Statt Hoteljob Entführung nach Epsteins Insel
Eine 18-Jährige, die eine Stelle als Kindermädchen suchte, wurde auf Epsteins Insel geflogen. "Ohne die Schwedin wäre unserer Tochter das nie passiert", sagt der Vater des Mädchens. Anfang der 2000er-Jahre trafen sich mehrere junge Frauen im Hotel Elite Plaza im Zentrum von Göteborg. Sie hatten auf eine Anzeige geantwortet und waren zu Vorstellungsgesprächen in eine Hotelsuite eingeladen worden. Dort trafen sie auf Jeffrey Epsteins Freundin Ghislaine Maxwell, die erklärte, sie suche eine Assistentin. "Die Atmosphäre war angespannt. Alle sahen diesen tollen Job in Manhattan vor sich", sagte eine der Frauen, die an dem Auswahlverfahren beteiligt waren, gegenüber den Medien.
Junge Schwedin wurde angeblich als Kindermädchen engagiert
Eine der Bewerberinnen, eine 18-jährige Schwedin, bekam den Job. Ihr war zunächst gesagt worden, sie würde als Kindermädchen für die schwedische Ärztin Eva Andersson-Dubin arbeiten, die Miss Schweden von 1980, die zuvor eine Beziehung mit Epstein gehabt hatte. Stattdessen wurde der 18-Jährigen mitgeteilt, dass sie derzeit nicht benötigt werde, sie sich aber stattdessen bei Maxwell bewerben könne. Nach ihrer Anwerbung wurde die Frau auf Epsteins Privatinsel in der Karibik geflogen, wo sie eines seiner Mädchen wurde.
Zahlreiche "Erledigungen" für Epstein
"Es gab ständig Aufgaben für Epstein. Massagen, Nägel schneiden, Nägel massieren. Kleinigkeiten, um die diese Mädchen konkurrieren mussten", sagte ihre Mutter in einem Interview. "Ich glaube, sie trugen Bikinis ohne Oberteil", sagte die Mutter über die Kleidung der Mädchen auf der Insel. Nach einiger Zeit wurde sie versetzt und arbeitete einige Monate als Kindermädchen für Andersson-Dubin.
Andersson-Dubin wird in den Epstein-Akten oftmals erwähnt
Dokumente der Epstein-Ermittlungen belegen, dass Andersson-Dubin darin wiederholt auftaucht. Sie hatte weiterhin Kontakt zu Epstein, selbst nachdem er wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt worden war. Als die Vorwürfe gegen Epstein öffentlich wurden, verteidigte sie ihn schriftlich: "Ich hätte mir keinen besseren Freund oder Taufpaten für meine Kinder wünschen können." Über eine Sprecherin weist sie nun die Anwerbungsvorwürfe zurück: "Eva Andersson-Dubin hat weder Frauen für Epstein angeworben noch Frauen eingestellt, die zuvor für ihn gearbeitet haben."


Kommentare
Epstein soll, wie ich auch…
Epstein soll, wie ich auch annehme, nicht tot sein. Er soll sich mit Vollbart in Israel seines Lebens erfreuen.
Julian Assange ...
... wurde bekanntlich auch in
Skandinavien in ein Verfahren
verwickelt, das für mich doch
irgendwie sehr nach "Sex-Falle"
aussah.
Nicht, dass sich am Ende noch
herausstellt, dass dabei auch
gewisse "Epstein-Girls" zum
Einsatz gekommen sind. ..
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