Teilnehmerzahlen bleiben beschränkt

Irland erlaubt zum ersten Mal seit fünf Monaten wieder öffentliche Gottesdienste

Seit dem 26. Dezember saßen in Irland Christen auf dem geistlich Trockenen. Am dem 10. Mai werden die Einschränkungen wieder aufgehoben.

Irlands Premierminister Micheál Martin kündigte an, dass ab dem 10. Mai Irlands Kirchen wieder für Gottesdienste geöffnet werden dürfen. Diese Lockerung der Rpressalien folgte nach fast fünfmonatiger erzwungener Kirchenschließung. Die Polizei setzte in dieser Zeit das verfassungswidrige Verbot aktiv durch, wie LifeSiteNews berichtet.

In einer Ansprache an die Nation kündigte Martin am Donnerstag die jüngsten Maßnahmen zur sehr schrittweisen Aufhebung der strengen Abriegelung an.

Nachdem den Christen die zwei großen Feste Weihnachten und Ostern vorenthalten wurden, dürfen sie nun wieder in die Messe gehen. Auch private Gebete, Beerdigungen und Hochzeiten sind wieder möglich.

Dennoch gehen Einschränkungen auch in der Kirche weiter. Auf einer Website der Regierung wird erklärt, dass »es empfohlen wird, dass andere religiöse Zeremonien wie Kommunionen und Konfirmationen zu dieser Zeit nicht stattfinden sollten.« Außerdem soll für alle Hochzeiten und Beerdigungen eine Anwesenheitsgrenze von 50 Personen festgelegt werden.

Die Lockerung der Beschränkungen für öffentliche Gottesdienste geht einher mit einer Erleichterung für Veranstaltungsorte, die die Regierung als kirchenähnlich ansieht: Der Einzelhandel im Freien beginnt am 10. Mai, der Einzelhandel in Gebäuden eine Woche später am 17. Mai.

Galerien, Bibliotheken, Museen und »andere kulturelle Attraktionen« sollen ebenfalls am 10. Mai öffnen.

Fünf Monate lang war das ehemals katholische Irland das einzige Land in Europa, in dem die Messe komplett verboten war.

Sven von Storch

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