Hakenkreuz vor jüdischer Schule
Ein Überwachungsvideo zeigt, wie der Täter um 18:30 Uhr vor der jüdischen Schule in Gravesend anhält, die Symbole sprüht und dann mit dem Fahrrad davonfährt – mit einer für orthodoxe Juden typischen Mütze. Es ist jedoch unklar, wer der Täter ist und ob er ein orthodoxer Jude ist oder sich nur verkleidet hat.
Behörden sind besorgt
"Angesichts des gestrigen Wahlergebnisses sind alle derzeit sehr sensibel, und wir befürchten, dass dies zur neuen Normalität wird, in der die Leute denken, sie kämen damit ungestraft davon", sagte Bob Moskovitz, Einsatzleiter der Flatbush Shomrim Patrol, der New York Post. Er fuhr fort: „"n erster Linie handelt es sich um Hassrede. Ob auf einem Briefkasten oder einer Laterne, wir hätten uns das sowieso angesehen. Aber das hier passiert in einem Viertel mit vielen Juden und einer großen Schule mit Hunderten von Schülern. Es ist sehr traumatisch für die gesamte Gemeinde."
Eltern ebenfalls beunruhigt
"Es ist kein Zufall, dass dies nur Stunden nach Mamdanis Wahlsieg geschah", sagte ein Elternteil eines Schülers der jüdischen Schule derselben Zeitung. "Wer etwas anderes behauptet, macht sich etwas vor. Das ist ein Zeichen dafür, dass manche Leute mit dem neuen Chef in der Stadt ihr wahres Gesicht zeigen können." Er nennt den Vorfall "Mamdanis New York".
Mehrere Svastika-Graffitis
Laut Moskovitz erhielt die Streife etwa eine halbe Stunde später einen Anruf wegen der Graffiti. Zwei Hakenkreuze waren an das Hauptgebäude der Schule und zwei weitere an ein Fenster eines Nachbargebäudes gesprüht worden. Die Polizei wurde umgehend verständigt. Die Schule entfernte die Symbole schnell von den Fenstern und bedeckte sie an der Wand mit israelischen Flaggen.
Politiker verurteilen die Tat
Innerhalb weniger Stunden verurteilten mehrere Politiker die Tat und verwiesen auf das veränderte politische Klima in der Stadt. "Das ist abscheulich und inakzeptabel und sollte ein Weckruf sein, dass Mamdani den Weg für eine proterroristische und antisemitische Machtübernahme in New York ebnet", sagte die Kongressabgeordnete Elise Stefanik, Vorsitzende der republikanischen Fraktion im Repräsentantenhaus. "Sowohl Mamdani als auch Hochul schweigen und haben die Tat nicht verurteilt", fügte sie hinzu. Die Gouverneurin des Bundesstaates New York, Kathy Hochul, bezeichnete die Graffiti auf einer Pressekonferenz in Brooklyn mit Senator Sam Sutton als "Terrorakt". Sie sagte außerdem zusätzliche 20 Millionen Dollar für die Sicherheit privater Schulen zu. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, bisher wurden jedoch keine Festnahmen vorgenommen.


Kommentare
"Die Gouverneurin des…
"Die Gouverneurin des Bundesstaates New York, Kathy Hochul, (...) sagte außerdem zusätzliche [!!!] 20 Millionen Dollar für die Sicherheit privater Schulen zu." Das ist doch mal was - privat betriebene Schulen für die Bessergestellten und öffentliche Mittel für deren Sicherheit!
... „Das ist abscheulich und…
... „Das ist abscheulich und inakzeptabel und sollte ein Weckruf sein, dass Mamdani den Weg für eine proterroristische und antisemitische Machtübernahme in New York ebnet", sagte die Kongressabgeordnete Elise Stefanik, Vorsitzende der republikanischen Fraktion im Repräsentantenhaus. "Sowohl Mamdani als auch Hochul schweigen und haben die Tat nicht verurteilt", fügte sie hinzu. Die Gouverneurin des Bundesstaates New York, Kathy Hochul, bezeichnete die Graffiti auf einer Pressekonferenz in Brooklyn mit Senator Sam Sutton als "Terrorakt"....
Ja mei: „Zohran Mamdani und die „Redemokratisierung” Amerikas“(?): https://globalbridge.ch/zohran-mamdani-und-die-redemokratisierung-amerikas/
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