Syrischer Präsident war Al-Qaida- und IS-Anführer

UN-Sicherheitsrat hebt Sanktionen gegen Ahmed al-Sharaa auf

Der UN-Sicherheitsrat hat eine Resolution verabschiedet, die die UN-Sanktionen gegen den syrischen Präsidenten und ehemaligen Al-Qaida- und IS-Anführer Ahmed al-Sharaa aufhebt. Die Entscheidung fiel im Vorfeld seines geplanten Besuchs im Weißen Haus am Montag.

Einstiger Führer von Al-Qaida und IS Ahmed al-Sharaa

Führende muslimische Extremisten von Sanktionsliste gestrichen

Durch die Entscheidung des Sicherheitsrats werden al-Sharaa und Innenminister Anas Hasan Khattab von der gemeinsamen Sanktionsliste von IS und Al-Qaida gestrichen. Die Entscheidung wurde trotz der Tatsache getroffen, dass al-Sharaa selbst ein Veteran beider Terrororganisationen ist. Vierzehn Länder stimmten dafür, China enthielt sich.

Blutiger und brutaler Lebenslauf von Al-Sharaa

Ahmed Al-Sharaa ist seit Langem in der dschihadistischen Bewegung aktiv. Unter dem Namen Abu Mohammad al-Julani war er Anführer der Jabhat al-Nusra, des syrischen Ablegers von Al-Qaida, der später in Hayat Tahrir al-Sham (HTS) umbenannt wurde. Er begann seine Karriere bei al-Qaida im Irak und brach später mit dem IS.

Machtübernahme in Syrien nach Sturz von Assad

Nach dem Sturz von Baschar al-Assad im Dezember letzten Jahres wurde al-Sharaa zum Präsidenten Syriens ernannt und führt seither eine islamistisch geprägte Übergangsregierung. Die HTS wurde formell aufgelöst, und ihre Mitglieder wurden in den Staatsapparat integriert. Allerdings meucheln und morden die Mitglieder der offiziell "aufgelösten" HTS noch immer - jetzt im Staatsauftrag.

Sven von Storch

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Kommentare

... offenbar genau die 'richtigen' Köpfe abgeschnitten,
und kamerawirksam hoch gehalten, gell ?

Der 'Wertewesten' ist ein völlig verkommenes und Macht- und Geldgeiles Gebilde. Vertreten durch die Korruptesten.

Das Wort Werte hat keine Bedeutung mehr. Wie viel Millionen Opfer noch? 

Nur noch Heuchler diese westl. korrupten Politiker, gehöhren eigentlich mit auf die Anklagebank -  leider nur ein Traum in dieser mittelalterlichen Politik des Westens.

Else Schrammen

07.11.2025 | 15:29

Das soll's ja schon mal gegeben haben, dass ein Saulus sich zum Paulus gewandelt hat, wobei der Saulus weniger als Terrorist gelten konnte. Der mochte einfach nur keine Christen. Aber ein Al-Qaida- und IS-Anführer? Da gilt eher: Wasch' einer Hyäne die Flecken weg, es bleibt immer noch eine Hyäne. Aber die UNO hat ja eh ein Faible für Islamisten und verabschiedet lieber Resolutionen gegen Israel!

Dieser syrische Präsident hat nicht verhindert, dass viele Christen, Alawitten und andere Andersgläubige von seinen Läuten massakriert wurden.

Ekkehardt Fritz Beyer

08.11.2025 | 12:28

... „Die HTS wurde formell aufgelöst, und ihre Mitglieder wurden in den Staatsapparat integriert. Allerdings meucheln und morden die Mitglieder der offiziell "aufgelösten" HTS noch immer - jetzt im Staatsauftrag.“ ...

Hebt der UN-Sicherheitsrat die Sanktionen gegen Ahmed al-Sharaa etwa ganz besonders auch deshalb auf, weil „der tägliche Wahnsinn“ https://rtde.team/gesellschaft/177846-taegliche-wahnsinn/                                                                          in der westlichen Hemisphäre heute bereits als völlig legitim eingestuft wird???

 

Merkel, Obama, Erdogan haben die IS unterstützt. Obama wollte Mursi, den Terroristen der Moslem-Brüder auf dem Thron von Kairo haben, dann schlug das Militär zu. Scharia ist von USA gewollt. Nun kommt zusammen, was zusammen gehrt. Und Berlin liefert nun die Fachkräfte - gut so......

Es ist erfreulich für alle nach Europa geflüchteten Syrer, dass ihr Land jetzt befreit ist. Nun können sie alle endlich wieder nach Hause zu ihren Frauen und Kindern. Und das nicht nur zum Urlaub wie bis anhin, sondern für immer.

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