Kurzfristiger Rückgang der Teuerungsrate zu Jahresbeginn war immer noch Verteuerung
Nachdem die Teuerungsrate seit Jahresbeginn zurückgegangen war, kletterte sie im August erstmals wieder nach oben, und lag bei 2,2 Prozent. »Nach der abnehmenden Teuerung seit Jahresbeginn stieg die Inflationsrate nun im zweiten Monat in Folge«, sagte die Präsidentin des Bundesamts, Ruth Brand. Auch die sogenannte Kerninflation ohne die schwankungsanfälligen Preise für Nahrungsmittel und Energie zog im September wieder leicht auf 2,8 Prozent an.
Experten rechnen mit weiterer Verteuerung
Für das laufende Jahr rechnen Wirtschaftsforschungsinstitute mit einer Inflation von 2,1 Prozent, was einem leichten Rückgang zum Vorjahr entspricht: Im Jahr 2024 lag die Teuerungsrate bei 2,2 Prozent. Damit hatte sich die Inflation in Deutschland bei rund zwei Prozent konsolidiert, nachdem sie 2023 mit 5,9 Prozent und 2022 mit 6,9 Prozent noch deutlich höher ausgefallen war.
Verteuerung vor allem bei Waren des täglichen Bedarfs
Jeden Monat berechnet das Statistische Bundesamt, wie sich die Preise zum Vormonat und Vorjahresmonat entwickelt haben. Dazu werden Einzelhändler befragt, was Lebensmittel, Kleidung oder Möbel kosten. Berücksichtigt werden u. a. auch die Benzinpreise, Wohnungsmieten und Dienstleistungen.
Am Ende des Geldes bleibt immer mehr Monat übrig
Damit macht sich die Verteuerung derjenigen Waren im Portemonnaie besonders bemerkbar, die täglich konsumiert werden wie Lebensmittel. Die Preise für Nahrungsmittel waren im September 2025 um 2,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Deutlich teurer waren zum Beispiel Obst (+ 5,1 Prozent), Fleischwaren (+ 3,2 Prozent) und insbesondere Schokolade (+ 21,2 Prozent). Seit 2019 sind die Lebensmittelpreise in Deutschland laut Berechnungen der Europäischen Zentralbank um 37 Prozent gestiegen.


Comments
Was sein muss, muss sein !?
"Inflation im September auf Jahres-Höchststand"
Dies verlangt ja dann eigentlich auch wieder eine "Anpassung" des Bürgergeldes/Grundsicherung !?!
Was tun? Man könnte z.B…
Was tun?
Man könnte z.B. wieder billiges russisches Öl und Gas beziehen. Oder die CO2-Steuer abschaffen und auch auf alle anderen Klimaschikanen verzichten. Oder die bürgergeldbeziehenden Nichtbürger ihre Mieten und Arztkosten selber zahlen lassen.
Und wenn man Migranten weniger verwöhnen würde (z.B. kein Kindergeld wenn nicht mind. 3 Jahre Sozialabgaben eingezahlt wurden) und wenn man die fremdverordnete Unterstützung der Ukraine und überzogene Rüstungsausgaben einstellen würde, könnte man auch weitere Steuern und damit die Inflation senken.
Es ist allerdings zu befürchten, daß die an der Abschaffung Deutschlands interessierte Fremdherrschaft soetwas nicht genehmigen würde.
Also weiter so! Wir schaffen das!
Und den Beamtenapparat auf…
Und den Beamtenapparat auf 10% senken! Und sämtliche Zahlungen an NGOs stoppen. Sämtliche soziale Hängematten streichen, Keine Milliardenhilfen mehr ins Ausland schicken und kein Geld mehr an Brüssel usw. usw.
Tja, ohne billige Energie…
Tja, ohne billige Energie ist sowieso alles Mumpitz !
Ich sach wie es is !
Die Warenkörbe sind…
Die Warenkörbe sind manipuliert, damit es nicht nur schlechte Nachrichten gibt. Die wirkliche Inflation liegt wohl bei 8-10 %. Es gibt seit Jahren einen realen Kaufkraftverlust in Deutschland. Deutschland ist kein reiches Land, sondern ist das Land, was in der EU am meisten ausgeplündert wird mit Unterstützung von Merz, Klingbeil, Habeck und Söder.
Arbeit u. Leistung lohnt sich bei dem Ramschware-Euro nicht.
2001 ist man mit 40 DM in den Einkaufsmarkt und hat für eine 4-köpfige Familie (Mann, Frau, 2 Kinder) den Wochenendeinkauf eingekauft.
24 Jahre später bezahle ich für meinen Wochenendeinkauf (1 Person!) satte 80 Euro. Dieses Geldimitat ist NICHTS wert. Der Euro ist Ramschware.
Bei meiner Lebensversicherung haben sie mir 120.000,00 EURO Auszahlungsbetrag versprochen. Der Zinssatz ist nach unten gedeckelt, weil es ein Altvertrag ist. Andere Sparer bekommen nur um die 2%. Bei mir sind aus 120.000,00 Euro nur 75.000,00 Euro dank der EZB-Zinspolitik geworden. Sparen lohnt also nicht. Und wenn ich nichts sparen oder mir leisten kann, brauch ich auch nicht mehr zu arbeiten. Da werden aus 40 h die Woche auch mal nur 20 h. Die reichen zum leben auch.
Diese Leute haben uns die harte DM genommen und durch diese Haribo-Währung ersetzt. Wir Ossis wollten damals die DM, was haben wir bekommen? Da hätten wir auch unsere Alu-Mark aus der DDR behalten können.
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