Greta meckert aus sicherer Entfernung

»Die Israelis haben mich getreten und geschlagen!«

Greta Thunberg und andere Aktivisten berichten aus sicherer Entfernung von angeblicher Folter und schweren Misshandlungen nach ihrer »Entführung« durch israelisches Militär.

Greta Thunberg nach der Verhaftung

Haarsträubende Berichte im Interview

Sie berichten von Schlägen, Tritten und Drohungen, Gefangene in Käfigen zu »vergasen« – und davon, dass das schwedische Außenministerium ihnen Hilfe verweigerte. Sie hatten »kleine Hure« und »Hure Greta« auf Schwedisch gelernt und sagten die Wörter ständig, sagt Greta in einem langen Interview mit Aftonbladet. Greta Thunberg beschreibt, wie sie nach ihrer Ankunft im Hafen von Ashdod auf dem Weg zum Gefängnis angehalten, mit einer israelischen Flagge überworfen und dann mehrere Stunden lang misshandelt wurde. »Sie zogen mich auf die gegenüberliegende Seite, wo die anderen saßen, und ich hatte die ganze Zeit die Flagge um mich. Sie schlugen und traten mich«, sagt Greta. 

Angebliche Beweise viele Tage nach der Freilassung

Sie zeigt Aftonbladet ihre Tasche. Darauf haben angeblich Israelis »Hure Greta« und das Bild eines erigierten Penis gekritzelt. »Sie zogen mich sehr brutal in eine Ecke, die mir zugewandt war. Ein besonderer Platz für eine besondere Frau«, sagten sie. Greta zufolge riefen die Israelis angeblich »Fass die Flagge nicht an!«“ und sollen ihr in die Seite getreten haben, als die Flagge absichtlich so platziert wurde, dass sie sie berührte. Diese Behandlung dauerte Berichten zufolge sechs Stunden. 

Israels Sicherheitsminister wertet die Aktion völlig anders

Der israelische Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir besuchte persönlich das Gebiet und rief, die Aktivisten seien Terroristen. Anschließend prahlte er gegenüber den Medien mit der harten Behandlung der Flottillenteilnehmer. »Ich bin stolz darauf, dass wir Flottillenaktivisten als Unterstützer des Terrorismus behandeln«, sagte er gegenüber Yedioth Ahronoth. 

Aussagen über angebliche Foltermethoden

Im Gefängnis wurden die Aktivisten Berichten zufolge außerdem in einem Außenkäfig bei 40 Grad Hitze ohne Zugang zu Wasser gesperrt. Die Wärter folterten sie angeblich, indem sie ihnen Wasserflaschen hochhielten, und drohten, als Gefangene ohnmächtig wurden und die Aktivisten um medizinische Hilfe flehten.

Kritik am schwedischen Außenministerium

Auch das schwedische Außenministerium sieht sich scharfer Kritik ausgesetzt. Laut Greta dauerte es bis Freitag, bis das schwedische Außenministerium überhaupt Rechtshilfe anbot. Dann kamen drei Mitarbeiter der schwedischen Botschaft in Tel Aviv, um die Schweden zu treffen, die zu diesem Zeitpunkt in einem Käfig im Freien saßen. Laut Greta wurde das Botschaftspersonal darüber informiert, dass die Schweden gefoltert worden waren, und es wurden Verletzungen festgestellt. Die Aktivisten gaben außerdem an, kein Wasser erhalten zu haben, und baten das schwedische Außenministerium, ihre Angehörigen zu kontaktieren. Trotzdem geschah laut Greta nichts. Erst zwei Tage später kehrten die Botschaftsmitarbeiter zurück – und brachten den Gefangenen nur eine halb leere Flasche Wasser. Als die Aktivisten drohten, sich zu weigern, in ihre Zellen zurückzukehren, bis ihnen Wasser gegeben würde, verließen die Mitarbeiter des schwedischen Außenministeriums angeblich das Gefängnis, ohne ihnen zu helfen. 

Auch Pappa Thunberg (der von Gretas Aktivitäten finanziell zehrt) mischt sich ein

Greta Thunbergs Vater, Svante Thunberg, erklärte gegenüber Aftonbladet, dass die Situationsbeschreibungen des Außenministeriums gegenüber Angehörigen nicht den tatsächlichen Aussagen der Inhaftierten entsprächen: »Wenn das, was sie mir per E-Mail schickten, nicht mit dem übereinstimmte, was sie ihnen erzählt hatte, empfinde ich die gesamte Behandlung und den Kontakt als Verrat und reine Provokation«, sagt er. Die Aktivisten berichten außerdem, dass Medikamente weggeworfen wurden, sie gezwungen wurden, braunes Leitungswasser aus den Toiletten zu trinken, und dass Isolationszellen genutzt wurden. Mehrere Rechtsexperten, mit denen Aftonbladet gesprochen hat, bezeichnen den Eingriff und die Behandlung sowohl nach schwedischem als auch nach internationalem Recht als illegal.

Sven von Storch

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Comments

Else Schrammen

16.10.2025 | 13:57

Die Israelis sind aber auch welche! Die armen, hilflosen "Aktivisten"! Und wie schlimm die Israelis sind, haben wir ja auch nach der Übergabe der 20 noch lebensen Geiseln der Hamas gehört: Es wurden 2000 palästinensische Geiseln (Dunja Hayali im ZDF) von der israelischen Regierung freigelassen, wohlbemerkt keine Mörder und Attentäter vulgo Terroristen. Und was die Greta und ihre Compagneros angeht, Phantasie haben sie ja, das muss man ihnen lassen (wohl zu oft 'Die Brücke am Kwai' gesehen!). Aber das mit Ding der israelischen Flagge fand ich gut. Mann, das Gretchen muss ja sooon Herpes gekriegt haben!

Winnetou Koslowski

16.10.2025 | 18:53

Natürlich lügt diese Tussie wie gedruckt, so einfach ist das. Ich war oft genug in Israel um zu wissen wie korrekt die IDF sogar gegen die übelsten Subjekte vorgeht und nur Gewalt anwendet wenn diese den Anweisungen nicht gehorchen wollen.

 

Greta lebt in ihrer eigenen Welt, zu vergleichen mit Pipi Langstrumpf "Mache mir die Welt, wie es mir gefällt"

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