Der katholische Republikaner Riley Moore aus West Virginia hat im US-Kongress eine Resolution eingebracht, die Papst Leo XIV. als ersten aus Nordamerika stammenden Pontifex in der Geschichte der Kirche offiziell würdigt. Unterstützt wird er dabei von 20 weiteren Abgeordneten, darunter auch dem Demokraten Tom Souzzi aus New York, berichtet LifeSiteNews.
In der Erklärung heißt es, die Wahl von Leo XIV. sei ein »historischer Meilenstein für amerikanische Katholiken und Gläubige weltweit«. Besonders hervorgehoben wird sein langjähriger Dienst als Missionar in Peru sowie seine »intellektuelle und spirituelle Strenge«. Die Resolution hebt auch seine doppelte Staatsbürgerschaft und sein Wirken für die Armen hervor.
Moore erklärte, er empfinde großen nationalen Stolz: »Ich war begeistert, von der Wahl Papst Leos XIV. zu hören – ein Amerikaner auf dem Stuhl Petri! Ich bete, dass der Herr ihm die nötige Weisheit und den Mut schenkt, das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus zu verkünden.«
Auch Präsident Donald Trump gratulierte dem neuen Papst via Truth Social: »Was für eine große Ehre für unser Land! Ich freue mich darauf, Papst Leo XIV. persönlich zu begegnen – es wird ein bedeutsamer Moment.«
Vizepräsident J.D. Vance und Außenminister Marco Rubio kündigten bereits an, an der Eröffnungsmesse des neuen Pontifikats am 18. Mai im Vatikan teilzunehmen. Vance, ein bekennender Konvertit zum katholischen Glauben, betonte mehrfach seine Hoffnung auf eine klare katholische Stimme in der Weltpolitik – ein Wunsch, den viele in Leo XIV. nun erfüllt sehen.
Die Resolution des Kongresses lobt Leo XIV. auch für seine christusgleiche Demut: In Zeiten zunehmender Gottvergessenheit habe er das Evangelium mutig und ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Reaktionen verkündet – eine Haltung, die ihm nun Anerkennung selbst über Parteigrenzen hinweg einbringt.


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