Die jüngsten Zahlen zum US-Handelsdefizit markieren eine politische Zeitenwende, wie Breitbart berichtet. Im September schrumpfte das amerikanische Handelsdefizit um satte 10,9 Prozent auf 52,8 Milliarden Dollar – ein Einschnitt, der nicht zufällig mit dem vollständigen Inkrafttreten von Donald Trumps neuer Zollstrategie zusammenfällt. Was jahrelang als ökonomisches Naturgesetz verkauft wurde, entpuppt sich nun als politisch korrigierbar. Das berichtet Breitbart.
Das Ende des neoliberalen Dogmas
Über Jahrzehnte predigten Ökonomen, Medien und internationale Organisationen, Handelsdefizite seien harmlos oder gar Ausdruck wirtschaftlicher Stärke. In Wahrheit bedeuteten sie Deindustrialisierung, Arbeitsplatzverluste und strategische Abhängigkeit. Trumps Politik stellte dieses Dogma frontal infrage – und wird nun durch Zahlen bestätigt.
US-Exporte stiegen im September um drei Prozent auf 289,3 Milliarden Dollar, während Importe nur minimal zunahmen. Entscheidend ist dabei: inflationsbereinigt handelt es sich um reale Mengenverschiebungen, nicht um statistische Effekte. Die USA verkaufen wieder mehr – und kaufen selektiver ein.
Zölle als strategisches Instrument
Entgegen der Panikpropaganda liberaler Kritiker führten die Zölle weder zu einem Exporteinbruch noch zu chaotischen Lieferketten. Im Gegenteil: Gerade Industrie- und Konsumgüter legten deutlich zu. Nicht-monetäres Gold, Pharmazeutika und andere Schlüsselprodukte fanden neue Absatzmärkte.
Auf der Importseite zeigt sich ein struktureller Wandel. Während einzelne Sektoren – etwa Pharma – weiterhin hohe Einfuhren verzeichnen, gingen Importe von Computern und elektronischen Apparaten deutlich zurück. Das deutet auf eine beginnende Re-Industrialisierung oder zumindest eine Diversifizierung weg von Hochrisiko-Lieferketten hin.
China verliert an Boden
Besonders bemerkenswert ist der Rückgang des Handelsdefizits mit China. Es sank im September um vier Milliarden Dollar. Chinesische Exporte in die USA gingen spürbar zurück, während amerikanische Exporte leicht stiegen. Genau dies war eines der Kernziele der Trump-Administration: nicht Abschottung, sondern Gegenseitigkeit.
Trump hat stets argumentiert, dass Handelsdefizite Ausdruck politischer Schwäche seien – Ergebnis asymmetrischer Märkte, in denen andere Länder ihre Industrien schützen, während die USA sich selbst entwaffnen. Die neue Zollpolitik zwingt Handelspartner zur Anpassung.
Liberale Warnungen widerlegt
Die üblichen Drohkulissen – Vergeltungszölle, Exportzusammenbruch, explodierende Preise – blieben aus. Stattdessen zeigen die Dreimonatsdurchschnitte einen nachhaltigen Trend: Im Vergleich zum Vorjahr sank das durchschnittliche Handelsdefizit um 14 Milliarden Dollar. Exporte stiegen, Importe sanken.
Dass das Gesamtdefizit im Jahresvergleich noch höher liegt, erklärt sich durch das massive Vorziehen von Importen vor Inkrafttreten der Zölle. Der September liefert erstmals ein unverzerrtes Bild – und dieses fällt eindeutig aus.
Wirtschaftspolitik mit politischem Mut
Trumps Handelspolitik ist mehr als ökonomische Technik. Sie ist Ausdruck eines politischen Willens, nationale Souveränität zurückzugewinnen. Während Europa weiter an die Selbstregulierung globaler Märkte glaubt und industrielle Kernkompetenzen opfert, setzen die USA wieder auf strategische Interessen.
Der schrumpfende Handelsbilanzsaldo ist kein Selbstzweck. Er steht für Arbeitsplätze, industrielle Substanz und geopolitische Handlungsfähigkeit. Trumps Ansatz zeigt: Globaler Handel muss nicht abgeschafft, sondern neu geordnet werden.
Die Zahlen aus Washington widerlegen eine ganze Generation wirtschaftspolitischer Belehrungen. Nicht offene Grenzen um jeden Preis schaffen Wohlstand – sondern Staaten, die den Mut haben, ihre Interessen durchzusetzen.


