In Teheran glaubt man sich stark

Der Iran lehnt Trumps Friedensvorschlag ab

Der Iran weist den US-Vorschlag zur Beendigung des andauernden Konflikts zurück. Teheran erklärt, es werde keinen neuen Gesprächen zustimmen, solange die USA nicht mehreren klaren Forderungen nachkommen – darunter auch Reparationszahlungen.

Mojtaba Khamenei


Iranische Staatspresse: US-Vorschlag geht zu weit

Laut dem iranischen Staatssender Press TV geht der US-Vorschlag in Teheran zu weit. Ein namentlich nicht genannter hochrangiger Sicherheitsbeamter erklärte, der Iran werde sich nicht von US-Präsident Donald Trump den Verlauf der Ereignisse diktieren lassen.

"Der Iran wird den Krieg beenden, wenn er es will und seine Bedingungen erfüllt sind", sagte die Quelle laut Press TV.

Vermeintliche Position der Stärke

Von iranischer Seite wird betont, dass es nicht um einen vorübergehenden Waffenstillstand, sondern um ein vollständiges Ende des Konflikts gehe. Die Iraner stellen fünf Forderungen für eine Einigung auf ein Kriegsende.

Unter anderem werden ein vollständiges Ende der als "Aggression und Attentate" bezeichneten Aktionen, klare Garantien für die Nichtwiederaufnahme des Konflikts und Entschädigungen für Kriegsschäden gefordert.

Iranische Forderungen wirken wie Erpressung

Darüber hinaus wünscht sich der Iran ein Ende der Kämpfe in der gesamten Region und die internationale Anerkennung seiner Kontrolle über die Straße von Hormus. Laut der Quelle werden keine neuen Verhandlungen aufgenommen, bis diese Forderungen erfüllt sind.

"Vorher wird es keine Verhandlungen geben", so die Quelle. "Der Krieg endet, wenn der Iran es entscheidet, nicht wenn Trump es sich vorstellt."

Sven von Storch

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Kommentare

Jetzt sitzt der Iran offensichtlich am längeren Hebel, was sich Trump bzw. die USA wohl haben kaum jemals vorstellen können. Nicht nur, dass ihnen erstmals ein Land vehement Paroli bietet und sich extrem mit gleichen Mitteln militärisch wie auch anderweitig - Sperrung der Straße von Hormus - gegen seine Vernichtung bzw. Eroberung zur Wehr setzt. Jetzt bekommen wahrscheinlich die USA vom Iran auch noch dessen Forderungen aufdiktiert. Aber so kann es kommen, wenn einer glaubt, alle und alles beherrschen zu können, wenn und weil er größenwahnsinnig ist.

Eines steht jedenfalls fest: Trump und Netanjahu haben mit diesem Krieg gegen den Iran die Welt in eine wahrscheinlich noch gar nicht abschätzbare und überschaubare Wirtschaftskatastrophe gestürzt.

Wolfgang Lammert

26.03.2026 | 15:52

TRUMP und NETANJAHU haben in ihren Wahnsinn einen Regionalkrieg im Golfgebiet begonnen und wollen ihn auf Nordirak (Kurden) und Aserbaidschan ausweiten. TRUMP drängt zudem Prinz Mohammed bin Salman, in den Krieg einzusteigen. Es droht die größte Wirtschaftskrise weltweit seit 1929. Das hantieren dieser schweren Krise in Deutschland durch Außenkanzler MERZ kann man nur als stümperhaft bezeichnen, sozusagen das große PALAVER !

TRUMP spricht hauptsächlich nur noch mit sich selbst und die Demokraten schauen zu !

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