Seit drei Jahren Kämpfe zwischen Regierungstruppen und der radikalen RSF-Miliz

Der (fast) vergessene Krieg im Sudan

Seit drei Jahren tobt der Krieg im Sudan zwischen der Armee und der radikal-muslimischen RSF-Miliz. Die Milizionäre werden nach wie vor unter anderem durch Institutionen innerhalb der Europäischen Union finanziert haben. Laut Deutschlandfunk sollen z. B. Gelder aus europäischen Organisationen und EU-Botschaften, auch der deutschen, an das "Business-Imperium" rund um die RSF geflossen sein, etwa an das Unternehmen "Shield Protective Solutions", das dem Bruder des RSF-Kommandeurs untersteht.

RSF-Miliz Sudan


Hintergründe des Konflikts

Seit drei Jahren herrscht im Sudan ein Krieg zwischen der Armee unter Abdel-Fattah al-Burhan und der RSF-Miliz unter Mohammed Daglo (genannt "Hemedti“). Der Konflikt begann in Khartum und weitete sich auf Darfur und den Süden aus. Beide Seiten werden schwerer Verbrechen beschuldigt. Friedensbemühungen der internationalen Gemeinschaft blieben bislang erfolglos.

Eskalation und humanitäre Lage

In Al-Faschir sollen während und nach einer Belagerung durch die RSF-Miliz bis zu 60.000 Menschen getötet worden sein.
Mehr als 12 Millionen Menschen sind auf der Flucht. Etwa die Hälfte der Bevölkerung ist auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.
Hilfslieferungen werden häufig blockiert – Hunger wird gezielt als Kriegswaffe eingesetzt. Zivilisten leiden unter extremen Bedingungen, teils ohne Nahrung und Wasser.

Aktuelle Situation

Die Kämpfe dauern unvermindert an, ein Ende ist nicht absehbar. Beide Konfliktparteien zeigen keine Kompromissbereitschaft. In Khartum sind weiterhin massive Zerstörungen sichtbar, zugleich kehrt teilweise Alltag zurück (z. B. geöffnete Schulen).

Probleme von Außen

Schwierig ist die Situation für die Regierungsarmee vor allem, weil die Milizionäre überaus viel finanzielle und militärische Hilfe von Außen erhalten. So flißet nach wie vor Geld aus der EU - und aus Deutschland - in die Kassen der RSF; militärisch leistet Saudi-Arabien massiv Hilfe.

Sven von Storch

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Comments

Wir sind Rechts

15.04.2026 | 13:36

Was zum Teufel geht es uns an, wenn Muslime unfähig sind - nicht nur im Sudan - ihre innerstaatlichen Konflikte auf friedlichem Wege zu lösen?

Ekkehardt Fritz Beyer

15.04.2026 | 14:28

... „Seit drei Jahren tobt der Krieg im Sudan zwischen der Armee und der radikal-muslimischen RSF-Miliz. Die Milizionäre werden nach wie vor unter anderem durch Institutionen innerhalb der Europäischen Union finanziert.“ ...

Weil sie sich angeblich für sich für „demokratische Werte, Dialog und gesellschaftlichen Zusammenhalt“ einsetzen – es auch „kritische Debatten und parlamentarische Anfragen“ gibt, „die sich mit der Frage befassen, ob Fördergelder fälschlicherweise an Organisationen gelangen könnten, die Verbindungen zum radikalen Islamismus, wie etwa der Muslimbruderschaft, aufweisen könnten“???https://www.google.com/search?q=die+eu+unterst%C3%BCtzt+radikale+moslims&sca_esv=21f0f7159a2b44ff&rlz=1C1ONGR_deDE1024DE1024&ei=CYHfabfoEPWUxc8PkpjwyQ8&biw=1024&bih=441&ved=0ahUKEwj3kL-16u-TAxV1SvEDH…

 

Und wer spickt die - und wahrscheinlich sogar beide Seiten - jahrelang mit den modernsten Waffen?? Das ist doch auch wieder nur der Westen, und die EU darf dabei natürlich auch nicht fehlen, weil der Westen insgesamt von diesen kriegerischen Auseinandersetzungen WIEDER profitiert - wie auch immer!!

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