Wegen der Regenbogenflagge

Syrische Influenzerin verlässt Dänemark in Richtung alte Heimat

Sie flüchtete aus ihrer vom Bürgerkrieg verwüsteten Heimat und wurde in Dänemark eine berühmte Influenzerin – jetzt hat Salma Naddaf wegen Regenbogenfahnen an den Schulen ihrer Kinder Europa den Rücken gekehrt.

Salma Naddaf auf Instagram

Regenborgenflagge als Grund für die Heimreise
Die 36-jährige Influencerin Salma Naddaf hat laut einem Bericht der schwedischen Boulevardzeitung "Expressen" aus Abneigung gegen die Regenbogenfahne Dänemark verlassen und ist in ihr Heimatland Syrien zurückgekehrt. Naddaf war 2014 als Geflüchtete in das skandinavische Land gekommen. Damals herrschte in Syrien noch das Assad-Regime, im Dezember 2024 wurde der Diktator jedoch gestürzt – noch immer ist die Sicherheitslage in dem Land aber instabil.

Keine Toleranz für Regenbogen
"Meine Kinder sollten nicht an einem Ort aufwachsen, dessen Sitten und Traditionen unseren nicht ähneln", so begründete die Influencerin in einem Video ihren Schritt. Als Auslöser nannte sie, dass an dänischen Schulen Regenbogenfahnen hängen würden. "Ich konnte absolut nicht tolerieren, dass meine Kinder so aufwachsen." Deshalb ziehe sie für deren Zukunft zurück nach Syrien.

"Ich habe gelernt, tolerant zu sein"
Gleichzeitig sei sie dankbar für ihre Zeit in Europa. "Ich habe gelernt, tolerant zu sein – gegenüber allen Menschen, egal welcher ethnischen Herkunft oder Religion", behauptete sie. Für queere Menschen reichte ihre Toleranz aber offensichtlich nicht.

Salma Naddaf spricht nur arabisch
Naddaf ist seit 2019 Influencerin auf Social Media im Bereich Home Décor und Lifestyle – ausschließlich in arabischer Sprache. Auf Youtube hat sie 1,2 Millionen Follower*innen, auf Instagram zwei Millionen und auf TikTok rund drei Millionen. Allerdings ist ihre Engagementrate vergleichsweise niedrig. Das heißt, sie hat zwar viele Follower*innen, aber pro Beitrag nicht überdurchschnittlich viel Interaktion.

Homosexualität steht in Syrien unter Strafe
In Syrien ist Homosexualität illegal und kann offiziell mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden. Schwule syrische Autoren berichten von Gewalterfahrungen und einer rauen Atmosphäre selbst innerhalb der queeren Community .

Sven von Storch

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Kommentare

Diesem Beispiel sollten viele andere kulturfremde Gestalten folgen.
Vielleicht ist dieser Fall das einzige Gute des woken Irrsinnss.

Aber ein Gratisleben unter dem Regenbogen ist eben für die meisten akzeptabler! Vielleicht sollte man in allen Asylunterkünften demnächst Regenbogenfahnen aufhängen und Woke-Unterricht erteilen! Vielleicht ist das die Lösung für das Asylproblem?  :-))

REGENBOGENFAHNEN - sofort in ALLEN BUSSEN, in
allen SCHULEN, und UNIS, und vor und in allen "Unterkünften" ..... soviele, wie möglich, in ganz
Deutschland - kleidet EUCH alle in Regenbogenfahnen. JETZT ! ... ... !!!

Das ist in den meisten afrikanischen Ländern   wie Kenia die halb christlich, mit starker islamischer Minderheit und Naturreligionen auch so, das dort Homosexuelle ins Gefängnis wandern, dafür ist in Kenia staatliche Polygamie legal, der Mann kann sich eine Frau dazunehmen, ohne die erste Frau um Erlaubnis zu fragen, und wird dort auch von Christen praktiziert.

Allerdings sind Kenia und Syrien bezüglich Homosexualität  noch harmlos, da in Iran und Saudi Arabien darauf die Todesstrafe steht

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