Noam Chomsky wird daher auch als intellektuelle Schlüsselfigur der politischen Linken in den USA angesehen. Nach Trumps Wahlsieg positionierte er sich deutlich und beleidigte den US-Präsidenten mehrfach. Nach außen hin versucht Chomsky, sich immer als Saubermann zu positioneren. Doch die Epstein-Akten belegen, dass dieses Image des Möchtegern-Saubermann nicht mehr haltbar ist.
Einladung an Epstein für eine Feier im engeren Kreis der Chomskys
In einer E-Mail vom 24. Oktober 2018, unterzeichnet von seiner Frau Valeria Chomsky, wird Epstein zu einer Überraschungsparty für Chomsky eingeladen. "Lieber Jeffrey, ich organisiere am Samstag, den 8. Dezember, ab 17 Uhr eine Überraschungsparty für Noam. Familie und Freunde sind herzlich eingeladen", schreibt Valeria und fährt fort: "Du bist unser bester Freund, wir lieben dich und ich würde mich freuen, wenn du kommst. Noam wird sich sehr freuen, dich zu sehen."
Chomsky beriet Epstein bei Gerichtsverhandlungen 2019
Die Dokumente zeigen außerdem, dass Epstein im Februar 2019 – vor seiner erneuten Verhaftung im selben Jahr – Chomsky um Rat im Umgang mit der Presse bat. Chomsky rät von einer öffentlichen Stellungnahme ab. "Ich habe miterlebt, wie Sie in der Presse und in der Öffentlichkeit auf schreckliche Weise behandelt werden. Es schmerzt, das zu sagen, aber ich denke, der beste Weg ist, es zu ignorieren." Chomsky argumentiert weiter, dass eine öffentliche Stellungnahme die Angriffe nur noch anheizen könnte. "Was die Aasgeier wirklich wollen, ist eine öffentliche Reaktion, die ihnen dann eine Plattform für eine Flut giftiger Angriffe bietet, viele davon von bloßen Aufmerksamkeitsjunkies oder allerlei Kriminellen", schreibt er und fährt fort: "Dies gilt insbesondere jetzt angesichts der Hysterie um den Missbrauch von Frauen, die so weit gegangen ist, dass selbst das Infragestellen einer Anschuldigung als ein Verbrechen schlimmer als Mord gilt."
Epstein-Dokumente belegen mehrfache Kontakte
Den Dokumenten zufolge nahm das Paar an Abendessen in Epsteins New Yorker Stadthaus teil, übernachtete in seinen Apartments in New York und Paris und speiste auf seiner Ranch in New Mexico. Valeria Chomsky gibt an, dass sie seine Insel nie besucht haben. Sie hat sich nun für die Kontakte entschuldigt: "Wir haben fahrlässig gehandelt, indem wir seinen Hintergrund nicht gründlich genug überprüft haben. Das war ein schwerwiegender Fehler, und für dieses Fehlurteil entschuldige ich mich im Namen von uns beiden. Noam hat mir vor seinem Schlaganfall gesagt, dass er das genauso sieht."


Kommentare
Von der Dunklen Seite ...
.. er verführt worden ist.
Die gesamte weltweite…
Die gesamte weltweite sogenannte High Society, die in allen Branchen bis hin in die Königshäuser und ReGIERungen ihr Unwesen treibt, scheint in einem tiefen, stinkenden, kriminellen, mörderischen Sumpf zu stecken. Es ist einfach ein widerliches Pack, das dank seines Reichtums und damit der Macht unglaubliche Verbrechen begehen konnte und garantiert weiterhin begehen kann, und keiner haut denen mal gewaltig auf ihre dreckigen, blutbesudelten Finger und bringt die endlich mal hinter Gitter. Es wird "aufgedeckt" und "aufgedeckt" und nichts passiert denen! Die reden sich aus allem raus, leugnen skrupellos und unverschämt - siehe Clinton - trotz Beweise und machen mit ihren Verbrechen auch ohne dieses Oberdrecksch*ein Epstein einfach weiter.
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