39-jähriger Libanese mit Verbindungen zur Clan-Kriminalität

Hidir D. ging mit Messer und Elektroschocker auf seine Ex-Frau los

In Bremen kam es zu einem brutalen Angriff in Bremen. Ein 39-jähriger Libanese attackierte vor den Augen der drei gemeinsamen Kinder seine von ihm getrennt lebende Ex-Ehefrau mit einem Messer und einem Elektroschocker. Das Opfer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Ob es sich "nur" um eine Beziehungstat oder aber um eine Tat im Zusammenhang mit der bei Libanesen weit verbreiteten Clan-Kriminalität handelt, ist derzeit noch offen.

Einzelfall


Tatort und Zeitpunkt

Bremen, Stadtteil Gröpelingen; Donnerstagmorgen, ca. 7:30 Uhr, auf einem Schulparkplatz

Täter und Opfer

Täter: Hidir D., 39, Libanese; Opfer: seine ehemalige Ehefrau. Es gibt mehrere Tatbeziehungen: die beiden haben mehrere gemeinsame Kinder, leben seit geraumer Zeit allerdings voneinander getrennt. Es kann sich also um eine Bezhiehungstat handeln, es bestehen allerdings auch Clanbezüge, da das Opfer familiäre Verbindungen zum kriminellen Miri-Clan hat.

Tatablauf

Der Täter Hidir D. lauert seiner Ex-Frau auf, attackiert sie mit einem Obstmesser und einem Elektroschocker. Das Opfer wird an den Haaren gepackt und mehrfach gestochen, versucht sich durch die Flucht ins Auto einer Passantin vor weiteren Angriffen zu schützen. Der Täter folgt ihr und sticht weiter auf sie ein, das Opfer überlebt nur durch das Eingreifen von Passanten.

Tatmotiv und Umfeld

Einerseits liegen Verdachtsmomente auf eine Beziehungstat, mögliche Ehrmotivation, vor. Darüber hinaus besteht aber auch der Verdacht auf Verbindungen zum Miri‑Clan (Libanesische Großfamilie, bekannt für Gewalt und organisierte Kriminalität), denn der Täter äußerte nach seiner Festnahme massive Provokationen gegenüber Clanmitgliedern

Täterzustand

Der Messerstecher war bei der Tatausübung sowohl stark alkoholisiert, wurde aber auch positiv auf THC und Kokain getestet. Ein ärztliches Attest über drogeninduzierte Psychose ist vorhanden, die Ermittler gehen dennoch davon aus, dass Täter handlungsfähig war.

Folgen der Tat

Das Opfer erlitt tiefe Schnittverletzungen im Gesicht und wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Die Kinder des Opfers wurden bei Familienangehörigen untergebracht. Im Krankenhaus kam es zu einer Eskalation zwischen Angehörigen der Familien des Opfers und des Täters, die Polizei musste eingreifen.

Rechtliche Maßnahmen

Hidir D. sitzt derzeit in Untersuchungshaft, die Ermittlungen werden wegen versuchten Totschlags fortgesetzt. Ein Antrag auf elektronische Aufenthaltsüberwachung (Fußfessel) wurde gestellt.

Sven von Storch

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Kommentare

Else Schrammen

19.03.2026 | 17:41

Oha, ein Libanese. Und ich dachte, nur die alten, weißen Männer sind gewaltätig gegen Frauen. Sagen die Grünen und Linken jedenfalls!

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