Viktor Orban äußerte sich auf einem Forum in Sopron zur Lage im Nahen Osten
"Auch im Nahen Osten sprechen derzeit die Waffen. Niemand weiß, welche Migrationsprobleme ein langwieriger militärischer Konflikt mit sich bringen wird. Der Iran hat 90 Millionen Einwohner. Wenn sie dort anfangen, ist die Türkei als Nächstes dran. Sie sind bereits hier auf dem Balkan und stehen vor unserer Grenze. Wir müssen vernünftig sein. Jetzt ist nicht die Zeit für Risiken."
Konflikt in Nahost birgt unüberschaubare Risiken
In einem Beitrag auf X schreibt der ungarische Ministerpräsident: "Der Konflikt im Nahen Osten birgt zunehmende Risiken. Ein langwieriger Konflikt könnte neue Massenmigrationswellen auslösen, die vom Iran über den Balkan in die Türkei und bis an unsere Grenze führen. Gleichzeitig werden die Lieferungen von Flüssigerdgas aus Katar gestoppt, und die Energiepreise steigen. Es sind schwierige Zeiten. Ungarn muss sich vorbereiten und dafür sorgen, dass die Lage stabil bleibt."
Einstellung von Gaslieferungen, Preissteigerungen folgen
Katar hat seine Flüssigerdgaslieferungen vorübergehend eingestellt, und die Preise sind um bis zu 50 Prozent gestiegen – ein Umstand, der Europa hart trifft. Ähnliche Entwicklungen werden auch auf dem Ölmarkt erwartet. "Der Konflikt tötet Menschen, er erschüttert die Wirtschaft, er kann große Probleme verursachen, und wir müssen eingreifen, um ihn aufzuhalten und seine Auswirkungen zu begrenzen", so Orbán.
AfD äußert sich ähnlich
Die AfD-Bundestagsfraktion warnt in einem Beitrag ebenfalls vor den Folgen des Konflikts und appelliert an die Deeskalation: "Wir teilen die Ansicht, dass Deeskalation jetzt oberste Priorität haben muss. Es besteht die große Gefahr, dass eine weitere militärische Eskalation das Land in einen Bürgerkrieg stürzen und die Spannungen in der gesamten Region verschärfen könnte. Wir verfolgen daher die aktuellen Entwicklungen mit großer Sorge. Die Bundesregierung muss nun alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um mögliche Terroranschläge in Deutschland zu verhindern und sicherzustellen, dass es nicht erneut zu unkontrollierter Migration nach Deutschland kommt. Deutschlands vorrangiges Interesse liegt darin, unsere innere Sicherheit zu schützen, weitere Terrorexporte nach Deutschland zu verhindern und neuen Migrationswellen konsequent entgegenzuwirken."


Kommentare
Was Orban sagt, ist immer…
Was Orban sagt, ist immer wieder vernünftig und eindeutig proeuropäisch.
Deshalb wird er ja auch von der globalistisch dominierten EU so angefeindet, leider auch - und ganz besonders - mit den Stimmen Deutschlands ...
„Ungarns Ministerpräsident…
„Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán mahnt:
"Langer Militärkonflikt im Nahen Osten kann neues Asylchaos in Europa auslösen!" ...
Nachdem sich ein auch in meinen Augen einst am Ruder sitzender Gauckler sicher war:
„Weil die deutsche Bevölkerung immer kleiner werde, gebe es genug Platz“ https://www.maroczone.de/forum/index.php?/topic/39603-gauck-lockt-inder-%E2%80%93-quotwir-haben-platz-in-deutschlandquot/:
Wo ist das Problem???????
Die Deutschen und Europäer…
Die Deutschen und Europäer müssen mit einem harten, militärischen Eingriff das feindliche Heer an Asylanten, schon an der Grenze eliminieren. Ansonsten können wir nicht mehr überleben.
Iran
Da muss ich Ihnen aber scharf widersprechen, Herr Orban. Dieser Krieg kann nicht, er WIRD eine neue Migrationswelle auslösen!
"Massive Migrationswelle…
"Massive Migrationswelle nach Europa" - sollten unsere(?) europäischen Politiker da nicht schnellstens diverse "Migrationspakte" aufkündigen und zu einer sehr restriktiven Auslegung des Asylrechts zurückkehren, um weiteres Unheil zu verhindern?
Dies natürlich nur, wenn Europas globalistische "Freunde" zustimmen ...
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