Polizeibekannter Afroamerikaner in North Carolina hatte die Ukrainerin Iryna Zaruska in einer Straßenbahn ermordet

Brutaler Mordfall in den USA: Nun droht Decarlos Brown Jr. die Todesstrafe

Die 23-jährige Ukrainerin Iryna Zaruska wurde in Charlotte, North Carolina, vor den Augen der Überwachungskameras und anderer Fahrgäste in einer Straßenbahn ohne Provokation erstochen.

Decarlos Brown, Video der Tat, Iryna Zaruska

Todesstrafe droht, auch wenn sie seit 2006 ausgesetzt ist

Gegen den mutmaßlichen Mörder, den 34-jährigen Decarlos Brown Jr., wurde Anklage erhoben. Ihm droht im Falle einer Verurteilung die Todesstrafe. Das Überwachungsvideo des Vorfalls vom 22. August verbreitete sich schnell im Internet und löste große Empörung und Trauer aus. Es ist nun auch ein wichtiger Teil des Beweismaterials gegen Decarlos Brown Jr. Der Clip zeigt, wie Iryna Zaruska – die als Flüchtling aus der Ukraine in die USA kam – in die Straßenbahn steigt und sich vor Brown setzt. Etwa vier Minuten später soll er ein Taschenmesser gezogen, die Klinge ausgeklappt und dreimal von hinten auf sie eingestochen haben. 

Opfer und Täter einander völlig unbekannt

Die Polizei gibt an, dass es vor dem Angriff keine offensichtliche Interaktion zwischen den beiden gegeben habe, berichtet ABC News. Die Frau wurde noch am Tatort für tot erklärt. Ein Taschenmesser und weitere Gegenstände wurden beschlagnahmt. Zeugenaussagen führten die Beamten zum Verdächtigen, der noch auf dem Bahnsteig festgenommen wurde. Brown war bereits wegen anderer Straftaten, darunter Diebstahl und Einbruch, verurteilt worden. Er saß außerdem ab 2015 fünf Jahre wegen bewaffneten Raubüberfalls im Gefängnis. 

Opfer war mit Familienangehörigen vor dem Krieg in der Ukraine geflohen

Ein Nachruf besagt, dass Iryna Zaruska (auch Zarutska geschrieben) in der Ukraine geboren wurde und mit ihrer Mutter, ihrer Schwester und ihrem Bruder vor dem Krieg in die USA gezogen war. Sie soll sich schnell an ihr neues Leben im Land gewöhnt haben. „Iryna hatte auch eine tiefe Liebe zu Tieren. Sie kümmerte sich oft um die Haustiere ihrer Nachbarn, und viele erinnern sich gern daran, wie sie mit ihnen durch die Nachbarschaft spazierte, immer mit ihrem strahlenden Lächeln. Sie träumte von einer Karriere als Tierarzthelferin und arbeitete gleichzeitig daran, unabhängig zu werden, indem sie Autofahren lernte. Bemerkenswerterweise sprach sie innerhalb kürzester Zeit fließend Englisch, was ihre Entschlossenheit und Lernfreude widerspiegelt“, heißt es im Nachruf.

Besonderheiten im Recht in North Carolina

Tatsächlich können in North Carolina Schwerverbrecher wie Decarlos Brown jr. für ihre Taten zum Tode verurteilt werden. Die Todesstrafe durch Verabreichung einer Giftinjektion ist noch immer Bestandteil des Rechts in diesem US-Bundesstaat. Aber seit 2006 ist die Durchführung der Todesstrafe ausgesetzt. Unabhängig davon warten derzeit knapp 150 Personen in den Todeszellen in diversen Staatsgefängnissen. Der heimtückische Mord an Iryna Zaruska könnte jetzt dazu führen, dass die Aussetzung der Durchführung der Todesstrafe widerrufen wird. 

Sven von Storch

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Comments

Shitskin DeCarlos hat dann ein für allemal fertig gen*gg*rt - adios!

Ronald Schroeder

23.10.2025 | 14:14

Wenn es gegen einen Schwarzen geht, der bestimmt schon ganz oft Opfer von Polizeigewalt war und sich zum Zeitpunkt der Tat garantiert in einem psychischen Ausnahmezustand befand, in den ihn ein strukturell rassistisches Land versetzt hat, ist man mit der Giftspritze schnell.

