Erste Gespräche der Trump-Regierung mit Vertretern iranischer Oppositionsgruppen
Den Quellen zufolge hat die Trump-Regierung Gespräche sowohl mit iranischen Oppositionsgruppen als auch mit kurdischen Führern im Irak über militärische Unterstützung geführt. Bewaffnete kurdische Gruppen verfügen bereits über Tausende Kämpfer entlang der Grenze zwischen Irak und Iran, hauptsächlich in der autonomen Region Irakisch-Kurdistan.
Iranische Revolutionsgarden haben bereits kurdische Dörfer angegriffen
Die iranischen Revolutionsgarden haben bereits kurdische Ziele angegriffen und geben an, in letzter Zeit eine große Anzahl von Drohnen gegen die Gruppen eingesetzt zu haben. Präsident Donald Trump stand ebenfalls in Kontakt mit kurdischen Führern. Unter anderem soll er mit Mustafa Hijri, dem Vorsitzenden der Demokratischen Partei Kurdistans (KDPI), gesprochen haben. Berichten zufolge wird erwartet, dass kurdische Oppositionskräfte innerhalb der nächsten Tage an einer Bodenoperation im Westen Irans teilnehmen können.
Kurden sollen iranische Kräfte binden
Laut Insidern besteht die Idee darin, dass kurdische Kräfte die iranischen Sicherheitskräfte binden, was es iranischen Zivilisten in Großstädten erleichtern würde, auf die Straße zu gehen. Die USA hoffen zudem, dass kurdische Gruppen dazu beitragen können, Chaos zu verbreiten und so militärischen Druck auf das iranische Regime auszuüben.
Sicherheitsexperte bewertet mögliche Strategie
"Die USA versuchen ganz klar, den Prozess des Sturzes des Regimes durch die Iraner selbst zu beschleunigen", sagt Alex Plitsas, Sicherheitsexperte und ehemaliger Pentagon-Mitarbeiter. "Die iranische Bevölkerung ist größtenteils unbewaffnet, und solange die Sicherheitsdienste nicht zusammenbrechen, wird es ihnen schwerfallen, die Macht zu ergreifen, es sei denn, jemand bewaffnet sie", so Plitsas.
Andere Experten waren vor Risiken
"Wir haben bereits eine instabile Sicherheitslage auf beiden Seiten der Grenze", sagt Jennifer Gavito, ehemalige hochrangige Beamtin im US-Außenministerium. "Dies könnte die Souveränität des Irak untergraben und bewaffnete Milizen faktisch stärken, ohne dass diese zur Rechenschaft gezogen werden und ohne die möglichen Folgen zu begreifen", sagt sie.
Israel macht Kurden den Weg frei
Laut Quellen hat Israel auch iranische Militärziele nahe der irakischen Grenze angegriffen, unter anderem um kurdischen Kräften den Weg in den Nordwesten Irans zu ebnen. Mehrere Analysten warnen jedoch vor den Risiken dieses Plans. Die kurdischen Gruppen sind gespalten und verfolgen unterschiedliche politische Ziele, was eine Zusammenarbeit erschweren könnte.
"Es ist möglicherweise nicht so einfach, wie die Amerikaner eine Stellvertretertruppe zum Kampf in ihrem Namen zu bewegen", sagte ein Beamter der Trump-Regierung gegenüber Medien. "Diese Gruppen denken an ihre eigenen Interessen, und die Frage ist, ob eine Beteiligung wirklich in ihrem Interesse liegt", so der Beamte weiter.
Langjährige Kooperation zwischen den USA und den Kurden
Die Vereinigten Staaten kooperieren seit Langem mit kurdischen Kräften in der Region, unter anderem während der Kriege im Irak und in Syrien. Die Beziehung war jedoch auch von wiederkehrenden Konflikten und Vorwürfen der Kurden geprägt, die USA hätten ihre Verbündeten im Stich gelassen. "Es besteht die Sorge, dass ein Scheitern des Aufstands und der Rückzug der USA das Bild verstärken würde, dass die Kurden erneut im Stich gelassen werden", sagt Plitsas.


Kommentare
Und was verspricht man den…
Und was verspricht man den Kurden für ihre Hilfe? Wieder mal, wie schon so oft, einen eigenen Staat oder zumindest ein autonomes Gebiet? Haben die denn immer noch nicht kapiert, daß sie immer nur belogen wurden und für fremde Interessen in den Kampf geschickt wurden? Genauso wird es auch diesmal geschehen und hinterher werden sie fallengelassen wie eine heiße Kartoffel. Und nicht zu vergessen: Im Hintergrund steht die kurdenfeindliche Türkei, die deren Aufrüstung kaum widerspruchslos hinnehmen würde. Und zu befürchten ist, wenn sich dieser Konflikt zuspitzt, daß auch hier Türken und Kurden aufeinander losgehen.
Türkei raus aus NATO
Das Ziel ist die Türkei aus der NATO zu kriegen, denn mit der Ukraine ist man näher an Russland. Außerdem sind die Ukrainer auch bessere Soldaten als die Türken.
Wolodja21La@web.de
Die Unterstützung der Kurden für eine Militäraktion durch die USA dürfte in einem Bürgerkrieg im Irak münden. Ich denke, dass dann die schiitischen Milizen mit ihren ca. 150 000 Soldaten aktiv werden und ERBIL angreifen. TRUMP hat eine neue Front aufgemacht, Auch Aserbaidschan könnte in den Krieg gezogen werden, sowohl durch den Iran, als auch durch Russland.
TRUMPs Außenpolitik ist brandgefährlich !
Aha, die Amis ....
"Der US-Geheimdienst CIA arbeitet an Plänen zur Bewaffnung kurdischer Kräfte, um einen Aufstand gegen das Regime im Iran zu entfachen"
Aha, die Amis wollen also ihre eigenen Soldaten schonen und nicht in die Schlacht schicken, damit die im Iran nicht zu Hackfleisch gemacht werden. Da nimmt die CIA lieber die - hoffentlich nicht dazu bereitwilligen - Kurden, weil die ja offenbar weniger wert sind als US-Soldaten und provoziert damit gleichzeitig noch wieder einen militärischen Konflikt zwischen der Türkei und den Kurden, was den Amis nur recht sein kann.
Fazit: Wo die hinterhältige CIA ihre Finger im Spiel hat, kommt nie etwas Gutes oder Friedliches dabei heraus!
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