Die Auswahl von J.D. Vance als Trumps Vizepräsidentschaftskandidat hat zu einer Welle von Kritik geführt, vor allem seitens der LGBT-Lobby. Organisationen wie die Human Rights Campaign, GLAAD und TransOhio haben Vance wegen seiner Ansichten und politischen Positionen heftig kritisiert. Sie bezeichnen ihn als »grausam« und »hasserfüllt«, insbesondere wegen seiner harten Haltung gegenüber Transgender-Rechten und anderen LGBT-Themen, wie die National Organisation for the Family berichtet.
Vance hat in der Vergangenheit diejenigen, die Transgender-Ideologien an Kinder herantragen, als »Groomer« bezeichnet. Trotz heftiger Kritik von linksgerichteten Gruppen bleibt er bei seiner Aussage und verteidigt Gesetze, die seiner Meinung nach die Sexualisierung von Kindern verhindern sollen. Er hat im Senat mehrere Gesetze eingebracht, die darauf abzielen, Transgender-Verfahren für Minderjährige zu verbieten und die Verwendung von »X«-Geschlechtsmarkern auf Pässen zu verhindern. Zudem hat er sich gegen den Equality Act und den Respect for Marriage Act ausgesprochen, die er als schädlich für das Land und insbesondere für gläubige Menschen ansieht.
Die National Organization for Marriage (NOM) hat ihre Freude über Trumps Wahl von Vance zum Ausdruck gebracht und sieht in ihm einen starken Verfechter konservativer Werte. Sie plant, die Öffentlichkeit umfassend über Vances Ansichten zu wichtigen Themen wie Ehe, Leben, Geschlecht und Religionsfreiheit zu informieren.
Die Ernennung von J.D. Vance als Vizepräsidentschaftskandidat hat nicht nur eine intensive Debatte innerhalb der LGBT-Community ausgelöst, sondern mobilisiert auch konservative Gruppen, die seine politischen Ansichten und Werte unterstützen.


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