Die neue Kriegslust der EU-Eliten ist kaum zu übersehen: Ursula von der Leyen will 800 Milliarden Euro in das Projekt »ReArm Europe« stecken, notfalls ohne das Europäische Parlament. Macron und Starmer basteln an »Koalitionen der Willigen«, während sie gleichzeitig keinerlei Bereitschaft zeigen, echte Verantwortung zu übernehmen. Doch jenseits der martialischen Posen stellt sich die entscheidende Frage: Was genau wollen diese Leute eigentlich verteidigen? Das fragt sich ein Kommentar im European Conservative.
Von der Leyens Bürokratie verteidigt sicher nicht die nationale Souveränität – im Gegenteil: Seit Jahrzehnten untergräbt Brüssel die Selbstbestimmung der Mitgliedsstaaten. In Rumänien wurde die Wahl kurzerhand abgesagt, weil ein rechter Kandidat hätte gewinnen können – auf ausdrücklichen Druck aus der EU. Und in Deutschland kündigte Thierry Breton bereits an, man werde »nicht zögern, das auch in Berlin zu tun«, wenn die AfD zu erfolgreich wird.
Für die Demokratie stehen diese Eliten ebenfalls nicht. Man erinnere sich nur daran, wie der heutige britische Premierminister Keir Starmer noch als Oppositionsführer alles daransetzte, das Brexit-Votum der eigenen Bevölkerung zu sabotieren. Heute spielt er sich als Verteidiger Europas auf. Wer soll diesen Leuten noch glauben?
Und was ist mit der Meinungsfreiheit – einer der Grundpfeiler der westlichen Zivilisation? Auch sie wird von denselben Eliten unter dem Vorwand des »Kampfs gegen Desinformation« systematisch zerschlagen. Mit Brüsseler Zensurgesetzen, politischem Druck auf Plattformen und einer regelrechten Hexenjagd auf kritische Stimmen.
Nein – wer sich fragt, was von der Leyen und ihre Clique »verteidigen«, der kommt zu einem klaren Schluss: Nicht Europa, nicht unsere Freiheit, sondern ihre eigene Macht. Die ReArm Europe-Initiative ist kein Verteidigungsprojekt, sondern ein Machtausbau-Plan – unter dem Deckmantel der Sicherheit.
Wer Europa wirklich verteidigen will, der muss mit den realen Bedrohungen beginnen: Massenmigration ohne Kontrolle, islamistischer Terror, Energiekrise durch grüne Ideologie, Zensur, Inflation und eine Verachtung für das eigene Erbe. General Roberto Vannacci, Abgeordneter der »Patriots for Europe«, brachte es im EU-Parlament auf den Punkt: Die wahre Notlage ist nicht ein russischer Angriff in ein paar Jahren, sondern das politische und soziale Chaos, das die EU-Eliten selbst verursacht haben.
Carl von Clausewitz nannte Krieg »eine Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln«. Was wir derzeit erleben, ist die Fortsetzung der EU-Ideologie mit militärischen Mitteln – zentralistisch, undemokratisch, globalistisch. Wer Europa retten will, muss diesen Wahnsinn stoppen – und endlich zu einer Politik der Nationen zurückkehren.


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