Ein Kontinent am Abgrund?

Von der grünen Pleite zur Kriegswirtschaft_ Europas Marsch in die Schuldenfalle

Während die Industrie kollabiert, setzen Berlin und Brüssel auf eine schuldenfinanzierte Rüstungs-Keynesianismus-Strategie – mit fatalen Folgen für Wohlstand und Freiheit.

Ein Subventionssystem frisst Europa auf

Der sogenannte »Green Deal« wurde als Rettung des Planeten verkauft, entpuppt sich aber als gigantisches Umverteilungs- und Subventionsprogramm. Allein 2024 pumpte Deutschland zwischen 90 und 100 Milliarden Euro in diese künstliche Ökonomie. Hinzu kamen Milliarden aus EU-Töpfen, von der Europäischen Investitionsbank bis hin zu Innovationsfonds. Ohne diesen ständigen Geldzufluss wäre die »grüne Transformation« schon längst kollabiert. Das kommentiert ZeroHedge.

Die Folgen sind verheerend: Europa steckt im Dauerrezessionsmodus, die Zahl der Unternehmenspleiten in Deutschland erreicht Rekordwerte, während der Staat allein in den letzten sechs Jahren eine halbe Million neue Stellen im öffentlichen Dienst schuf. Im gleichen Zeitraum verschwanden 1,2 Millionen Jobs in der Privatwirtschaft.

Realität verdrängt – Propaganda wirkt

Obwohl diese Politik sichtbar scheitert, glaubt eine Mehrheit der Deutschen weiterhin an den Erfolg der erneuerbaren Energien. Laut Umfragen sind 64 Prozent zufrieden mit der Entwicklung oder wünschen sogar eine noch schnellere Ausweitung. Über Jahre hat die Staatspropaganda erfolgreich das Bewusstsein geprägt: die Erzählung vom Klimawandel wurde moralisch überhöht und zur Waffe gegen jede Kritik gemacht.

Beispiel Argentinien: Schrumpfen des Staates schafft Wachstum

Während Deutschland und Europa immer tiefer im Subventionssumpf versinken, zeigt ein anderes Land, dass es auch anders geht. Argentiniens Präsident Javier Milei reduzierte den Staatsanteil am BIP in kürzester Zeit um sechs Prozentpunkte – mit der Folge, dass die Wirtschaft um 7,7 Prozent wuchs. Wo Freiheit und marktwirtschaftliche Prinzipien gelten, entstehen Dynamik und Wohlstand.

Der nächste Irrweg: Militär-Keynesianismus

Statt den Irrtum des Green Deals zu korrigieren, steuert die EU nun in die nächste Sackgasse: den Aufbau einer schuldenfinanzierten Kriegswirtschaft. Mit Programmen wie »ReARM Europe« und »SAFE« sollen hunderte Milliarden Euro mobilisiert werden. Bis 2030 plant Brüssel zusätzliche 800 Milliarden Euro in Rüstungsprojekte zu lenken.

Schon heute sind die Profiteure klar: Während die meisten DAX-Konzerne Stellen abbauen mussten, meldeten Rüstungskonzerne wie Rheinmetall und MTU Aero Engines steigende Beschäftigtenzahlen. Politiker feiern das als »Jobmotor«, in Wahrheit handelt es sich um einen schuldengetriebenen Pseudo-Boom fernab echter Marktnachfrage.

Gefahr für Freiheit und Wohlstand

Kein Wirtschaftssektor ist so weit von realem Verbrauchernutzen entfernt wie die Rüstungsindustrie. Was als »Sicherheit« verkauft wird, ist in Wahrheit eine Umleitung von Kapitalströmen in eine neue Form der Umverteilung – diesmal unter dem Deckmantel der »Sicherheitsarchitektur«.

Die EU-Bürokratie wächst weiter, Korruption und Lobbyismus blühen. Die Affären rund um Ursula von der Leyen und ihre geheimen SMS mit Pharmakonzernen sind nur ein Vorgeschmack auf die Netzwerke, die sich nun auch um die Rüstungsindustrie spinnen.

Ein Kontinent am Abgrund?

Europa droht eine doppelte Katastrophe: wirtschaftlich durch den Green Deal, politisch durch den Versuch einer militärischen Scheinblüte. Beide Wege sind Ausdruck derselben Logik: statt Markt und Eigenverantwortung setzt man auf Staatsschulden, Bürokratie und Propaganda.

Will Europa überleben, muss es den Mut zur Kehrtwende haben: Abschied von Öko-Ideologien, Rückkehr zu Kernenergie und günstigen Ressourcen, Abbau der Bürokratie, Stärkung der realen Industrie. Nur so kann aus dem »Zombie-Kontinent« wieder ein Standort echter Wertschöpfung werden.

Sven von Storch

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