Am zweiten Tag des globalistischen Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos war der »Zugang zur Abtreibung« ein zentrales Thema, wie LifeSiteNews berichtet.
»Narenda Modi ist der erste Premierminister Indiens, der in beiden Häusern des Parlaments den medizinischen Schwangerschaftsabbruch für Frauen über 24 Wochen durchgesetzt hat, ohne dass ein anderer Mann in der indischen Politik auch nur einen Mucks von sich gegeben hätte«, verkündete Indiens Familienministerin für Frauen und Kinderentwicklung Smriti Irani am Dienstag stolz während einer Podiumsdiskussion mit dem Titel Gender Parity for Economic Recovery.
»Schwangerschaftsabbruch« und »reproduktive Gesundheit« gehörten zu den Euphemismen, die in der Diskussion verwendet wurden, um die Tötung des Ungeborenen zu beschreiben.
Die nigerianische Finanzministerin Zainab Shamsuna Ahmed, die ebenfalls an der Podiumsdiskussion teilnahm, erwähnte die Verwendung digitaler Ausweise in dem afrikanischen Land, um »Frauen in die Bankensysteme zu bringen«. Die nigerianische Regierung steht an vorderster Front, wenn es darum geht, die digitale Währung der Zentralbank (Central Bank Digital Currency, CBDC) und digitale Identitäten für ihre Bürger einzuführen.
Gabriela Bucher, Geschäftsführerin der abtreibungs- und empfängnisverhütungsbefürwortenden Wohltätigkeitsorganisation Oxfam International, hat in ihrer Erklärung die üblichen woken, neomarxistischen Argumente vorgebracht. Bucher sprach sich für eine »Vermögenssteuer« aus und nannte sie ein »feministisches Konzept«, denn »die meisten Milliardäre sind, wie Sie wissen, überwiegend weiße Männer, und das ist eigentlich das System, das patriarchalisch und neokolonial ist und diese Ungleichheit aufrechterhält.«
Dies ist sicherlich eine interessante Aussage auf einer Konferenz, die von vielen dieser »patriarchalischen, neokolonialen« Milliardäre und ihren engsten Verbündeten organisiert und unterstützt wird.
Natürlich sprachen die Podiumsteilnehmer nie darüber, dass Frauen glücklich oder erfüllt sind; vielmehr lag der Schwerpunkt ausschließlich auf dem Eintritt von Frauen in die Arbeitswelt und der Erhöhung der Zahl von Frauen in Führungspositionen. Wir müssen »mehr Frauen auf dem Arbeitsmarkt einsetzen«, sagte der Wirtschaftswissenschaftler Ilan Goldfajn.
Natürlich ist es für Unternehmen von Vorteil, wenn sie sich für Empfängnisverhütung und Abtreibung einsetzen, damit Frauen erwerbstätig bleiben und weiterhin Steuern an den Staat zahlen, anstatt Kinder zu bekommen und sie zu Hause aufzuziehen.
Um die Mittagszeit gab es mehrere Ansprachen von hochrangigen Politikern, darunter EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die Politikerin prophezeite, dass »die nächsten Jahrzehnte den größten industriellen Wandel unserer Zeit, vielleicht aller Zeiten, erleben werden.«


Add new comment