EU-Asylpakt und Ungarns Widerstand
Die EU plant, Migranten auf Mitgliedstaaten umzuverteilen oder alternativ finanzielle/organisatorische Unterstützung zu verlangen. Ungarn lehnt diese "Solidaritätsmechanismen" strikt ab und sieht darin einen Eingriff in nationale Souveränität. Premier Viktor Orbán kündigt an, keine Migranten aufzunehmen und keine Zusatzkosten zu bezahlen. Er spricht von einer "Rebellion" gegen die EU-Entscheidung.
Kritik an EU-Politik
Der EU-Migrationspakt wird mit dem UN-Migrationspakt verglichen, der zuvor am Widerstand mehrerer Staaten scheiterte. Geplant sind mindestens 30.000 umzusiedelnde Asylsuchende und 600 Mio. Euro pro Jahr für deren Verteilung. Länder wie Schweden, Portugal, Ungarn, Rumänien und Luxemburg könnten besonders zur Aufnahme oder Zahlung verpflichtet werden.
Ungarns Argumentation
Budapest betrachtet Migration als eine hoheitliche Entscheidung, die nicht von der EU beeinflusst werden dürfe. Ungarn will selbst entscheiden, welche kulturellen und religiösen Gruppen ins Land einwandern dürfen. Befürchtet werden Konflikte durch Einwanderung bestimmter Gruppen sowie ein Eingriff in die nationale Sicherheit.
Hintergrund: Dauerstreit mit der EU
Ungarn steht seit Jahren wegen seiner strengen Grenzpolitik in der Kritik. Der EuGH verhängte 2024 Strafen in Höhe von 200 Mio. Euro sowie 1 Mio. Euro pro Tag bei Nichtzahlung.
Bewertung des EU-Migrationspakts
Die EU lobt Maßnahmen wie schnellere Grenzverfahren, strengere Sicherheits- und Gesundheitschecks, Rückführungen in Drittstaaten und die mögliche Rückkehr- und Asylzentren außerhalb Europas. Kritiker bezweifeln jedoch die Umsetzung, da schon bisher der politische Wille zur Durchsetzung bestehender Regeln gefehlt habe.


Comments
Alles nur heiße Luft was…
Alles nur heiße Luft was diesen sogenannten Iksperten von Innenministern von sich gegeben haben bei diesen EU Kaffeekränzchen. Ds wird Zeit das diese EU von Grund auf erneuert wird und der Korruption vollends den Kampf angesagt wird. Desweiteren müssen alle EU Politiker legitim gewählt werden durch die Bürger der EU Staaten und nicht wie zur Zeit durch nichtgewählte Diktatoren Europa in den Abgrund stürzen. Es ist schon 5 nach 12.
Macht den Brüsseler Saustall…
Macht den Brüsseler Saustall dicht und wir sparen viel Geld!!!
Aufgepasst, Orban ist auch…
Aufgepasst, Orban ist auch einer der nur an sich denkt. Die einzigen die nur andere Nationen denken, anstatt an das eigene Volk, sind die deutschen Politiker der Altparteien, die man eigentlich nicht als Deutsche bezeichnen kann.
Ohne Brüssel hätten wir sehr…
Ohne Brüssel hätten wir sehr viel weniger Ärger und obendrein sehr viel Geld gespart.
Zentrale Planwirtschaft ist unwiderlegbar die schlechteste Wirtschaftsform. Schwerfällig, unflexibel und dann noch von unfähigen Politikern gesteuert ist sie einer sozialen Marktwirschaft in allen Teilen unterlegen. Die Nationalstaaten können es einfach besser aber nur unter demokratischen Verhältnissen.
Wir bekommen mörderische Zeiten...
Bei Orban habe ich das Gefühl, dass er bald gewaltvoll endet. Auftraggeber gibt es schon lange und Auftragnehmer gibt es viele. Doch er steht als "Rebell" nicht allein da, auch in anderen EU-Ländern gibt es weniger bekannte, aber reaktionäre kritische Stimmen. Daran wird auch Trump nichts ändern, dieser ist genauso ein gerissener Schakal. Letztlich geht es um die Interessen der amerikanischen Grauen Eminenzen, die in Wahrheit die Zügel in der Hand haben und jederzeit auch Trump abschießen können.
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