Netanjahu in einem Interview mit der New York Times:

"Churchill war viel schlimmer als ich es bin!"

Die Ereignisse in Gaza sind nicht viel, worüber man reden könnte – zumindest nicht im Vergleich zu dem, was Winston Churchill im Zweiten Weltkrieg getan hat. Das sagte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu.

Benjamin Netanjahu und Dresden 1945


Churchill hätte wegen Kriegsverbrechen angeklagt werden müssen

"Ich denke, Churchill hätte wegen schrecklicher Kriegsverbrechen angeklagt werden müssen. Wir führen keine Flächenbombardements durch. Wir tun nicht, was er in Dresden getan hat. Wir tun nichts dergleichen, sagte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu

Offizielle Verlustzahlen in Gaza und Schätzungen weichen voneinander ab

Offiziellen Angaben zufolge wurden seit dem 7. Oktober 2023 über 70.000 Palästinenser bei den Auseinandersetzungen in Gaza getötet. Schätzungen verschiedener Organisationen zufolge dürfte die tatsächliche Zahl jedoch deutlich höher liegen. 

Zerstörungs Dresdens im Februar 1945 als Synonym für ungesühnte Kriegsverbrechen

Die Bombardierung Dresdens im Februar 1945 ist zum Symbol für die brutalen Terrorangriffe der Alliierten auf die Zivilbevölkerung im Zweiten Weltkrieg geworden. Innerhalb weniger Nächte verwandelte sich das Stadtzentrum in ein Flammenmeer, als britische und amerikanische Flugzeuge rund 3.900 Tonnen Spreng- und Brandbomben abwarfen. Die Zahl der getöteten Menschen in der Stadt, fast ausschließlich Zivilisten, zu einem Zeitpunkt, als Deutschland bereits kurz vor der Niederlage stand, ist heute noch bei Experten umstritten. Viele Historiker weisen darauf hin, dass der militärische Nutzen begrenzt war und das Ziel in der Praxis die Vernichtung der Zivilbevölkerung war – ein Paradebeispiel für Flächenbombardements, bei denen ganze Städte zu legitimen Zielen erklärt wurden. 

Churchill propagierte den Bombenterror gegen die Zivilbevölkerung und ordnete ihn an

Winston Churchill selbst war eine treibende Kraft hinter diesem Ansatz, indem er die Ideen des Bombenstrategen Frederick Lindemann unterstützte, Arbeiterwohngebiete anzugreifen, um die Moral in den deutschen Städten zu brechen. Dieselbe instrumentelle Sichtweise auf die Zivilbevölkerung zeigt sich auch in seiner Haltung zu Chemiewaffen im Nahen Osten. Als Kriegsminister plädierte Churchill 1919 für den Einsatz von Giftgas gegen rebellische arabische und kurdische Stämme in Mesopotamien und schrieb: "Ich verstehe diese Überempfindlichkeit gegenüber dem Einsatz von Gas nicht … Ich bin entschieden für den Einsatz von Giftgas gegen unzivilisierte Stämme."

Sven von Storch

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Kommentare

Churchill hätte wegen Kriegsverbrechen angeklagt werden müssen!

In diesem einen Punkt muss man Netanjahu recht geben. Churchill war ein ausgesprochener Deutschlandhasser. Dresden war deshalb so schwerwiegend, weil Hunderttausende Flüchtlinge aus dem Osten dort gelagert hatten und Schutz suchten. Die Engländer wussten das. Das macht die flächendeckende Bombardierung von Dresden besonders verwerflich und menschenverachtend. Das alleinige Ziel der Alliierten war die Vernichtung der Bevölkerung. Strategisch machte das keinen Sinn. Umso unverständlicher ist das Handeln unserer heutigen Politik zu verstehen. Gegen Russland in den Krieg zu ziehen, bedeutet die Vernichtung Deutschlands. Bitte studiert die Geschichte, die wahre Geschichte, dann kommt ihr auch auf andere Gedanken.

 

"Netanjahu in einem Interview mit der New York Times:

"Churchill war viel schlimmer als ich es bin!"

Die Ereignisse in Gaza sind nicht viel, worüber man reden könnte – zumindest nicht im Vergleich zu dem, was Winston Churchill im Zweiten Weltkrieg getan hat. Das sagte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu."

 

Winston Churchill in Erinnerung zu rufen anlässlich des aktuellen "politischen" Geschehens, das kann bestimmt interessant und unterhaltsam sein.

Dass "die Ereignisse in Gaza" nicht weiter der Rede wert sind, weil eigentlich ganz "legal", das könnte Benjamin Netanjahu aber auch damit begründen, "dass alles, was Adolf Hitler in Deutschland getan hat, legal war."  

