führen würde, daß EU und NATOd schnellstens auf dem Müllhaufen der Geschichte landen!!!
Und wir sparen dabei viel Steuergeld!!!
Wolodja21La@web.de
Deutschland sollte die Fussballweltmeisterschaft in den USA boykottieren, oder in Brasilien teilnehmen. Eigentlich gibt es auch keine Gründe für weitere US-Stützpunkte in Deutschland. Russland wird Deutschland nicht angreifen....
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