Bleibt zu hoffen, daß wenigstens Berlin wieder schnell reagiert: neben der George-Floyd-Str. würde sich eine Decarlos-Brown-Str. richtig gut ausmachen. Noch besser wäre, wenn er sich zuvor noch als Frau fühlen würde, da Berlin keine Straßen mehr nach Männern benennen möchte. Aber ein schwarzer Mann sollte schließlich mindestens genauso viel zählen, wie eine weiße Frau. Gesicht zeigen! Ich warte auf die Initiativen der entsprechenden antirassistischen Community.

Sie wissen, daß Sie den blindesten Blödsinn von sich geben??

Selbst in deutschen Gefängnissen gibt´s die meisten Scherereien mit

Schwarzen, egal, ob Frau oder Mann. Durch unsere jahrelange Hirnwäsche

trauen sich die Deutschen nicht, hart + gerecht durchzugreifen. Bei Nurschwarzen

in einer Zelle würden sie sich gegenseitig erschlagen, weshalb zur Linderung stets

mit Weißen durchgemischt wird.--Das sage ich, obwohl ich wunderbare schwarze

Freunde habe.

 

Wessen Geist ihn dazu trieb ,oder ob er überhaupt noch einen hat und dieser nicht Drogenabhängig war ,wissen wir nicht .Eine letzte Chance wäre Reue ,vielleicht ein Zusammenbruch in Demut ,um Gnade vor dem Schöpfer zu erbetteln ? Zum Leben wird es niemanden mehr bringen ,aber jemanden zu töten ,auch wenn er es verdient hätte ,macht uns nicht besser ,im Gegenteil !

Steht nicht geschrieben : Du sollst nicht töten !

Ich habe das furchtbare Video gesehen. Bei dem Fentanylisten Georg Floyd gab es einen #Aufschrei. Hier war Funkstille. Das Opfer hatte die falsche Hautfarbe.

Der schwarzfarbige Mörder hatte kein Motiv, es war reine Mordlust und die lebensfrohe junge Frau war zur falschen Zeit am falschen Ort. Ich schließe mich meinen Vorkommentatoren an: Der Mann gehört knallhart bestraft. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Der Galgen wartet. Weg mit solch einem Monster.

PS.: In Merkel-Deutschland würde dem Mörder nichts passieren. Man würde eine vermeintliche psychische Erkrankung diagnostizieren und den Mörder ca. 6 Monate in einer Psychatrie unterbringen. Danach wäre er wieder draußen und könnte lustig weitermorden. Das haben wir in den letzten 10 Jahren oft genug erlebt.

Und es werden sich, trotz diese abscheulichen und völlig sinnlosen Mordes, genügen Irre finden, die Mitleid mit dem Täter, und nicht mit dem hilflosen Opfer, haben. Würde mich nicht wundern, wenn schon Geld gesammelt wird, um ihm die bestmögliche Verteidigung zu ermöglichen. Der Schlächter, der 4 Studenten in Idaho gemetzelt hat, hat eine große Fan-Gemeinde, genau so wir der, der den CEO einer Krankenversicherung, mitten in Manhattan, kaltblütig abgeknallt hat. Man könnte fast meinen, die Pforten der Hölle hätten sich geöffnet, und all die kleinen Dämonen hätten von den Bekloppten Besitz ergriffen. 

Sherlock Marple

27.10.2025 | 11:25

Das Mordvideo wurde gezeigt.

Und die Strafe scheint wohl gerechtfertigt.

In den kommenden Jahren wird man aber stets
noch mindestens 2 Sachverhalte prüfen müssen:

#1: Ist so ein Video authentisch, und nicht etwa per KI
fabriziert, und der Vorfall nicht evtl. inszeniert ?...

#2: Sofern die Tat real war: Hatte der Täter etwa
einen Chip im Kopf; war er irgendwie mit dem
Internet und einer 'KI' verbunden, und besteht
so die Möglichkeit eines Fremdeinflusses ?...

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