Luftabwehr hin, Drohnenabwehr her

Die Wahrheit im Donbas ist im Bodenkrieg zu finden

Während aktuell die politische Weltlage von den Geschehnissen um Gaza und im Nahen Osten bestimmt werden, versucht Selenskij irgendwie auf sich aufmerksam zu machen. Er will wieder Waffen, Munition und Geld schnorren. Für Luft- und Drohnenabwehr hat er eine weitere Zusage, aber die Fakten werden am Boden geschaffen - und da verliert er weiter.

Vormarsch der russischen Armee an allen Frontabschnitten im Donbas

Schwere Tage für Selenskij

Während gegenwärtig die ganze Welt ihre Blicke auf Gaza, Israel und Ägypten und die dortigen Friedensgespräche gerichtet hat, spielt das korrupte Kiewer Regime um Selenskij bestenfalls noch eine Nebenrolle. Das geht dem einstigen TV-Komiker massiv gegen den Strich und irgendwie versucht er, fast schon verzweifelt, Aufmerksamkeit zu erheischen. Wenig überraschend mit den von ihm bekannten Phrasen: er fordert Waffen, Munition und vor allem Geld, damit sein Regime überleben kann. Von Rheinmetall bekommt er jetzt Waffen zur Drohnenabwehr - bezahlen braucht Selenskij die natürlich nicht. Nur: die Wahrheit im Donbas-Krieg zeigt sich am Boden und nicht in der Luft.

Vormarsch der russischen Armee an allen Frontabschnitten im Donbas

Entlang der Front im Donbas rücken russische Einheiten von Norden bis Süden immer weiter vor, ohne dass Selenskijs Armee noch nennenswerten Widerstand leisten kann. Vom Territorium aus Luhansk ist die russische Armee in der Zwischenzeit fast 50 Kilometer tief in das Oblast Kharkov vorgerückt (siehe Karte des Krieges). Quasi jeden Tag übernehmen die russischen Verbände fast schon kampflos dort einen Ort nach dem anderen. Vor allem aber rücken sie von dort südwestlich in Richtung der beiden Städte Slowiansk und Kramatorsk vor; den letzten beiden größeren Städten im Territorium Donezk, die noch von ukrainischen Streitkräften seit dem Überfall 2014 besetzt gehalten werden.

Russischer Vormarsch in Saporischija und Cherson

Auch in den südlichen Abschnitten des Donbas, im Grunde genommen Nebenkriegsschauplätze, müssen Selenskijs Soldaten einen Ort nach dem anderen räumen. Es zeigt sich, dass das russische Militär offensichtlich den Flußlauf des Dnjepr bis hinauf nach Dnipro als potenziell als »natürliche Grenze« etablieren will, sofern Selenkij nicht endlich seine Niederlage einsehen und die Kampfhandlungen einstellen wird. Denn was das russische Militär an Truppen nordwestlich der Stadt Donezk in der Zwischenzeit aufgeobten hat, das kann das Selenskij-Militär ganz sicher nicht stoppen.

Sven von Storch

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Kommentare

Wolfgang Lammert

14.10.2025 | 17:48

Die Situation in den Oblasten Dnipropetrowsk und Charkiw wird  für die Ukraine immer schwieriger. Zur Zeit sieht es so aus, dass die russischen Truppen auf die Stadt Pokrovkse zu marschieren. Die Stadt liegt nur noch 10 km von der russischen Front entfernt und könnte die erste Stadt sein, die die Russen in Dnipropetrowsk einnehmen. Dnipropetrowsk ist nach Donezk das wichtigste Wirtschaftsgebiet in der Ukraine. Sollten die Russen 70 - 80 % von Dnipropetrowsk erobern, wird die ukrainische Wirtschaft schwer angeschlagen sein.

Leider wird die ukrainische Bevölkerung stark in die Angriffe der russischen Armee eingebunden. Die Zivilisten sind die Hauptbetroffenen des Krieges

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