Schritt gegen die zunehmende Islamisierung des Landes

Niederländisches Parlament fordert Verbot der Muslimbruderschaft

Das niederländische Parlament hat mit knapper Mehrheit ein Verbot der Muslimbruderschaft gefordert. Es ist ein Schritt, der lange als politisch unmöglich galt und nun Realität geworden ist.

Muslimbruderschaft


Politische Entscheidung in den Niederlanden

Am 17. März beschloss die Zweite Kammer in Den Haag mit 76 von 150 Stimmen, ein Verbot der Muslimbruderschaft und verbundener Organisationen einzuleiten. Die Mehrheit kam knapp zustande – möglich durch Positionswechsel einzelner Parteien. Der Beschluss stellt eine neue politische Linie dar.

Konflikt mit der Regierung

Die Regierung hatte Vorbehalte, der Einfluss der Muslimbruderschaft in den Niederlanden sei angeblich begrenzt und stelle Keine akute Bedrohung für die demokratische Ordnung dar. Der Inlandsgeheimdienst weist auf juristische Schwierigkeiten hin, da es sich um kein klar abgegrenztes Netzwerk handelt.

Wandel der Bedrohungswahrnehmung

Der Fokus verschiebt sich von gewaltsamem Dschihad zum sogenannten "legalistischem Islamismus". Der stellt sich unter anderem durch langfristige Einflussnahme über Schulen, Moscheen, NGOs und Netzwerke dar. Das Ziel sei die schrittweise gesellschaftliche Veränderung. Experten sehen darin eine strategische, nicht-gewaltsame Einflussnahme auf staatliche Strukturen.

Einfluss des 7. Oktober 2023

Der Angriff der Terrororganisation Hamas im Süden Israels (über 1.100 Tote) verstärkte die Debatte. Die Hamas gilt als Ableger der Muslimbruderschaft. In Europa wächst seitdem die Aufmerksamkeit für ideologische und organisatorische Verbindungen.

Weitere Entwicklungen in Europa

In Frankreich fordert die Nationalversammlung die Prüfung einer EU-Terrorlistung mit dem Ziel erleichterter Sanktionen (z. B. Vermögenssperren). Die Debatte darüber bleibt allerdings umstritten.

In Österreich gibt es Forderungen nach EU-Listung radikaler Ableger sowie die politische Diskussion über strengere Maßnahmen gegen Finanzierung und Netzwerke.

Verschärfter Kurs der USA

Seit 2025 gibt es dort ganz konkrete Schritte. Unter anderem wird geprüft, ob die im Lande agierenden Ableger als Terrororganisationen einzustufen sind. Damit verbunden wären als mögliche Maßnahme Einreiseverbote, Sanktionen und Finanzsperren. Einzelne Bundesstaaten (z. B. Texas) gingen bereits weiter mit eigenen Einstufungen.

Sven von Storch

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Kommentare

Ekkehardt Fritz Beyer

24.03.2026 | 12:24

... „Das niederländische Parlament hat mit knapper Mehrheit ein Verbot der Muslimbruderschaft gefordert. Es ist ein Schritt, der lange als politisch unmöglich galt und nun Realität geworden ist“!  ...

Was in Deutschland scheinbar schon deshalb schier unmöglich ist, weil unsere(?) protestantische Göttin(?) längst diktierte, dass der Islam zu Deutschland gehört!!! https://www.welt.de/politik/deutschland/article12701606/Integration-Fuer-Angela-Merkel-gehoert-der-Islam-zu-Deutschland.html

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