Übergangsregierung hat die Lage nicht im Griff

Terrormiliz IS erstarkt wieder in Syrien

Nach dem Rückzug der kurdischen Milizen aus bisher von ihr kontrollierten Regionen, sollen IS-Anhänger aus Lagern und Gefängnissen geflohen sein. Die Übergangsregierung in Damaskus behauptet zwar, die Lage sei unter Kontrolle - doch das stimmt so nicht.

Ahmed al-Scharaa


Lage im Lager al-Hol

Insassen: Etwa 23.000 Menschen, überwiegend Frauen und Kinder, darunter auch 13 Deutsche.

Bedingungen: Lager offiziell kein Gefängnis, Ausgang verboten; Ideologie des IS weiterhin stark verbreitet.

Aktuelle Situation: Insassen protestieren gegen Vorwürfe, Kinder seien unschuldig; einige bekennen offen ihre IS-Angehörigkeit.

Gefängnisausbrüche

al-Hol und al-Schaddadi: Über 100 Häftlinge aus al-Hol und etwa 200 IS-Kämpfer aus al-Schaddadi entflohen, teilweise wieder gefasst.

Ursache: Chaos nach Rückzug der kurdisch geführten SDF; mögliche Hilfe durch regierungsnahe Milizen.

Kontrolle und Sicherheit

Übergabe: Waffenstillstandsabkommen sieht Übergabe aller Lager an syrische Übergangsregierung vor, Details unklar.

Maßnahmen: Syrische Regierung entsendet zusätzliche Sicherheitskräfte, betont volle Bereitschaft, Gefängnisse zu betreiben.

Gefahreneinschätzung: SDF warnt vor erneuter IS-Ausbreitung unter Regierungsverwaltung.

Internationale und politische Dimension

Rolle der SDF: US-Verbündete gegen IS, verlieren aber Einfluss; US-Sondergesandter sieht Sicherheitsrolle nun bei Damaskus.

Kritik: Politikwissenschaftler Schmidinger bezeichnet Verhalten der USA und Übergangsregierung als Verrat an bisherigen Verbündeten.

Befürchtungen: Ehemalige IS-Kämpfer könnten in Sicherheitsstrukturen integriert sein, Symbole des IS in Regierungseinheiten sichtbar; Sorge bei Kurden und Minderheiten.

USA verlegen IS-Gefangene aus Syrien in den Irak

Wie "groß" das internationale Vertrauen in den syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa ist - seines Zeichens selbst bekennender Islamist - lässt sich daran ablesen, dass die USA damit begonnen haben, IS-Gefangene aus Syrien in den Irak zu verlegen. An die kommt der Ober-Islamist al-Scharaa nicht heran.

Sven von Storch

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Comments

Terrormiliz IS erstarkt wieder in Syrien

Was kann man denn auch anderes erwarten, wenn ein Staatspräsident selbst ein ehemaliger Terrorist war? Glaubt man, ein solcher könne seine terroristische Gesinnung einfach ablegen und den Terrorismus nun bekämpfen, nur weil dieser vom Westen zum Staatspräsidenten gekürt wurde? 

Ekkehardt Fritz Beyer

22.01.2026 | 13:39

... „Nach dem Rückzug der kurdischen Milizen aus bisher von ihr kontrollierten Regionen, sollen IS-Anhänger aus Lagern und Gefängnissen geflohen sein. Die Übergangsregierung in Damaskus behauptet zwar, die Lage sei unter Kontrolle - doch das stimmt so nicht.“ ...

Wird das https://schurken.fandom.com/de/wiki/B%C3%B6ser_Friederich nun auch diesen „Flüchtlingen“ zum Wohle seines(?) Volkes Asyl in Deutschland gewähren??? 

Wolfgang Lammert

23.01.2026 | 10:34

In Syrien zeigt sich das Ergebnis einer verlogenen US- und EU-Außenpolitik. Mittlerweile kämpfen die Islamisten in Syrien gegen die Minderheiten der Alawiten an der Küste, den Kurden im Norden und den Drusen im Süden. Christen in Syrien verlassen das Land. In Syrien zeigt sich, was die US-Ideologen auch im Iran planen. Die Zerstörung des Iran, während der Iran nach Aussagen vom Islam-Experten MICHAEL LÜDERS längst auf den Weg in einer säkularen Militärdiktatur sind, ähnlich wie in Pakistan.

Es dürft klar sein, dass die US-Außenpolitik große Flüchlingsströme von Afghanistan, Syrien, Irak, Iran, Libyen und Libanon nach Deutschland zur Folge hat. Auch der Versuch der USA die NATO an die russische Grenze zu bringen hat zur Folge, dass 1,4 Millionen Ukrainer Schutz in Deutschland suchen. Dies wird sich nicht ändern, solange Pinocchio am Ruder ist....

Die Folge der US-Politik ist auch, dass tausende IS-Kämpfer von der islamischen Führung in Syrien befreit wurden und nun wohl gegen die Kurden kämpfen sollen. Die Kurden wurden eben auch von den US-Strategen verar***t......

Bei allen unzivilisierten, rückständigen Nationen läuft ständig das gleiche Spiel ab. Der eine Aufständische kommt mit Gewalt an die Macht, massakriert seinen Gegner, sperrt die Übrigen in den Kerker und foltert sie. Millionen flüchten nach Deutschland. Dann kommen die Mitglieder von helfenden Engeln, mit verschiedenen Namen und füttern sie auf Kosten der Deutschen durch. Und das nimmt nie ein Ende. Es kommen immer wieder Neue. Dann fängt das gleiche Spiel von vorne an. Aus dem Grund ,weil unsere Regierungen, egal wie sie heißen, Scheiße im Schädel haben machen. 

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