 

 

 

Aber Hallo, die Briten hatten ihrem "Bomber-Harris" doch 1992 (!) sogar ein herrliches Denkmal posthum gesetzt :

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/umstrittenes-gedenken-6685258.html

Hunderttausende tote Zivilisten, -ausgebrannte Großstädte & Kirchen ändern doch null & nix am wahren und unvergänglichen Ruhm von Bomber-Harris, als echtem Kriegshelden ! :

https://www.spiegel.de/politik/eben-die-sieger-a-c2306c18-0002-0001-0000-000013492572

https://taz.de/Bomber-Harris-auf-dem-Sockel-der-Geschichte/!1668246/

____________________

Ein solchermaßen prächtiges Denkmal für "Bibi" im zerbombten Gaza-Streifen fehlt offenbar noch :

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Arthur_Harris,_London.JPG

https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g186338-d13796263-Reviews-Bomber_Harris_Statue-London_England.html

MfG

MP

Blindleistungsträger

05.12.2025 | 14:06

ZITAT: "Churchill war viel schlimmer als ich es bin!"

Ja, aber Netanjahu ist viel schlimmer, als ich es bin.

"Churchill war viel schlimmer als ich es bin!"

Oh je, oh je, wie arrogant, abgehoben und unglaublich schamlos muss man sein, so etwas von sich zu geben, von sich zu behaupten?! Versteht dieser Mann nicht, was er da sagt/gesagt hat? Oder ist es ihm völlig gleichgültig, was die Welt von ihm denkt und schlussfolgern muss, dass er ein Verbrecher ist, genauao wie es Churchill war - nur nicht gar "so schlimm"??

Nein nein, gerade, was Kriegsverbrechen und Kriegsverbrecher*Innentum anbetrifft, steht die Kunst der feinsinnigen Differenzierung wieder einmal in hoher Blüte in diesem, Ihrem Lande. 

Im Übrigen ist die Frage der "Unmenschlichkeit" an sich eher unwesentlich, weil es in der "regelbasierten Weltordnung" alleine darauf ankommt, wer "die Spielregeln" bestimmt und darüber entscheidet, was "unmenschlich" ist und was "Untermenschen" sind. 

Im Sinne des divide et impera entscheiden über diese Frage für Deutschland aber unbestreitbar die USA, die das seit achtzig Jahren für ihren "Job" dort halten.  

 

Im Jahr 1943 gab es in British-Indien in der Provinz Bengalen eine der größten Hungersnöte in der indischen Geschichte. Ursache dieser Hungersnot war aber keine Dürre, sondern die Politik der damaligen britischen Regierung unter Winston Churchill. 


Bengalen hatte 1942 eine reiche Ernte, doch die Briten begannen, riesige Mengen Getreide von Indien nach Großbritannien und in andere Kolonien umzuleiten, was zu einer massiven Nahrungsmittelknappheit in der damaligen Provinz Bengalen führte. Eine gute Versorgung des britischen Mutterlandes und der Soldaten in den zahlreichen Kolonien des Britischen Empires waren Churchill wichtiger als die Vermeidung einer Hungersnot in Indien. Die Hungertoten wurden zwar nie gezählt, Schätzungen gehen von bis zu 4 Millionen Toten aus. 
https://zeithistorische-forschungen.de/2-2021/5962
 

Einige Zitate von Churchill:  „Ich hasse Inder. Sie sind ein bestialisches Volk mit einer bestialischen Religion.“ und „Inder sind nach den Deutschen das bestialischste Volk der Welt“. 

Da hat er aber eine regelrechte BOMBE platzen lassen.

In Anbetracht der Tatsache das die Juden ihren Staat den Briten verdanken und ihrem Verrat an den Deutschen und in Anbetracht der Tatsache das sie sich als Hauptopfer des Deutschen Reiches sehen ist diese Aussage in mehrererlei Hinsicht eine ABSOLUTE Bombe!

Das kann man nichteinmal mehr im nachhinein schönreden! Ihr angebliches TÄTERVOLK -die Deutschen- war OPFER ihrer VERBÜNDETEN und ihre VERBÜNDETEN waren Kriegsverbrecher und Völkermörder!

Überleg sich einer mal die Schlagkraft dieser Aussage. Der absolute Wahnsinn! Er stellt ja indirekt die ganzen Reparationen in Frage die wir ihnen zahlen und sich selbst auf die Stufe eines Völkermörders.

Da geht gerade ein Raunen durch deutsche Massengräber.

Sollte die Wahrheit doch noch eine Chance bekommen?

Gott sei Dank ist die Unterstützung Israels Staatsräson.

Diese Aussage ist wirklich sehr interessant, denn Netanjahu legt mit diesem Vergleich gnadenlos die Doppelmoral der Linken offen:

Während linke Politiker und Medien die Bombardierung von Gaza selbstverständlich als "Kriegsverbrechen" und "Genozid" einstufen, trifft das in ihren Augen im Falle von Dresden natürlich nicht zu, entsprechende Positionen werden sofort als "Relativierung" und "Geschichtsrevisionismus" bezeichnet.

Nicht fehlen darf bei der politischen Linken im Zusammenhang mit Dresden natürlich auch nie der Hinweis, daß Deutschland den Krieg angefangen hat. Aber wer hat denn den Gaza-Krieg angefangen, Israel oder die Palästinenser? Eben.

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