Einzelfall oder Spitze des Eisbergs?

Hamas-Terrorist viele Jahre von GEZ-Sender beschäftigt

Ein 37-jähriger Techniker einer Produktionsfirma, die für das ZDF tätig war, wurde bei einem israelischen Angriff im Gazastreifen getötet. Nach seinem Tod wurde bekannt, dass er der Hamas angehörte.

Hamas-Terrorist als ZDF-Mitarbeiter

Der Vorfall
Die israelische Armee legte Dokumente vor, wonach ein bei einem Angriff getöteter Mitarbeiter der Firma Palestine Media Production (PMP), die auch für das ZDF tätig war, Mitglied der Hamas gewesen sei. Zuvor hatte das ZDF den Getöteten als „palästinensischen Kollegen“ bezeichnet und den Vorfall als gezielten Angriff auf Journalisten kritisiert.

Reaktionen aus der Politik
Unionsfraktion (Sprecherin Klein) bezeichnete es als Skandal, dass das ZDF die Hamas-Mitgliedschaft des Mannes offenbar nicht kannte; das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sei erschüttert. CSU-Generalsekretär Huber sprach von einem „ungeheuerlichen Vorgang“, dass ein Hamas-Terrorist für das ZDF gearbeitet habe. CDU-Politiker Laschet nannte die Tarnung als Journalisten oder Techniker eine perfide Methode der Islamisten, auf die viele Medien hereingefallen seien.

ZDF-Reaktion und Kurswechsel
Nach Bekanntwerden der Hamas-Verbindungen sprach das ZDF von einem „Missverständnis“ und betonte, der Getötete sei kein ZDF-Mitarbeiter gewesen. Er sei nicht journalistisch tätig und habe keine Kontakte zum ZDF-Studio in Tel Aviv gehabt. Die Zusammenarbeit mit PMP wurde „bis auf Weiteres eingestellt“.

Billige Rechtfertigungsversuche seitens des Senders
Im „heute journal“ versuchte Dunja Hayali den Vorgang zu relativieren. Angeblich könnten  westliche Medien seit dem Hamas-Terrorangriff vom 7. Oktober 2023  nicht unabhängig aus Gaza berichten. Sie verwies auf Kooperationen mit lokalen Produktionsfirmen, da ausländische Journalisten dort angeblich nicht frei arbeiten könnten. Für die  Wiederherstellung der Glaubwürdigkeit des per GEZ-Zwangsabgabe finanzierten linientreuen Staatssenders war die Stellungnahme von Hayali ganz sicher nicht förderlich.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Kommentare

Else Schrammen

29.10.2025 | 14:53

Und was hat das ZDF damals getobt, als "ihr" Mitarbeiter von den bösen Israelis "ermordet" wurde! Aber typisch ÖRR. Wo man eventuell die Wahrheit hätte finden können - und ohne viel Mühe hätte das ZDF sie finden können -, werden lieber Scheuklappen übergezogen. Aber es lebt sich halt einfacher, wenn man der Realität nicht so genau ins Auge blickt!

Ronald Schroeder

29.10.2025 | 16:18

Wer bisher rätselte, ob vergangene Aussagen der ZDF-Spitzenjournalistin Hayali (z.B. deren Gleichsetzung von von der Hamas entführten unschuldigen Zivilisten mit in Israel inhaftierten Schwerverbrechern und Terroristen) deren eigenem wirren Weltbild, den Vorgaben - vorsichtig formuliert - nicht gerade judenfreundlicher Vorgesetzter oder einfach nur bloßem Unvermögen entsprang, hat nun eine weitere Möglichkeit zur Auswahl: vielleicht hat sie auch nur die Statements der Propagandaabteilung der Hamas verlesen, wenn deren Mitarbeiter ein langjährig geschätzter Kollege des ZDF war (nach deren eigener Feststellung, nicht bösartiger rechtsextremer Unterstellung). Zumindest in der Ideologisierung der Berichterstattung dürften sich beide Parteien kaum etwas nehmen. Aber beim Staatsfernsehen der BRD wundert einen ohnehin nichts mehr.

Dachte doch ,dass ZDF und ARD  Hamasproduktionen sind  ,um gewisse Staatsterroristen hier zu unterstützen und den braven Bürger durch eine  GEZ-Kasse zu pressen :-))

Was wird nun unser "Bürger-King" sagen ? Oder wird er  wieder in den Golfurlaub fliegen ,aus Umwelt-"Schmutzkampagne"-Gründen ?

Vielleicht sollte man den Kopf mal unters Wasser halten .....(aufwachen Blackrockstar !!)

Unsere  "Bad Company mit ihren Shooting Stars "......

https://youtu.be/FJTSmLqg6iE?si=Fl652b4Gcta3TPcg

Ich erinnere mal in diesem Zusammenhang an den Fall "Krah". Der hatte ja einen Mitarbeiter eingestellt, von dem die Stasi damals schon wusste, dass er hier für China spioniert. Man hat Herrn Krah nicht gewarnt, aber im Nachgang die Sache gegen ihn und die AfD medial ausgeschlachtet.

Deswegen finde ich es richtig, hier dem ZDF Beihilfe zum Terror zu bestätigen. Die können jetzt Schutzbehauptungen in die Welt tröten, an der Tatsache (mindestens Kontaktschuld) wird sich dadurch nichts ändern. An dem gesamten Vorgang und der Reaktion des "Schwarzen Kanals" verwundert mich überhaupt nichts.

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.