Täterin(!) hat sich mutmaßlich selbst gerichtet

Mindestens zehn Tote bei Schießerei in Schule in Kanada

Mindestens zehn Menschen kamen bei einer Schießerei in Tumbler Ridge in der kanadischen Provinz British Columbia ums Leben. Die mutmaßliche Täterin – von Zeugen als Frau in einem Kleid mit braunen Haaren beschrieben – hat sich offensichtlich selbst gerichtet.

High School Tumbler Ridge


Opfer an verschiedenen Orten aufgefunden

Sieben Personen wurden in der örtlichen High School gefunden. Zwei weitere wurden in einem Haus gefunden, das die Polizei mit dem Vorfall in Verbindung bringt. Eine Person starb auf dem Transport ins Krankenhaus. Die mutmaßliche Täterin wurde mit einer selbst zugefügten Schusswunde tot in der Schule aufgefunden. Laut Polizei gibt es keine Hinweise darauf, dass weitere Personen beteiligt waren. 

Medizinische Betreuung weitgehend vor Ort

Etwa 25 Personen werden in einem örtlichen Krankenhaus behandelt oder untersucht. Zwei wurden mit schweren oder lebensbedrohlichen Verletzungen per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Zahl der Todesopfer könnte noch steigen. "Ich denke, es wird schwierig sein, das Motiv zu ermitteln, aber wir werden unser Bestes tun, um den Tathergang aufzuklären", sagte Polizeichef Ken Floyd. 

Notruf bei Polizei ging früh ein

In einer früheren Notfallwarnung wurde die Verdächtige als Frau in einem Kleid mit braunen Haaren beschrieben. Tumbler Ridge hat laut Volkszählung von 2021 etwa 2.400 Einwohner. Die Schule hat ungefähr 160 Schüler. Der kanadische Premierminister Mark Carney sagt seine geplante Reise zur Münchner Sicherheitskonferenz ab. "Ich bin zutiefst erschüttert über die heutigen schrecklichen Schüsse in Tumbler Ridge, British Columbia. Mein tiefstes Mitgefühl gilt den Familien und Freunden der Opfer dieser grausamen Gewalttaten", schrieb er auf X.

Dank guter Zusammenarbeit und schnellem Eintreffen vor Ort keine weiteren Opfer

"Die Situation entwickelte sich rasant und dynamisch, und die schnelle Zusammenarbeit der Schule, der Rettungskräfte und der Gemeinde war für unseren Erfolg von entscheidender Bedeutung", schrieb Ken Floyd, Chief Superintendent des Nordbezirks, in einer Erklärung. "Unsere Gedanken sind bei den Familien, Angehörigen und allen, die von diesem tragischen Vorfall betroffen sind. Dies war ein unglaublich schwieriger und emotionaler Tag für unsere Gemeinde, und wir sind dankbar für die gezeigte Kooperation, während die Beamten ihre Ermittlungen fortsetzen."

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Kommentare

Else Schrammen

11.02.2026 | 18:13

Inzwischen melden verschiedene Medien, dass es sich um den 17jährigen Jesse S. handelte, der sich als weiblich gelesen" hat. Daher wohl der Hass auf Normalos!

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.