Zunahme hält unvermindert an

Mindestens 1.029.000 Menschen waren in Deutschland im Jahr 2024 wohnungslos

Zum Auftakt ihrer Bundestagung vom 19. bis 21. November 2025 in der Urania Berlin stellt die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. (BAG W) ihre aktuelle Hochrechnung zur Zahl der wohnungslosen Menschen in Deutschland vor. Diese umfasst die Jahre 2023 und 2024 sowie die Stichtagszahlen zum 30. Juni 2023 und 30. Juni 2024 – mit alarmierenden Ergebnissen.

Obdachloser

Die vollständige Pressemappe mit Abbildungen und detaillierten Ergebnissen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V. finden Sie hier.

Ausmaß und Entwicklung

2024 waren 1.029.000 Menschen wohnungslos (2023: 928.000), davon 56.000 ohne jede Unterkunft. Das ist ein  Anstieg um 11 Prozent gegenüber 2023. Der Großteil dieser Entwicklung ist das Resultat der völlig fehlgeleiteten Migrationspolitik der Bundesregierungen. Die haben es unterlassen, die deutschen Grenzen zu sichern, Tür und Tor für illegal ins Land kommende Migranten offen gehalten, ohne Vorsorge zu treffen (oder sich auch nur ansatzweise Gedanken darüber zu machen), um diesen Menschen Wohnraum anbieten zu können. 80 Prozent der von Wohnungslosigkeit betroffene Menschen sind Nicht-Deutsche, die großzügig mit einer der zahlreichen Aufenthaltsgenehmigungen ausgestattet wurden.

Demografie

765.000 Erwachsene (61 Prozent Männer, 39 Prozent Frauen), 264.000 Kinder und Jugendliche. Unter den 80 Prozent ohne deutsche Staatsbürgerschaft fällt die besonders starke Zunahme bei Personen aus Nicht-EU-Staaten (+14 Prozent) auf. 40 Prozent sind Einpersonenhaushalte, 60 Prozent Mehrpersonenhaushalte, vor allem unter nicht-deutschen Personen.

Ursachen und Auslöser

Hauptgründe sind der  Mangel an bezahlbarem Wohnraum, Armut und Rückgang des Sozialwohnungsbestands. Häufige Auslöser, die zur Wohnungslosigkeit führen, sind Miet- und Energieschulden, Konflikte, Trennung und andere familiäre Herausforderungen sowie Ortswechsel. Viele nicht-deutsche Wohnungslose hatten in Deutschland noch nie eigenen Wohnraum.

Belastung der Hilfestrukturen

17 Prozent der sozialen Einrichtungen drohen finanzielle Kürzungen; präventive Hilfen sind besonders betroffen. Die Beratungsstellen sind bereits überlastet, Vermittlungen kaum noch möglich.

Politische Rahmenbedingungen

Kritisch bewertet werden geplante Sanktionsverschärfungen in der Grundsicherung – Gefahr von Leistungsstopp inkl. Miete und drohendem Wohnungsverlust. Die Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit solcher Maßnahmen sind gravierend. Auch die unbegrenzte Zuwanderung ist ein massives Problem, welches in dem Bericht allerdings kaum bis gar nicht erwähnt wird. Weiterhin bleiben die deutschen Grenzen für Menschen aus nahezu aller Welt geöffnet. Neuer Wohnraum - auch für deren Unterbringung - aber wird nicht geschaffen.

 

Sven von Storch

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Kommentare

So etwas kommt heraus, wenn die deutsche Regierung in erster Linie KRIEGSWIRTSCHAFT betreibt und wirtschaftlich am teueren Öko-Sozialismus orientiert ! Zudem hat die CDU und SPD fast 3 Millionen Asylanten seit 2015 ins Land geholt !

Ekkehardt Fritz Beyer

18.11.2025 | 13:09

... „Weiterhin bleiben die deutschen Grenzen für Menschen aus nahezu aller Welt geöffnet. Neuer Wohnraum - auch für deren Unterbringung - aber wird nicht geschaffen“!!!

Da die aktuelle Situation viel zu überraschend(?) eintrat https://www.deutschlandfunkkultur.de/fluechtlinge-wie-deutschland-mehr-wohnraum-schaffen-will-100.html über welche schon Angi göttlich(?) stolperte, Ole seinen Hut nehmen musste und nun in Kürze sicherlich auch dieses https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich dran ist???

Aber in Wiesbaden leben die Migranten
doch weiterhin im Palast-Hotel, oder ?

Und die Klima-Milliarden der Grünen und Linken
bringen wohl auch weiterhin Luxus und Paläste in
alle Bananenrepubliken dieser Welt.

Und Frau von der Leyen treibt ihr
Wahrheitsministerium, und ihre Gedankenpolizei
mit eilfertig-servilen 'Koffer- u. Handtäschchen-
Trägern" weiterhin zügig voran, und überweist dem Volodümür wohl auch weiterhin viele Milliarden - für viele, viele goldene Toiletten ...

... "aber für [die Obdachlosen] muss es nicht
bedeuten, dass ihr Leben jetzt schlechter ist "...

... "es mag anders sein, aber nicht unbedingt
schlechter" ...

Das Hauptproblem ist wohl nicht die "Zuwanderung" selbst, sondern die hirnrissige Tatsache, daß unsere(?) politischen Landesverräter uns verpflichtet haben, "Geflüchteten" eine Rundumversorgung mit Unterkunftsanspruch zu gewähren. Ganz besonders gilt das für bürgergeldbeziehende Ukrainer!

So gut geht es in Not geratenen eigenen Bürgern leider nicht ...

Deutsches Wiesel

19.11.2025 | 05:09

Wohnungsnot entsteht durch illegale Massenmigration! Durch die Massenmigration erhöht man die Nachfrage und nach dem Gesetz Angebot und Nachfrage erhöht sich damit der Preis! Grenzen schließen, dann klappt’s auch mit der Wohnung, dann klappt’s auch mit den Kommunen, dann klappt’s auch mit den Finanzen! Aber der Fachkräftemangel und der Kundenmangel im Einzelhandel erfordert natürlich immer mehr Zuwanderung, auch wenn wir keine Wohnungen haben! So viel Wohnungen kann man gar nicht bauen, wie man hier zugewandert wird!

Anteil ukrainische Wirtschaftsflüchtlinge / Kriegsdienstverweigerer …….?!


Wieviele (geförderte Sozial-)Wohnungen wurden an Ukrainer vergeben und Ausländer vergeben, obwohl in der Heimat ein Zweitwohnsitz und Vermögen vorhanden ist ?!

Um diese Fragen nicht beantworten zu müssen, werden diese ukrainischen "Geflüchteten" gar nicht erst auf Bedürftigkeit überprüft.

Fehlt nur noch, daß sie auch die Flixbusfahrten zum Geldabholen bezahlt bekommen ...

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