Seine Familie fühlt sich medial terrorisiert

Medien verunglimpfen den von der Antifa erschlagenen Quentin

Nach dem Mord an dem 23-jährigen Studenten Quentin Deranque in Lyon richtet sich die Kritik nun gegen den Umgang der Medien mit seinem Andenken. Der Anwalt der Familie erklärt, das Opfer werde als "Nazi" diffamiert, während seine Eltern von den Medien verfolgt würden. 

Quentin Deranque und der linke Mob


Erst Mord, dann Verunglimpfung

"Nach dem Lynchmord an Quentin wird nun auch sein Andenken verunglimpft", sagt Anwalt Fabien Rajon. Quentin Deranque, 23, wurde im Februar bei einem brutalen Angriff im Zusammenhang mit einer politischen Kundgebung an der Sciences Po in Lyon von Linksterroristen ermordet. Laut Polizei wurde er von mehreren Maskierten angegriffen und mit Tritten und Schlägen, unter anderem gegen den Kopf, während er am Boden lag, misshandelt. 

Neun Antifanten derzeit in Untersuchungshaft 

Neun Personen befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. Mehrere von ihnen stehen in Verbindung mit der linksextremen Gruppe AFA Jeune Garde Antifasciste, einer Bewegung, die 2018 in Lyon gegründet und später aufgelöst wurde. Unter den Verdächtigen befinden sich ein ehemaliger Mitarbeiter des linksextremen Abgeordneten Raphaël Arnault und ein parlamentarischer Mitarbeiter desselben Politikers. Einer wird des Mordes, der andere der Beihilfe verdächtigt. 

Quentins Anwalt mit scharfer Kritik am Umgang mit dem Mord, dem Opfer und seiner Familie

Der Anwalt der Familie, Fabien Rajon, kritisiert nun scharf den Umgang einiger Akteure mit dem toten Studenten. "Es ist unanständig von denen, die Quentins Andenken beschmutzen wollen", sagte er in einem Interview mit Le Figaro. Er glaubt, dass das Ziel darin besteht, die Tragödie in Vergessenheit geraten zu lassen. Der Anwalt sagte außerdem, dass Deranque, der von Bekannten als vorbildlicher Bürger beschrieben wurde, keine Vorstrafen hatte und laut Aussage der Familie nie an Gewalttaten beteiligt war. 

Linke Medien instrumentalisieren den Mord

Er reagiert auch darauf, dass der Verstorbene in den Medien und in politischen Kreisen als „Neofaschist“ oder „Nazi“ bezeichnet wurde. Gleichzeitig erklärt der Anwalt, dass die Eltern nach dem Tod unerwünschter, intensiver Aufmerksamkeit von Journalisten ausgesetzt waren. "Nach der physischen Lynchjustiz an Quentin folgt nun die Lynchjustiz an seinem Andenken", sagt Fabien Rajon.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Kommentare

"...Garde Antifasciste..." 

Ja da sollte man mal die Kontaktpersonen für Deutschland  van Aken, Ferat Koçak genauer unter die Lupe nehmen. Diese Linken hatten sich ja mit der Hammerband solidarisiert und eine Petition für "Freiheit für Maja"  unterschrieben. Also, da ist doch noch mehr? Die Internationale Linke hat auch Kontakte zum IS. 

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.