Donald Trump auf Youtube hier
Nach einem angespannten Treffen mit Selenskij am vergangenen Freitag im Weißen Haus öffnete sich Trump für eine Vereinbarung, bei der die Parteien das Gebiet unter sich aufteilen – ohne Kiew die Tomahawk-Raketen zu überlassen, die auf der Wunsch- und Forderungsliste von Selenskij standen. Trump verkündete während einer Pressekonferenz, der Donbass sei bereits effektiv geteilt und die Kämpfe sollten dort enden, wo heute die Front verläuft. »Der Donbass ist bereits geteilt, ich glaube, 78 Prozent des Landes werden bereits von Russland verwaltet. Sie sollten jetzt an den Frontlinien aufhören … Geht nach Hause, hört auf, Menschen zu töten, und hört auf mit dem, was ihr tut«, sagte Trump am Sonntag an Bord der Air Force One.
Relativ positive Bewertung des Gesprächs mit Selenskij
Gleichzeitig bezeichnet er das Treffen mit Selenskyj in einem Beitrag auf Truth Social als positiv. Er schreibt, es sei »sehr interessant und herzlich« gewesen und er habe »nachdrücklich angedeutet«, dass es an der Zeit sei, den Krieg zu beenden. »Lasst beide den Sieg für sich beanspruchen, lasst die Geschichte entscheiden!«, schreibt der Präsident.
Selenskij weiterhin im verbalen Kriegsmodus
Selenskij versuchte, seinen Tonfall zu wahren, nachdem er das Weiße Haus ohne Neuigkeiten zu den zuvor besprochenen Tomahawks verlassen hatte. »Wir werden diesen Krieg nicht verlieren, und Putin wird nicht gewinnen«, sagte der ukrainische Präsident in der NBC-Sendung Meet the Press. »Es ist gut, dass Präsident Trump nicht ‚Nein‘ gesagt hat, aber heute hat er nicht ‚Ja‘ gesagt.«
Trump mit eindringlichen Appell an Selenskij
Laut amerikanischen Medien warnte Trump Selenskyj während des Treffens auch, dass der russische Präsident Wladimir Putin mit der Zerstörung der Ukraine drohe, sollte Kiew der Forderung, die bestehenden Linien beizubehalten, nicht nachkommen. Trump und Putin telefonierten am Donnerstag und planen in den kommenden Wochen ein Treffen in Ungarn. Der Kreml unterstützt die Initiative. Putins Sprecher Dmitri Peskow erklärte in einem Kommentar, Moskau begrüße »Trumps Bemühungen um eine friedliche Lösung in der Ukraine«.
»Experten« mit unterschiedlichen Bewertungen
Analysten glauben, Trump versuche, die Seiten gegeneinander auszuspielen und sowohl neue Waffenlieferungen als auch strengere Wirtschaftsmaßnahmen gegen Russland zurückzuhalten. »Es wäre effektiver, militärische Drohungen mit stärkerem wirtschaftlichen Druck zu kombinieren«, sagte Michael O'Hanlon von der Brookings Institution gegenüber CNBC und verwies dabei auf neue Hilfspakete für die Ukraine und strengere Maßnahmen gegen die russische Schattenflotte als Beispiele. Trump hatte zuvor angedeutet, die USA könnten der Ukraine Marschflugkörper liefern, um Putin an den Verhandlungstisch zu bringen, doch nach der Nach dem Treffen am Freitag verzögert sich die Ankündigung. Laut Reuters erwägt er außerdem, sowohl Kiew als auch Moskau Sicherheitsgarantien zu geben.


Comments
" ... militärische Drohungen…
" ... militärische Drohungen mit stärkerem wirtschaftlichen Druck kombinieren"?
Soll das einen Friedensschluß erleichtern? Ist es Naivität, pure Bosheit oder Globalistenhörigkeit, solche Aussagen zu machen?
Kann denn irgenjemand glauben, daß sich Putin so einfach erpressen läßt?
Wer ernsthaft Frieden will, muß vor allem ein Ende der Sanktionen und der Waffenlieferungen an die Ukraine, sowie die Zustimmung zu einer fairen Gebietsaufteilung anbieten!
Ob es den globalistischen Kriegstreibern samt ihrer Marionette Selenski paßt oder nicht ...
... „US-Präsident Donald…
... „US-Präsident Donald Trump will die Front in der Ukraine einfrieren und Russland die von Moskau kontrollierten Teile des Donbass überlassen.“ ...
Ja mei: „Euer Land wird zerstört, wenn Ihr kein Abkommen mit Russland schließt“, soll Trump gewütet haben“!!! ...
https://www.welt.de/politik/ausland/article68f5b82a7e2d7167e63bb777/ukr…
Ähnlich, wie es Israel mit US-Genehmigung im Gazastreifen vormachte???????
https://www.tagesschau.de/video/video-1490712.html
Die EU vermittelt einen…
Die EU vermittelt einen nervösen Eindruck, die Amerikaner könnten in der Ukraine einen Frieden vermitteln, ohne die EU und ihre Kriegsziele gegen Russland zu berücksichtigen.
Eifrig werden noch schnell Sanktionen gegen Russland vorbereitet. Die Investitionen in die "attraktiven" Rüstungsaktien könnten zum Flopp werden. Auweia!
Nicht die EU hat …
Nicht die EU hat "Kriegsziele gegen Russland" sondern die Amerikaner - allerdings nicht Trump & Co., sondern die weltmachtgierigen Globalisten!
Was sollte Europa für ein Interesse haben, Krieg gegen Russland zu führen?
Die EU ist allerdings bereits soweit von den US-Kriegstreibern unterwandert, daß man meinen könnte, sie handeln im eigenen Interesse. Und die von der Fremdherrschaft gelenkten Medien sind gehalten, diesen Eindruck noch zu verstärken.
Wenn, wenn, wenn ...
Ja, die vielen "wenns" in der Geschichte des Donbass seit dem "Maidan": Wenn die Bewohner des Donbass sich nicht quergestellt hätten ,,, wenn Poroschenko nicht Panzer und Bomber geschickt hätte ... wenn Selenskyi nicht weitergemacht hätte ... wenn Putin nicht gegen den Terror gegen die russischstämmigen Einwohner von Donezk und Luhansk eingeschritten wäre .... ja, wenn. Aber es ist nunmal all das geschehen, mit tausenden von Toten. Dann sollte jetzt das große WENN kommen: Wenn alle unmittelbar Beteiligten und Unbeteiligte jetzt vernünftig aufeinander zugehen, besteht vielleich Hoffnung auf ein Ende des Krieges!
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