Der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, hat die sogenannte Don‘t Say Gay-Regelung auf alle Schulen des Bundesstaates ausgeweitet, wie der Tagesspiegel berichtete. Die Regelung, die ursprünglich nur für Grundschulen galt, verbietet Lehrern und Schulpersonal, über sexuelle Identitäten und Orientierungen zu sprechen, die nicht heterosexuell sind. Damit soll verhindert werden, dass Schülerinnen und Schüler »in eine bestimmte Richtung gedrängt werden«. DeSantis biete damit der ideologischen Übernahme der Kritischen Rassentheorie die Stirn.
Der Gouverneur verteidigt die Entscheidung und betont, dass es ihm darum gehe, dass die Schulen sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren sollten: Lesen, Schreiben und Rechnen.
Das Don't Say Gay-Gesetz wurde ursprünglich in Tennessee eingeführt und hat seitdem auch in anderen Bundesstaaten Anklang gefunden. Gegnerinnen und Gegner sehen darin eine Diskriminierung von LGBTIQ-Schülerinnen und -Schülern und einen Rückschritt im Kampf um Gleichberechtigung und Akzeptanz. Befürworterinnen und Befürworter argumentieren, dass die Regelung dazu beitrage, die Moral und die Werte der Schülerinnen und Schüler zu schützen.
DeSantis ist einer der stärksten Rivalen von Trump während der nächsten Präsidentschaftswahlen. Er gilt als Favorit unter den Republikanern.


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