Comments
Ich sehe die …
Ich sehe die "Tributzahlungen" von Deutschland an die USA nicht als "Bereicherung". Deutschland sollte eine neutrale Position zur US-Politik einnehmen. Die US-Regierungen haben immer versucht, andere Völker zu unterwandern, "regime-changes" durchzuführen. Hiermit sollte sich die FREIE WELT beschäftigen, und kritisch mit der US-Politik umgehen.
Verhalten sich so "Freunde" …
Verhalten sich so "Freunde" ?
Venezuela: USA verhängen Blockade gegen Venezuela – Trump droht mit Bodentruppen
Der US-Regierung könnte ein…
Der US-Regierung könnte ein Krieg gegen Venezuela, Kuba, Nicaragua, Brasilien und Bolivien drohen!
Propagandisten des Castro-Regimes reisen nach Venezuela inmitten der eskalierenden Spannungen mit den USA
Seit wann haben wir nur noch…
Seit wann haben wir nur noch die Wahl zwischen Trump entweder gut und toll oder nur noch schlecht und übel zu finden ? Schwarz oder Weiß ?
Nein, denn wir sind eben NICHT die USA, wir sind Deutschland. Wir dürfen differenzieren aus der Erfahrung unserer eigenen deutschen Geschichte.
Das heißt, das nicht grundsätzlich alles schlecht ist , was Trump so anpackt, ich finde z.B. seine Ukraine Politik insofern nicht schlecht, das er sich bemüht diesen elenden Krieg zu beenden, er bewegt jedenfalls mehr als die Europäer , die die Kriegsmaschinerie gegen Russland anheizen. Wer da wohl dahinter steckt ?
Klar, er ist auch für mich alles andere als ein Sympathling, seine Körpersprache, seine Rhetorik - Mimik - Stimme, er ist das Paradebeispiel eines Egomanen.
Sein Vorgehen gegen Venezuela bestätigt mal wieder alle negativen Vorurteile die man gegen die USA haben kann.
Aus deutscher Sicht sollten wir nach allen Seitenn kritische Distanz halten, aber trotzdem mit allen reden und auf einen gerechten Ausgleich aller Interessen hinarbeiten.
Denn Gerechtigkeit ist Grundvoraussetzung für Frieden und ohne Frieden wächst und lauert das Unheil überall auf der Welt.
Frieden selbstverständlich auch mit der Umwelt, unserer natürlichen Lebensgrundlage, nur eine intakte Umwelt garantiert eine lebenswerte Zukunft auch für die nach uns geborenen Generationen.
Diesen Herausforderungen hat sich Deutschland zu stellen, mit allen Seiten reden und verhandeln ja, aber unsere eigenen Rückschlüsse darauzs ziehen aus den Erfahrungen unser eigenen deutschen Geschichte.
Mir fällt dazu nichts anderes ein, wie eine Rückkehr zur sozialen Marktwirtschaft eingehehegt in ökologischen Leitplanken. So könnten wir endlich wieder unser eigenes, volles Potenzial entfalten.
MfG, HPK
Wie üblich
Trump: Als Heilsbringer gestartet und als Sack voll SCHEISSE gelandet... .
Da muß ich heftig…
Da muß ich heftig wiedersprechen. Sorry, aber Zölle zahlen immer die Inländer. Dies führt zu höheren Preisen und somit zu einem Rückgang der Nachfrage. Auf China hatten Trums Zölle keinen negativen Effekt. Es konnte seinen Handelsüberschuß auf eine Billion Dollar erhöhen ! Warum ist das so ? Weil China mittlerweile die meisten Länder in Sachen Technik und Wissenschaft längst abgehängt haben. Die Waren die China wegen der Zölle in den USA nicht mehr absetzen können wurden z.B. nach Europa umgeleitet. Ab Juli 2026 erhebt auch die EU ab einem Euro Einkaufswert Zölle. Das wird zu einem massiven Rückgang des Handels mit China führen und letztendlich genauso wie in den USA zu Gegenraktionen Chinas führen, die die einheimische Wirtschaft weiter belasten wird. Die Erhöhung der Exporte aus den USA ist ausschließlich auf Kriegsgüter zurückzuführen. Dies als Erfolg zu bezeichnen ist schon etwas zynisch. Der Mittelstand profitiert davon jedenfalls nicht.
Die ursächlichen Probleme der westlichen Länder liegen in einer unsoliden Finanzpolitik alla Merz, exorbitande Energiepreise und alles erstickende Bürogratie und Zerstörung der Gesellschaften durch Umvolkung.
Deshalb werden die Gewinner des Wandels all diejenigen Länder sein, die in ihr eigenes Wohl und Gedeien investieren, ihre Kultur bewahren und ihr eigens Volk erhalten.
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