Philadelphia wurde von Schweden gegründet
Im US-Bundesstaat Pennsylvania lebt die größte schwedisch-stämmige Bevölkerungsschicht innerhalb der USA. Die Hauptstadt des Bundesstaats, Philadelphia, wurde von Schweden gegründet. US-Präsident Donald Trump nutzte eine Veranstaltung in Pennsylvania, um einmal mehr seine neue Einwanderungspolitik zu begründen.
Schickt Schweden in die USA und nicht Leute aus "Höllenlöchern"
Die Aussage fiel am Dienstag bei einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat Pennsylvania. Anschließend hob Trump sein neues Einreiseverbot für Menschen aus Ländern auf, die er als "Höllenlöcher" der Dritten Welt bezeichnet. Als jemand im Publikum "Dreckslochländer" rief, antwortete der Präsident zunächst scherzhaft, er selbst habe das Wort nicht benutzt. "Ich habe nicht ‚Drecksloch‘ gesagt, das haben Sie", entgegnete er. Kurz darauf wiederholte er jedoch die Formulierung seiner berüchtigten Aussage über "Dreckslochländer" aus dem Jahr 2018, die weltweit für Empörung sorgte und zu der er später behauptete, falsch zitiert worden zu sein.
Appell an Nordeuropäer
"Wir hatten ein Treffen. Ich sagte: Warum holen wir nur Leute aus Drecksländern ins Land? Warum können wir nicht auch Leute aus Norwegen, Schweden oder ein paar aus Dänemark holen?" Er wandte sich direkt an die nordischen Länder: "Würden Sie uns bitte ein paar nette Leute schicken?" Gleichzeitig griff Trump die somalische Einwanderung scharf an. "Wir holen immer nur Leute aus Somalia, aus Ländern, die eine Katastrophe sind. Dreckig, verkommen, voller Kriminalität. Das Einzige, was sie gut können, ist, Schiffe zu überfallen."
Attacke gegen europäische Staats- und Regierungscehfs
Dieser Schritt erfolgte zeitgleich mit einem erneuten Angriff Trumps auf europäische Staats- und Regierungschefs in einem Interview mit Politico – wobei er Schweden als abschreckendes Beispiel nannte. Laut dem Präsidenten hat sich Schweden von einem der sichersten Länder der Welt zu einem Land entwickelt, das von Kriminalität im Zusammenhang mit starker Einwanderung geprägt ist. "Ich liebe Schweden. Aber sie haben sich von einem Land ohne Kriminalität zu einem Land mit viel Kriminalität entwickelt", sagte er.
Schwer zu begreifen
Er beschreibt den Wandel als schwer zu begreifen: "Schweden gilt heute als sehr unsicher, oder zumindest ziemlich unsicher. Es ist unvorstellbar. Schweden ist ein völlig anderes Land", sagte er gegenüber Politico. Trump deutete außerdem an, dass sich die Sicht der USA auf westeuropäische Länder als Verbündete ändern könnte, sollten Politiker weiterhin eine Masseneinwanderungspolitik verfolgen. "Die Menschen, die kommen, haben eine völlig andere Ideologie." In der jüngsten nationalen Sicherheitsstrategie des Weißen Hauses wird Europa als undemokratischer Ort und Kontinent beschrieben, der durch Bevölkerungsaustausch Gefahr läuft, „ausgelöscht“ zu werden.


Comments
Mit dieser brachial-Rhetorik…
Mit dieser brachial-Rhetorik ist man kein Kandidat für den Friedensnobelpreis Mr. Trump.
Für die Zustände in den betroffenen Ländern sind die USA zu einem großen Teil selbst zumindest mit-verantwortlich.
Trump blendet völlig aus welche Zustände teilweise in den eigenen US-Großstädten vorherrschen, man sieht erschreckende Bilder einer Verelendung in god's own country, die seiner eigenen Rhetorik in nichts nachstehen.
Es sind die letzten Zuckungen einer untergehenden Weltmacht, so ähnlich wie das britische Empire, dessen Glanz und Gloria bestimmte britische Oberschichten heute noch nachtrauern und sie einfach nicht realisieren wollen das diese Zeiten vorbei sind, als sie das große Sagen hatten, dabei immer noch so tun als ob.
Für uns, Deutschland, ist es allemal klüger die neuen Gegebenheiten einer multipolaren Welt zu akzeptieren und auf gerechte Beziehungen zu allen Akteuren hinzuarbeiten, ob in der Wirtschaft, der Sicherheit, der Geopolitik, usw.
Speziell zu Lateinamerika sollte Deutschland sich als dauerhaft verlässlicher Partner weiter etablieren und die bereits vorhandenen Infrastrukturen weiter entwickeln indem wir eine eigenständige Lateinamerika-Politik etablieren und uns dadurch von der US-Umklammerung frei machen.
Die Töne eines Herrn Trump sollten wir tunlichst unterlassen, sie sind alles andere als hilfreich.
MfG, HPK
'Drecksloch' ?
Ich meine, die berühmte Übersetzung,
seinerzeit vorgetragen von Klaus Kleber,
trifft es u.U. nicht ganz, denn gemeint sind
wohl gewisse südliche Länder, die eher ein
"schlichtes Design" ihrer WCs präferieren:
Statt einer "Sitzgelegenheit" findet sich
bekanntlich nicht selten ein Loch im Boden.
Und ein Staatsoberhaupt, das traditionell keinen
"Kaftan" trägt, sondern einen Anzug, kann da
schon mal in arge Situationen kommen, wenn
es an lokale Speisen nicht gewöhnt ist ...
Und solche Erfahrungen können das persönliche
Verhältnis vielleicht für immer prägen ...
Na, da hat er wieder mal…
Na, da hat er wieder mal recht, wenn ich diesen Typen auch absolut nicht ausstehen kann.
wposchl@gmail.com
Die Probleme, die Trump so vulgär beschreibt, sehen wir auch in Deutschland ganz deutlich. Das Land wurde überflutet von kulturfremden illegal zugewanderten Muslimen, die uns "Ungläubige" hassen und unsere Sozialsysteme plündern. Sie sind verantwortlich für den massiven Anstieg der Kriminalität in den letzten Jahren. Das deutsche Deppenvolk scheint es so gewollt zu haben. Sonst hätte es nicht immer wieder die Deppen gewählt, die uns das eingebrockt haben. In Schweden ist die Hölle los. Schweden hat den gleichen Fehler begangen. Die Lösung des Problems ist abschieben, abschieben, abschieben ...
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