Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Europäische Union (EU) haben kürzlich eine Partnerschaft zur Einrichtung eines globalen Systems digitaler Impfpässe angekündigt. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, die globale Mobilität zu erleichtern und die Bürgerinnen und Bürger vor aktuellen und künftigen Gesundheitsbedrohungen, einschließlich Pandemien, zu schützen, wie LifeSiteNews berichtet.
Laut Pressemitteilung der WHO ist diese Initiative der erste Schritt zur Entwicklung des Globalen Digitalen Gesundheitszertifizierungsnetzwerks der WHO (Global Digital Health Certification Network, GDHCN), das verschiedene digitale Produkte entwickeln wird, um den Zugang zur Gesundheitsversorgung weltweit zu verbessern.
Die WHO plant, das digitale COVID-Zertifikat der EU als Modell für das globale digitale Gesundheitszertifikat zu verwenden. Die EU hat bereits interoperable COVID-19-Zertifikate innerhalb ihrer Grenzen eingeführt, um ihren Bürgern die Freizügigkeit auf der Grundlage von Impfstatus, Genesung oder negativen COVID-Testergebnissen zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit mit der WHO zielt darauf ab, eine globale Konvergenz digitaler Zertifikate zu erleichtern und es der Welt zu ermöglichen, von diesem standardisierten Ansatz zu profitieren.
Die Partnerschaft zwischen der EU und der WHO steht im Einklang mit dem digitalen Aktionsplan der globalen Gesundheitsstrategie der EU. Globale digitale Impfpässe stehen bei der WHO schon länger auf der Agenda. Im Februar 2022 beauftragte die Behörde T-Systems, ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom, mit der Entwicklung eines globalen digitalen Impfpasssystems.
Mit dem neuen Pandemievertrag und den Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) könnte die WHO, wenn sie wie geplant 2024 verabschiedet werden, »als De-facto-Regierungsorgan des globalen Tiefen Staates installiert werden«, so Dr. Joseph Mercola.


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