Zeugin laut Epstein-Dokumenten:

Schwedischer Millionär hielt russische Mädchen in New York gefangen

Der schwedische Milliardär Jan Stenbeck hielt Anfang der 2000er-Jahre russische Mädchen in den Räumlichkeiten von MTG (Modern Times Group) in New York fest. Dies geht aus der Aussage eines Anwalts hervor, die in den neu veröffentlichten Epstein-Dokumenten wiedergegeben wird.

Jan Stenbeck


Verbindungen Epsteins weltweit weitaus tiefer und größer als bisher angenommen

In einem FBI-Verhör aus dem Jahr 2020 liefert der britische Anwalt James Hatt Informationen über Geschäftsbeziehungen zwischen Kevin Maxwell, Ghislaine Maxwell, Jeffrey Epstein und russischen Geschäftsinteressen in den 1990er-Jahren. Das Dokument erwähnt einen schwedischen Geschäftsmann namens "Steinbach", der laut Hatt im Jahr 2002 starb. Er soll auf Long Island gelebt und ein Medienunternehmen namens Modern Times Group besessen haben. Hatt gibt an, Steinbach in New York getroffen zu haben, um über das Telekommunikationsunternehmen "Tely2" zu sprechen, und dass Steinbach angeblich zugegeben habe, dass die Modern Times Group russische Mädchen beschäftigt habe.

Steinbach ist gleich Stenbeck

Mit Steinbach ist offenbar der schwedische Geschäftsmann Jan Stenbeck gemeint, bekannt für seine Investmentgesellschaft Kinnevik. Stenbeck starb 2002, leitete die Modern Times Group (MTG) und lebte viele Jahre in der Upper East Side von Manhattan. Tely2 scheint sich auf Tele2 zu beziehen – ein weiteres Unternehmen, das Stenbeck aufgebaut hat. MTG spielte eine zentrale Rolle bei der Deregulierung der schwedischen Medienlandschaft in den späten 1980er und 1990er Jahren, indem es mit TV3 ein werbefinanziertes Fernsehprogramm einführte und damit SVT und TV4 herausforderte.

Stenbeck förderte Aschberg und "verkaufte" junge russische Mädchen an Epstein

Stenbeck schuf außerdem maßgeblich den schwedischen Multimillionär Robert Aschberg, indem er hohe Summen in dessen Produktionsfirma Strix investierte, die verschiedene in Schweden höchst populäre Sendungen produzierte. James Hatt erwähnt, dass Ghislaine Maxwell angeboten habe, "Männer, Frauen, Jungen und Mädchen" für Stenbeck zu beschaffen. Der Anwalt sagte aus, dass in den 1990er-Jahren viele "russische Jungen und Mädchen“ nach New York gebracht und dort "verkauft" worden seien. In diesem Zusammenhang erwähnte er "Steinbach"

Auch Globalist Marcus Wallenberg in Epstein-Sakndal verstrickt

Ein weiteres schwedisches Finanzprofil, das in den Epstein-Dokumenten erwähnt wird, ist der Oligarch und Globalist Marcus Wallenberg. In einer E-Mail an Epstein beschreibt eine andere Person ihre Erinnerung an eine Autofahrt durch Schweden, die Epstein angeblich vor vielen Jahren mit Marcus Wallenberg unternommen hat. Der Absender, dessen Name unkenntlich gemacht wurde, spricht auch von seinem Plan, mit Wallenberg zu Abend zu essen, und fragt, ob Epstein dem schwedischen Oligarchen Grüße ausrichten wolle.

"Ich meine mich zu erinnern, dass Sie Marcus Wallenberg kennen: dass Sie vor vielen Jahren mit ihm durch Schweden gefahren sind? (Ich könnte mich aber irren.) Ich esse morgen Abend mit ihm zu Abend; falls Sie ihn kennen/kannten und ihn grüßen möchten, tue ich das gern", heißt es in der E-Mail.

Wallenbergs Sprecher Oscar Stege Unger behauptet jedoch, dass eine solche Autofahrt nie stattgefunden habe. "Marcus Wallenberg hat weder Epstein noch dessen Cousins ​​Jacob und Peter Jr. jemals getroffen", sagte Oscar Stege Unger gegenüber schwedischen Medien.

Kleines Schmankerl am Rande: Marcus Wallenberg ist seit Jahren festes Mitglied beim Weltwirtschaftsforum WEF.

Sven von Storch

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Kommentare

Dass dieser Wallenberg auch noch dem WEF angehört, wen wundert's?! Es ist ja anzunehmen, dass dort noch so einige mehr dabei sind, die Epstein kannten oder auch mehr als nur kannten ....., das dürfte sicher sein. Nur werden diese Typen das niemals zugeben und brauchen das wahrscheinlich auch nicht, solange so vieles geschwärzt ist und bleibt. Denn was geschwärzt ist, hat ja vielfach mit dem vorgegebenen Opferschutz überhaupt nichts zu tun. Das ist definitiv Täterschutz!

Komisch und sehr auffallend ist allerdings auch, dass zumindest derzeit fast ausschließlich nur Europäer am Pranger stehen bzw. "ausgegraben werden und wurden. Es hat ja schon fast den Anschein, als ob die Amerikaner selbst in diesem Epstein-Sumpf keine oder kaum eine Rolle gespielt haben, was definitiv nicht zu glauben ist. Und wenn doch welche am Pranger stehen, dann sind es nur welche von den "Demokraten" und deren Verbündete. Das gibt mir doch auch irgendwie sehr zu denken! Ich möchte solche Lumpen wie z. B. die Clintons absolut nicht in Schutz nehmen. Clinton, wenn der dabei war, und das scheint so zu sein, gehört nicht nur an den Pranger, sondern angeklagt - ebenso alle anderen! Aber Trump soll ja auch mit von der Partie gewesen sein. Angeprangert wird er aber nicht, obwohl es so einige kompromittierende Fotos von ihm und zusammen mit Epstein gibt. Auch Melanie ist darauf zu sehen ....?! Und damals sah sie so gar nicht wie ne Lady aus!

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