Strafrechtliche Konsequenzen drohen

Clintons verweigern Aussage zu Epstein

Bill und Hillary Clinton verweigern die Aussage vor dem von Republikanern geführten Kongressausschuss, der den Fall Jeffrey Epstein untersucht. Dies, obwohl "Billy-Boy" mindestens 27 Mal mit Epsteins Privatjet, dem sogenannten "Lolita Express", geflogen ist. 

Die Clintons und Epstein Island


Laut Reuters drohen dem Politikerpaar nun strafrechtliche Konsequenzen

In einem Brief an den Ausschussvorsitzenden, den Republikaner James Comer, bezeichnen die Clintons die Untersuchung als parteipolitisch motiviert und erklären, dass sie nicht zur Befragung erscheinen werden. "Jeder muss selbst entscheiden, wann er genug gesehen hat und bereit ist, für dieses Land, seine Prinzipien und seine Bevölkerung zu kämpfen, ungeachtet der Konsequenzen. Für uns ist dieser Zeitpunkt jetzt gekommen", schreiben Bill und Hillary Clinton.

Ausschuss berät über Weigerung der Clintons

James Comer erklärt, der Ausschuss werde nächste Woche zusammentreten, um Ex-Präsident Bill Clinton wegen Missachtung des Kongresses zu verurteilen, was strafrechtliche Folgen haben könnte. Ein Sprecher des Ausschusses teilt mit, dass auch Hillary Clinton mit einem solchen Verfahren rechnen müsse, sollte sie einer anberaumten Befragung nicht nachkommen.

Clintons haben ihrer Ansicht nach alles gesagt, was sie wissen

Die Clintons behaupten, sie hätten bereits versucht, mit den ihnen vorliegenden, begrenzten Informationen zur Untersuchung beizutragen. Gleichzeitig werfen sie Comer vor, den Fokus von Donald Trumps Handlungen abzulenken. Jeffrey Epstein starb 2019 in Haft, während Trumps erster Amtszeit als Präsident, in Untersuchungshaft, während er sich wegen Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung vor Gericht verantworten sollte. Der Tod wurde offiziell als Selbstmord eingestuft, trotz der äußerst verdächtigen Umstände. 

Sie bezeichnen die Untersuchung als politisch motiviert

"Wenn die Regierung aus welchen Gründen auch immer nicht alles in ihrer Macht Stehende getan hat, um diese Verbrechen zu untersuchen und zu verfolgen, sollte dies im Mittelpunkt Ihrer Arbeit stehen. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass Sie dies tun", schreiben die Clintons. "Es gibt keine plausible Erklärung für Ihr Vorgehen außer parteipolitischen Erwägungen", schreiben sie.

Öffentlichkeit habe ein Recht auf Antworten

James Comer sagt, die Öffentlichkeit habe ein Recht auf Antworten zu Bill Clintons Kontakten mit Epstein. Laut Comer besuchte Epstein das Weiße Haus während Clintons Präsidentschaft 17 Mal, und Clinton soll mindestens 27 Mal mit Epsteins Privatflugzeug geflogen sein. Bill Clinton hat sein Bedauern über die Beziehung bereits geäußert und erklärt, er habe von Epsteins kriminellen Machenschaften nichts gewusst. Es gibt keine Beweise dafür, dass Clinton in Menschenhandel verwickelt war. "Niemand wirft Bill Clinton etwas Kriminelles vor. Wir haben lediglich Fragen“, so James Comer.

Sven von Storch

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Comments

Schweinereien und Verbrechen an Minderjährige begehen, aber wenn sie dazu Farbe bekennen sollen, weigern die sich! Und so einer war einmal der US-Präsident. Und sie wollte es einmal werden. Beide gehören angeklagt, verurteilt und hinter Gitter! Genauso wie alle anderen, denen nachgewiesen werden kann, dass die ebenso an diesen Verbrechen beteiligt waren.

Was soll Ihre eigenartig besserwisserisch beschränkte Frage? 

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Wen wundert's?

15.01.2026 | 11:08

Das Leben ist schön, wenn man ein steinreicher Schwerverbrecher ist, der über dem Gesetz steht, oder?

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